Kann die Stadt nur mit dem Vermieter das Wasser/Abwasser abrechnen?

7 Antworten

Bei mir ist es nicht anders oder noch schlimmer.

Für meine beiden Mietwohnungen muss ich als Vermieter das Wasser bezahlen ich soll es dann mit dem Mieter abrechnen. Die Stadt macht es sich gerne einfach.

... ich auch.

So steht in den neuen Mietverträgen, das Wasser in den Nebenkostenpauschale bis zu einem festgelegten Höchstwert enthalten ist. Diese ist knapp aber ausreichend bemessen. So sparen meine Mieter Wasser und ich spar mir die Abrechnung. Ich habe Nebenkostenpauschale mit den Mietern vereinbart.

Verstehe. Weißt du, nach welcher Rechtsgrundlage sich die Gemeinde ausschließlich auf den Vermieter und Eigentümer beziehen kann, sofern es eine solche gibt? Oder wo, in welchen Vorschriften man fündig werden kann? Die Gemeinden müssen mit Wasser versorgen, wo ist das nähere WIE geregelt?

0

Hallo Martin42,

möglicherweise ist die "Ursache" darin zu suchen, dass es sich bei Euch nur um einen geeichten Wasserzähler handelt und der ist nun mal dem Vermieter zugeschrieben!

Im Moment zahle ich beide Verbräuche und bekomme intern vom Vermieter das auf den Gartenanschluss entfallende Geld nach der Jahresabrechnung von ihm wieder ausbezahlt.

Damit bezahlt er aber nur das Wasser das er verbraucht hat, Du bezahlst aber wahrscheinlich für den gesamten Verbrauch auch noch die Abwassergebühren, oder rechnet Ihr das um? So wäre das jedenfalls bei uns!

Norina

Norina

Es sind zwei getrennte Wasserzähler, mit jeweils eigener Nummer und zwei getrennte Ablesezettel. Beide erscheinen auf der Jahresabrechnung getrennt. Verwaltungstechnisch ist es aber der "Zwischenzähler", was immer da genau der Unterschied zum Hauptzähler sein mag.

Für das Wasser des Gartenanschlusses, das der Vermieter nutzt, wird nur das Wasser bezahlt, kein Abwasser, wie das bei so speziellen Außenanschlüssen meistens ist, denn das Wasser fließt ja über den Garten in die Erde und nicht ins Abwassersystem. Diese Betrag fürs Wasser zahle ich genauso wie meine eigenes Wasser+Abwasser im Haus. Nach der Jahresabrechnung bekomme ich die Wasserkosten bar zurück.

1
@Martin42

Das ist die übliche Vorgehensweise bei allen Wasserversorgern, und normalerweise ist für solche Rechnungen auch der Eigentümer bzw. Verwalter der Ansprechpartner.
Du hast da halt einen bequemen Vermieter erwischt, der diesen Papierkram auf dich abgewälzt hat.

1

Für eine Gartenwasseruhr. die als solche auch bei der Gemeinde registriert ist, zahlt man keine Schmutzwassergebühr, weil das Gartenwasser ja im Boden versickert und nicht über die gemeindeeigenen Abwasserrohre abfließt.

3
@Blumenacker

Stimmt, wenn sie als solche registriert ist, das ging aus der Frage aber nicht hervor und bei uns (Südbayern) rentiert es sich erst, wenn man wirklich viel Wasser verbrauch, da die Grundgebühr für den extra Zähler ziemlich hoch ist!

0
@Norina1603

Bei uns, Nordbaden, zahlt man Grundgebühr nur für den Hauptzähler, der vom Wasserversorger turnusmäßig gewechselt wird. Und diese Grundgebühr beträgt --,74 € pro Monat. Hoch kann man das wohl nicht nennen.
Um alle anderen - gebührenfreien - Neben-/Zwischenzähler muß man sich halt selber kümmern, sprich, selber kaufen.
Aber wenn bei euch in Bayern die Gebühren so in den Himmel wachsen: Wir Badenser haben noch immer Platz für auswanderungslustige Bajuwaren.

1
@Blumenacker

Mit der Grundgebühr habe ich mich anscheinend vertan (26.-€ im Jahr), dafür muss es ein geeichter Zähler sein, den man nicht einmal selber installieren darf, selbst wenn man es kann!

Aber danke für das Angebot ;-)

Wir Badenser haben noch immer Platz für auswanderungslustige Bajuwaren.
0

Nein, für den Gartenzähler werden keine Abwassergebüh´ren berechnet. Genau das ist ja der Anlass / Grund, dass dafür (Garten) ein separater Zähler existiert, egal wer das Gartenwasser entnimmt.

2

Dass das Verhalten der Gemeinde so "üblich" und legal ist, ist schon klar, aber ob es rechtlich gesehen so sein muss...

Ich denke halt, es gibt zwei getrennte Anschlüsse mit eigenem Zähler, den einen Anschluss braucht nur der Mieter, den anderen nur der Vermieter, warum soll dann eine getrennte Abrechnung nicht möglich sein?

Nicht üblich, mag sein, aber warum muss es laut Gesetz so sein und ist nicht anders möglich? Wo steht das, was steckt dahinter.

Die Gemeinde will sich nicht mit den Mietern rumschlagen, weil die gelegentlich nicht zuverlässig zahlen (was bei mir nicht der Fall wäre, ich zahle seit vielen Jahren zuverlässig). Das ist wohl der tiefere Grund, aber keiner für mich.

Möglich ist so einiges, aber für den Versorger, der im Normalfall nicht die Gemeinde ist, mit mehr Aufwand und für euch mit mehr Kosten verbunden.

1
@AalFred2

Kannst das näher ausführen? Laut Abrechnung und Ablesezettel ist die Gemeinde der Versorger. Mehr Kosten für uns wodurch?

0
@Martin42

Zwei separate Zähler kosten 2 mal Grundgebühr. Im Normalfall gibt es für die Wasserversorgung extra Unternehmen auch wenn die häufig der Gemeinde gehören.

0

... bei dieser Variante ist ja der Mieter sowieso im Nachteil, denn das kleine Erfassungsgerät für den Außenanschluss erfasst ja die Schlupfmenge gar nicht.

Aber wenn es so vereinbart wurde, darf der Mieter ja so dürfen, ist doch dem WV auch egal. Derv ist nur für seine "Uhr" zuständig.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Schlupfmenge? Wieso mein Nachteil als Mieter?

0

....was die Gemeinde dazu sagt, ist rechtlich völlig in Ordnung. Da besteht kein

Zweifel.

Was möchtest Du wissen?