Kamm aufstellen bei Hunden: Was bedeutet das?

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4 Antworten

nun, es kommt immer darauf an, wie der Hund die Haare aufstellt. Generell stellt ein selbstsicheres Tier nur die Haare im Nacken/Hals Bereich auf. Dies dient als Imponiergehabe, er will größer erscheinen und Eindruck schinden.

Ein unsicheres Tier stellt hingegen die Haare vom Nacken bis zur Rute.

Zum Aufstellen der Haare zeigt der Hund dann allerdings noch deutliche weitere Signale, an denen zu erkennen ist, ob er sicher oder unsicher ist. Z.B. deuten ein fester Stand, ein nach vorne gerichteter Oberkörper auf einen sicheren Hund hin. Die Rute wird hier halbhoch bis hoch getragen.

Ein unsicheres Tier legt meist die Ohren an, der Oberkörper ist leich nach Hinten geneigt. Ggf. wird dann noch ein Pfote als Beschwichtigungssignal angehoben. Die Rute ist entweder geklemmt oder auch ganz hoch getragen.

Ein selbstsicheres Verbellen unterscheidet sich ebenfalls vom unsicheren Bellen.

Also du siehst das kann schon einiges Bedeuten.  

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Kommentar von Dvcsimba
15.11.2015, 13:58

Wenn ich sein Verhalten dann richtig deute ist er der selbstsichere. Der Kamm oder die aufgestellten Haare sind nur im Nackenbereich. Sonst ist er sehr aufmerksam und macht sich groß, Kopf hoch, gerader Blick, Rute hoch. 

Das das Tier sich verändert mit dem Alter und der Pubertät war mir zwar bewusst, allerdings bin ich da noch vorsichtig. Danke für die hilfreiche Antwort!

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Mit dem Aufstellen der Haare möchte sich der Hund größer machen um Respekt einzuflößen. Da er nicht weiß ob Freund oder Feind auf ihn zukommen bereitet er sich auf eine unfreundliche Begegnung vor. Das machen fast alle Hunde so. Das er nicht böse ist zeigt ja das er mit den Hunden spielt wenn sie freundlich sind.

Mit der Geschlechtsreife verändert sich auch der Hormonhaushalt was oft dazu führt das der Hund, sagen wir mal kampfbereiter ist, was aber nicht bedeutet das er unbedingt kämpfen will.

Bei uns Menschen nennt man das Pupertät.

So lange er nicht aggressiv ist würde ich mir darüber nicht allzuviel Sorgen machen.

LG



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Ob das Angst oder Aggressivität ist, kann man wohl aus der Entfernung kaum erkennen. Aber es ist gut, dass du dieses Phänomen als Warnsignal für eine unerwünschte Entwicklung deutest und dich darum kümmerst...normal ist es nämlich nicht.

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Unsicherheit ! ...Ich hatte 11 Jahre lang einen weissen Schäferhund. Diese Rasse ist äusserst sensibel und ausserdem sind sie Spätentwickler...d.h erst mit 3 Jshren erwachsen. Ich denke, dass jetzt der richtige Moment wäre, mit ihm eine Hundeschule zu besuchen, und anschliessend wöchentlich auf dem Übungsplatz mit ihm zu trainieren. Ihr profitiert beide davon, und Dein Weisser kann sein soziales Verhalten verbessern.

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Kommentar von Dvcsimba
15.11.2015, 14:01

Vom welpenalter an wären wir mit ihm in der Hundeschule. Erst seit wenigen Wochen aufgrund nicht kollidierenden Zeiten sind wir es nicht mehr. 

Das heißt aber nicht das wir uns weniger mit dem Hund beschäftigen - sozial verträglich ist er ja 

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