Kann man Nachträglich auf Lehramt studieren!?

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9 Antworten

Hallo,

Du müsstest dann fast komplett neu studieren, da für Lehramt der Bachelor und der Master of  education studiert wird.  Vllt.könntest du dir da Leistungen aus dem ersten Studiengang anerkennen lassen, jedoch ist das nicht immer einfach. Dann wäre dein Zweitstudium etwas  kürzer. 

Insgesamt ist das aber keine gute Idee. Es kostet Zeit und Geld, nochmals zu studieren und als Seiteneinsteigerin mit diesen Fächern wird es nicht klappen. Zudem du nach dem Master ja noch das Referendariat machen musst. 

Ein paar Worte zum Journalismus. Es ist sehr schwer in dem Bereich eine Arbeit zu bekommen. Informiere dich darüber und die Bedingungen dieser Arbeit ganz genau.

Natürlich solltest du nicht alternativ Lehrerin werden, weil es sicherer ist. Auch da solltest du informationen einholen.

Zum Studium nochmal. Ich vermute, dass es einfacher ist, wenn du erst Lehramt studierst und damit hinterher etwas anderes machst, z.B. im Medienbereich. 

Dafür sind die Studienfächer nicht so relevant. Du brauchst aber Praktika und Erfahrung z.B. in Form von freiberuflicher Mitarbeit neben dem Studium. 

Aber nochmal der Hinweis: es ist schwer da reinzukommen.

Das wäre der sicherere Weg, um hinterher doch noch  ins Lehramt zu kommen. Du hättest den Master of education und dann brauchst du noch das Referendariat.

Mit einem Bachelor oder Master  (of Arts , also nicht Lehramt) Politik/ Englisch kann man nicht besonders viel anfangen in der Berufswelt ...

Ganz konkrete Informationen bekommst du übrigens an den Unis. Dort gibt es die Studienberatung. Da kannst du einen Termin ausmachen.

Lg

Gugu

Warum denn nachholen? Schau mal, was der inzwischen pensionierte Lehrer Rolf Robischon alles war, bevor er 40 Jahre als Lehrer im Schuldienst arbeitete. Der hat das Studium nicht nachgeholt. Er hat erst studiert und dann als Lehrer gearbeitet.

http://www.rolf-robischon.de/person.html

Von "nachholen" könnte man sprechen, wenn jemand jahrelang in einem Beruf gearbeitet hat und sich später dazu entschlossen hat, einen Abschluss in diesem Beruf zu machen. Auch wenn das meines Erachtens nach überflüssig ist.
Da dies (bisher) im Lehrerberuf nicht geht, musst Du erst studieren bevor Du in dem Beruf arbeiten darfst.

Aber wegen eines angeblichen Lehrermangels gibt es inzwischen in einige Bundesländern Quereinsteiger in diesem "Job". Ob die allerdings jemals die Zeit zum Studium haben werden, bleibt fraglich. In dem Fall könnte man aber von "nachholen" sprechen

Gruß Matti

Interessanter Typ, dieser Rolf :-)

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Vielleicht ist es einfacher, komplett auf Lehramt zu studieren und parallel dazu Praktika im Journalismus-Bereich zu machen? Wenn du Musik auf Lehramt studieren möchtest, bitte vergess nicht, dich rechtzeitig auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Die sind nicht so ganz ohne!!!

Schulmusikstudium bedeutet noch lange nicht, dass alle wirklich auch in die Schule gehen. Bei mir im Studium war ein Praktikum im außerschulischen Bereich der Musikvermittlung vorgeschrieben. Zwei aus meinem Semester haben dieses Praktikum im Bereich Journalismus im Musik- bzw. Kulturbereich gemacht, einer davon hat sich doch für das Lehramt entschieden und ist jetzt im Referendariat, der andere von beiden hat sich für den Journalismus-Bereich entschieden und arbeitet dort jetzt tatsächlich auch.

Aber das hängt sicher auch ein bisschen damit zusammen, für welche Musikhochschule du dich entscheidest!

Ach ja: Vorsicht! Musikhochschulen haben teilweise noch mal andere Altershöchstgrenzen als "normale" Unis! Die sind aber auch von Hochschule zu Hochschule verschieden.

Wenn es einen Lehrermangel in bestimmten Fächern gibt, dann ist vieles möglich! Dann kann man z.B. mit einem Physikdiplom Physiklehrer werden, auch wenn man nicht auf Lehramt studiert hat. Meist wird dann noch ein Referendariat verlangt - wenn aber der Bedarf riesig ist, darf man auch direkt als 'Quereinsteiger' arbeiten.

Achtung: Das betrifft nur bestimmte Fächer, zurzeit meist Physik und Mathematik. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dies bei den Fächern Politik und Englisch möglich sein wird.

Umgehkehrt kannst Du auf Lehramt studieren und nebenbei für eine Lokalzeitung, eine Unizeitung, eine Stadtteilzeitung schreiben, einen eigenen Blog hochziehen, über Dein Fachgebiet schreiben...

'Journalist' ist kein geschützter Beruf, jeder kann sich so nennen. Und leider ist es auch kein echter 'Beruf' mehr. Es ärgert mich maßlos, wenn ich mitkriege, dass Berufsberater immer noch so tun, als würde es Jobs im Journalismus geben.

Ganz im Gegenteil: Ganze Redaktionen werden entlassen, und diese Leute schließen sich dann der großen, schlecht bezahlten Gruppe der freien Mitarbeiter an.

Gleichzeitig bedeutet das: Man kann Journalismus als ein schönes Hobby sehen, das man überall und ein Leben lang betreiben kann! Ist doch auch nicht schlecht.

Volle Zustimmung zum kompletten Beitrag! 

Die Berufsberater leben ohnehin irgendwo anders. Kürzlich hat einer, einer Schülerin gesagt, sie könne Architektin werden, wenn sie gerne zeichnet. Dass auch dort die Berufschancen schlecht sind, hat er nicht erwähnt...

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Da gibt es zum Teil Ergänzungsstudiengänge. Ansonsten kannst Du Dich für ein höheres Semester Lehramtsstudium bewerben unter Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen.

Studieren kannst du immer, ob du später aber noch eine adäquate Stelle als Lehrkraft findest, sei mal dahingestellt.

Nachholen kann man alles. Nur willst du mit 40 oder später nochmals studieren??

Es kommt halt drauf an, ob mir der Beruf des Journalisten überhaupt gefallen wird. Vll. fange ich eine Journalistenschule an und entscheide mich dann mittendrin doch um. Dann wäre ich immernoch mitte 20. 

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@JuliaShow17

Das Problem ist, dass du auch als Lehranfänger in "höherem" Alter Probleme mit einem Job bekommen kannst. Journalismus ist auch eher ein unsicherer Beruf. Aber ja, du kannst das Studium nachholen

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@turnmami

Juliashow: ich kann dich verstehen, du gehst aber noch naiv an die Sache ran. Die Plätze an den Journalistenschulen sind limitiert. Die meisten Bewerber haben sogar schon einen Hochschulabschluss. Der Weg in den Journalismus geht in der Regel über Praktika. Ein Rat an Dich: absolviere jetzt Praktika und rede mit den Redakteuren. Lass dir über den Berufweg und Alltag unverblümt berichten. 

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@Gugu77

Noch darf ich naiv an die Sache ran gehen, weil ich mein Abotur erst in 2 1/2 Jahren habe. Ich möchte aber jetzt schon wissen, welche Optionen mir offen stehen. Und die 2 Berufe die mich nunmal interessieren sind: Lehrer und Journalist. Vll überfenke ich dad in der Zeit auch nochmal. Natürlich werde ich Praktiken machen und vll. sogar verduchen als "freier mitarbeiter" bei meiner Lokalzeitung zu arbeiten. Mal schauen, aber trotzdem Danke! (: 

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Solange Du nicht so eine Propaganda-, Hetz- und Lügenpressejournalist wirst, klar. Natürlich kann man danach noch auf Lehramt studieren. Und auch da solltest Du Dich dann vielleicht zum Gymnasiallehrer ausbilden lassen. Kann mir nicht vorstellen, dass in der Hauptschule unterrichten Spass macht.

Das Gymnasiallehramt ist komplett überlaufen. Gerade in den Fächern Englisch, Sowi. Da landet man eh auf der Gesamtschule... 

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@Gugu77

Tja, das liegt wahrscheinlich genau an den Gründen, dass die meisten keine Lust auf irgendwelche Flachpfeifen auf den Gesamtschulen haben, die eh nur Playstation und Handy im Kopf haben. Kann ich verstehen.

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@Frooopy

Das stimmt wohl... Viele möchten eher Fachunterricht auf dem Gymi machen...

... ich komme mit den “ Flachpfeiffen“ gut aus,-) Auf dem Gymnasium können die Eltern aber auch anstrengend werden...

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@Gugu77

Das Eltern anstrengend sind habe ich auch schon öfterst gehört. Schade ist, dass sich einige Lehrer inzwischen davon beeinflussen lassen und z.B. der Sportunterricht fast nur noch aus Joggen besteht. "Es könnte ja was passieren" ... beim Geräteturnen oder Schwimmen. Diese Hysterie und Angst mancher Eltern ist echt krank, definitiv.

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Ich hasse das Wort "Lügenpresse", selbst wenn es natürlich teilweise seine Berechtigungen hat. Aber ich denke, dass ich zu neutral bin und ich mir andere Meinungen anhöre. Außerdem bin ich ein Freund von Fakten. Dabei ist es wahrscheinlich auch Hilfreich, dass meine Ansichten eher Links sind, aber mein Bruder, mit dem ich häufig über Politik usw. disskutiere, ein Afd-Wähler ist. Ich respektiere jede Meinung, auch wenn es nicht meine eigene ist. (obwohl ich mit der NPD meine Probleme habe (mit der Grünen teilweise aber auch))

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vll. sollte ich dazu sagen, dass ich wenn ich auf Lehramt studiere, Musik und English nehmen würde.

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