Kann ich Pilze noch essen, wenn ich vorm Anfassen einen giftigen Pilz berührt habe?

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6 Antworten

Passt. Du musst einfach den Pilz gründlich waschen, so wie deine Hände natürlich auch. Lg

Das mit dem Abwischen reicht- keine Sorge- da bleibt  nicht genügend Gift.

Machen wir auch so, Hände im nächsten Moospolster abwischen, Messer stecken wir 2 mal in die Erde, aber an Moos abwischen dürfte den gleichen Effekt haben

Wie bei allem: Die Menge macht das Gift.

Du kannst erstmal kleine Stückchen probieren, wenn du Bedenken hast, aber im Prinzip sollte gründlich Waschen alles entfernen

" Kleine Stückchen probieren?" o-:, Wovon? : könnte es sein, daß Du zufällig von Pilzen keine Ahnung hast?........

Stückchen probieren?

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@Silo123

Ein Stückchen vom Pilz. Woher kommt immer diese aggressive Art Sarkasmus, wenn man vom Wissensstand eines Anderen keinen Schimmer hat?

Wenn der Pilz was abbekommen haben könnte, dann kann man ein kleines Stück kosten, damit vergiftet man sich nicht schwer aber kriegt durchaus mit, wenn der Pilz ungenießbar ist.

Wegwerfen ist natürlich die andere Alternative, wenn man auf Nummer sicher gehen will, aber manche würden die Pilze doch lieber essen.

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@valvaris

So also : jetzt man rein praktisch: es geht hier um Knollenblätterblätterpilze! Also nehmen wir mal an, man wollte , herausfinden, ob der nächste berührte Pilz was abbekommen hat: richtig verstanden?

Es geht hier nicht um Ungenießbarkeit, sondern um Giftigkeit.

Dann würde man 48 Stunden warten (späteste Wirkung von Knollenblätterpilzen, gucken, ob man dann einen  Schaden hat- und dann gucken, ob man ein weiteres Stückchen verträgt., wieder 48 Stunden warten.....

Wenn man bei Knollenblätterpilzen eine Vergiftung hat, sind Dauerschäden nicht auszuschließen.

Beim Test einer Giftigkeit mußt Du immer die Latenzzeiten bedenken, wann die Vergiftung in Erscheinung tritt und bei Knollenblätterpilzen kann die sehr lang sein und das ganze trotzdem tödlich ausgehen.

Geschmacksproben sind für die Giftigkeit von Pilzen ein ungeeignetes Mittel, es sei denn für Täublinge- Sonderfall, aber die sind auch nicht besonders giftig (die giftigen Taüblinge schmecken bitter oder scharf).

Ich hoffe, ich konnte das anschaulich  erklären.

Dein erster Satz (war es Paracelsius) stimmt aber durchaus auch bei Knollenblätterpilzen, aber selbst da kleine Mengen sind schon sehr giftig- niemals probieren!!!!! auch kein kleines Stück.

Aber wenn man einen angefaßt hat und sich die Hände danach abwischt, ist selbst da das Gift in so niedriger Konzentration, daß es wahrscheinlich nicht einmal mehr mit Chemie nachweisbar wäre.Und beim Abschneiden und abwischen das gleiche- ja da macht dann die Dosis das Gift.

Aber auch ich würde ein Messer, mit dem ich ausversehen einen Knolli abgeschitten habe , auf jeden! Fall erstmal reinigen, abwischen in Moos, in die Erde stecken, oder was auch immer. Dann hat man gleich eine Hundertfache Verdünnung oder mehr. Der Verdünnungseffekt durch feucht abwischen (moospolster sind da super) ist enorm

Einfach weiterschneiden würde ich nie machen- es mag sein, daß das noch gut ginge- ich werde es NICHT ausprobieren. : Mit EINEM Knollenblätterpilz (wenn es nicht der gelbe ist) kann man u.U.  mehrere Menschen umbringen.


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@Silo123

Deine Antwort ist schon richtig, aber es ging um das probieren des normalerweise ungiftigen Pilzes und nicht um den Knollenblätterpilz. Da ist die Dosis Gift durch probieren relativ gering, wie du geschrieben hast. Also im Zweifelsfall eine halbe Messerspitze Pilz probieren, den Rest kurzfristig einfrieren und wenns nach mehreren Tagen kein Unwohlsein im Magen gibt, sollten sie ja essbar sein und können aufgetaut werden.

Aber wie bereits geschrieben ist das eher die Methode für Leute, die den Pilz auf keinen Fall wegwerfen wollen, auch wenn sie ihm nicht trauen. Und ich hatte ja geschrieben abwaschen, dann sollte sich das erledigt haben.

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@Silo123

PS: Denkst Du vielleicht an die Vorkoster, die immer wieder in Romanen auftauchen und die es tatsächlich gab: Schon mit Knollenblätterpilzen hätte man die leicht umgehen können- zu lange Latenzzeit. Wenn ich einen Giftmord mit Pilzen gegehen wollen würde ich nichtmal die nehmen, es gibt da bessere mit noch längerer Latenzzeit, aber ohnehin nicht sinnvoll, seit es die Dialyse gibt- da überleben zu viele schwerkrank(-: und wenn jemand nur den Zusammenhang mit Pilzen feststellen könnte, wäre ich fast schon überführt(-:, wenn einer die Vergiftung erkennen könnte.

Aber ich bin zum Glück nicht besonders mordlustig (-;

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@valvaris

Valvaris,Nein. die Methode taugt nichts Auch bei anderen Pilzen nicht. Niemals!

Warum? weil es auch da die Dosis macht, wie Du schon richtig geschrieben hast. Zwischen einer Messerspitze und einer ganzen Pilzmahlzeit ist in der Dosis ein so himmelweiter Unterschied,  daß man mit der Methode zu ständigen Pilzvergiftungen käme. Eine Messerspitze im Vergleich zur Pilzmahlzeit, müßte ich mal auswiegen, aber so spontan denke ich , daß eine Pilzmahlzeit mindestens die Tausendfache Dosis einer Messerspitze ist und das ist ein GEWALTIGER Unterschied. ES gibt z.B. schon Medikamente, wo eine Dosis hilft und die doppelte Dosis krank macht (Medikamente mit geringer therapeutischer Breite) Bei  Pilzen wurde das nie so genau untersucht, aber Du kannst schon davon ausgehen, daß eine Dosis zur tausendfachen Menge ein enormer Unterschied ist und widersprichst damit schon Deinem Eingangssatz. Zwischen 1 und 1000 facher Dosis kann schon mehrmals der Tod liegen, obwohl die einfache Dosis gut vertragen wird (oder sogar gut sein kann)

Bitte, bitte, komme nie auf die Idee das so zu machen oder ziehe das nur als Möglichkeit in Erwägung, egal bei was für einem Pilz, sonstigen Stoff oder was auch immer.

Gerade der von Dir zitierte Satz sagt genau das Gegenteil von dem, was Du gerade denkst /vermutest.

Bitte mache Dich mit der Bedeutung des Satzes unbedingt vertrauter. Ja es war Paraselsus ( noch mal schnelles Kontrollgoogeln). Er hat Recht. Am leichtesten veranschaulichbar finde ich übrigens das Salzbeispiel  (1gr. Salz in der Mahlzeit ist gut. mit 1000gr. bekommst Du sicher eine Salzvergiftung) . Bei wieviel Gramm genauer, weiß ich nicht, kannst Du selber googeln..

Es ist bei unterschiedlichen Stoffen sehr unterschiedlich, die wievielfache Dosis giftig wird.

ABER DEINE Idee FUNKTIONIERT ABSOLUT NICHT.!!!!!!!!

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@Silo123

Okay, ich danke dir für deine Ausführungen, aber so oder so würde ich das Thema hier beenden, da du dich so in Rage geschrieben hast, dass du erstens komplette Großschreibung verwendest, was für mich einem Schreien gleichkommt und ansonsten die Satzzeichen bei dir Rudelweise auftreten.

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Frag einfach mal in der Apotheke nach, die kennen sich aus. Wenn Du Bedenken hast, lieber nicht essen!

Hallo??? Bist Du noch da?..Ich hoffe, es war nicht zu spät......;-)


Apotheke dürfte da echt die falsche Anlaufstelle sein, besser der Pilzberater. Apotheken, die Wahrscheinlichkeit, daß sich da jemand mit Pilzen auskennt, die Wahrscheinlichkeit, daß sich da jemand auskennt dürfte nur unweswentlich höher sein, als wenn Du auf die Straße gehst und den nächsten Passanten fragst.

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@Silo123

Warum, bist Du denn Pilzberater? Was spricht dagegen, zumindest mal in der Apotheke nachzufragen? ;-)

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@heidemarie510

Es ist einfach nicht das Fachgebiet von Apotheken. Es sei den ein Apotheker beschäftigt sich rein ZUFÄLLIG damit, weil es es ZUFÄLLIG sein Hobby ist, könnte aber genausowahrscheinlich ZUFÄLLIG das Hobby des Postboten sein (-;

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@Silo123

Ich frage deshalb, weil doch immer wieder empfohlen wird, den Apotheker die gesammelten Pilze mal zu zeigen, wenn man bei manchen Exemplaren unsicher ist.

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@Silo123

PS: Ob ich Pilzberater bin? Nein, noch nicht, Mal schauen: Vielleicht mache ich irgendwann mal die Prüfung, aber  ich stress mich da nicht und  und zu der Zeit, wo die Seminare(wo man danach die Prüfung machen kann). wo ich echt mal gerne eines besuchen würde- egal, ob Prüfung oder nicht- habe ich nie Zeit- da ist in meinem Hauptjob Hauptsaison- und das Brötchenverdienen hat Vorrang.

Hobbymäßig mache ich aber viel mit Pilzen, aber alles ohne Zerfikat o.ä. - Pilze sind aber echt mein Haupthobby und hier an meinem Wohnort (Kleinstadt) bin ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die, die am meisten von Pilzen versteht  (auch wenn das u.U. überheblich klingen mag) aber ist so- wenn einer der Apotheker da zufällig!!! firm wäre, dann WÜSSTE ich das höchstwahrscheinlich, aber nicht 100%ig..

Aber auch das! heißt nicht , daß ich da eine Koryphäe wäre, nein absolut nicht- ich begegne ständig Leuten (aber auch nur, da es mein Hobby ist) die haben so viel mehr Ahnung als ich und nach Begegnungen mit denen fühle ich mich so 0-ahnend, aber trotzdem echtes Hobby und ja ich entwickle mich auch da ständig weiter.

Eine Koryphäe werde ich aber nie werden, denke ich.

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@heidemarie510

Zu Apothekern und Pilzen: zumindest heutzutage ist das eine Mär,die im Internet hartnäckig verbreitet wird, daß sich Apotheker mit Pilzen auskennen würden. Vielleicht! war das füher Mal (vorletztes Jahrhundert und früher) so- weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber zumindest seit der Mitte des letzten Jahrhunderts gilt das sicher! nicht mehr. Schon in meiner Generation gehört  das nicht zum Curriculum, vielleicht noch mal der Wirkmechanismus des Knollenblätterpilzes in Toxilogie (keine Ahnung) aber MEHR sicher nicht.

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@Silo123

Danke ihr beiden, ich bin noch da. Ich habe die betroffenen Pilze einfach etwas großzügiger geputzt, die Teile weggelassen, die ich wahrscheinlich berührt habe. :)

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Ich bin kein experte, was das Thema Pilze betrifft, aber ich würde die Pilze mal gründlich waschen.

Das dachte ich mir auch. Und vielleicht zusätzlich das abschneiden, was ich berührt habe.

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Essen, dem fehlt nix.

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