iTunes: Was bringen Bitrate und Bits für Audiowiedergabe?!

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Bitrate: das beschreibt den Hörbereich, den die Musikdatei abdeckt. Menschen können Frequenzen von ungefähr 20Hz bis 20KHz hören und als Bitrate nimmt man immer mindestens das doppelte der höchstmöglichen Frequenz, deswegen kannst du die Standardeinstellung mit den 44,1 KHz lassen, viel höhere und tiefere Frequenzen kannst du eh nicht hören und die sind aus dem Grund in MP3s gar nicht enthalten.

Bits: Wie viele Abtastwerte es gibt, errechnet sich aus der Frequenz, bei 44,1 KHz wird alle 22,7 ms ( 1 / 44,1 KHz) ein Wert erzeugt, der den aktuellen Ton zu diesem Zeitpunkt repräsentiert. MP3s haben in der Regel nicht mehr als 16 Bit, von daher kannst du den Wert so lassen.

Du bräuchtest, um da einen Unterschied zu hören, verlustfreies und hochqualitatives Quellmaterial (also keine MP3 und auch von einer Audio-CD wirst du nicht mehr als 44,1 KHz und 16 bit runtergerippt kriegen) und das findet man ziemlich selten, von daher kannst du die Standardeinstellungen drin lassen, einen Unterschied wirst du nicht hören.

Wow, vielen Dank für die hilfreiche (und lehrreiche) Antwort! :-)

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Bei einer Mp3 Datei wird quasi nicht die ganze Datei gelesen. Bei 64 Kbps sind es quasi 64 Stellen Pro Sekunde die gelesen werden. Ich denke du verstehst worauf es rausläuft. 320 ist normalerweise sehr gut :)!

Das ist so falsch. MP3 speichert das analoge (Wellen-)signal als digitale Datei. Die Bitrate gibt dabei an, wie groß diese Umwandlung ist. Je höher die Bitrate, desto mehr Details des ursprünglichen Wellensignals werden in das digitale Signal übersetzt, somit steigt die Qualität.

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320 kbps ist nicht so arg viel. CD-Qualität ist 44,1 kHz x 16 Bit = 700 kBit/sek.

Wenn Du aber die Teufel digital mit 320 kbps ansteuerst, dann nützt es dir nichts, wenn die Rohdaten mit besserer Auflösung kommen. Die geringste Bandbreite ist halt der Engpass, durch den alle Daten müssen.

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