Ist Wien wirklich so unfreundlich?

14 Antworten

I glaab, das liegt aaam Dialäääkt. ;-)

Nein, Spaß beiseite: Die Wiener sind auch nicht unfreundlicher als der durchschnittliche Deutsche, hängt ja nicht von der Nationalität ab. Kommt bei mir eher auf den Gegenüber an, wie freundlich oder höflich ich bin.

Ich geb zurück, was ich bekomme, wer mich also schon mit "Arsch" begrüßt.... ich denke, man versteht, was ich meine. Und ich bin nicht mal Österreicher, kenne aber durchaus einige, die genauso denken. ;-)

Ich war letzten Sommer in Wien und fand die Leute dort eigentlich sehr nett. Allerdings war ich auch hauptsächlich an typischen Touristenorten und da müssen die Leute schon automatisch nett sein, sonst kommt keiner mehr hin.

Die Wiener sind sehr selbstbewußt, halt irgendwie typische Hauptstädter. Auch kommt ihr "Schmäh" manchmal etwas arrogant rüber, aber das meinen sie nicht so, das ist ihre typische Haltung.

Was ist denn dieser Schmäh überhaupt?

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@alicesinclair

Der Dialekt, den man dort spricht, wird als "Wiener Schmäh" bezeichnet. So wie man hier in Deutschland jeden Berliner gleich als selbigen erkennt, sobald er den Mund aufmacht, haben sie in Wien eben auch so eine ganz typische Mundart.

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Ich muss Chumacera absolut zustimmen. War schon mehrfach in Wien und habe die Österreicher bzw. auch die Wiener nicht als unfreundlich oder forsch erlebt, sondern als durchaus hilfsbereit und zuvorkommend.

Es liegt an den verschiedenen Mentalitäten: Ein Norddeutscher, der von seiner Art her belehrend und besserwisserisch/hochdeutsch wirkt ohne es zu beabsichtigen, wird einen Österreicher/Süddeutschen mehr provozieren als einer, der "auch in etwa aus dem Süden stammt" und eine ähnliche Art hat bzw. weniger "großbürgerlich" rüberkommt.

Auch liegt es am Dialekt/Schmäh, dass ihr Habitus etwas arrogant oder barsch wirken kann ------> an und für sich kann man mit ihnen aber gut klarkommen. Unfreundliche Leute, die scheinbar mit Lichtgeschwindigkeit durch ihre Kinderstube rauschten findest überall..!

Ich fand die Leute in Freiburg im Breisgau im direkten Vergleich aber deutlich unfreundlicher, unterkühlter und abweisender

Oh, ja, Freiburg, da klingelts bei mir als Schwabe. Ich habe frührere Bekannte meiner Eltern aus dieser Gegend auch nie gemocht. Die Badener mögen eben keine Schwaben! Auch in jungen Jahren, als ich zusammen mit Freunden am Wochende nach Waldkirch zum Feiern gefahren bin, war der Kontakt zu den "Einheimischen" eher unterkühlt bis hochgradig distanziert.

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@Eidolon150

Mir kam es so vor, als bilde man sich in Freiburg doch schon sehr viel auf das Prädikat "Bischofs- und Universitätsstadt" ein. Die Mentalität habe ich als unfreundlich, arrogant und unterkühlt wahrgenommen. Egal wen man fragte, egal wo man aufkreuzte: Die Leute schienen Kleiderbügel in ihren Westen zu tragen, so steif wie sie sich zeigten; sie waren durchweg unfreundlich, arrogant bis frech und gaben einem das Gefühl, nicht willkommen und zweitklassig zu sein. Situationen ziehen sich wie der vielzitierte rote Faden von Kaufhausbesuchen über eine Autowerkstätte bis hin zu Fragen nach dem Weg oder einem Imbiss/Gasthof. 

Ich bin selbst weder unfreundlich noch fordernd aufgetreten, aber die Freiburger waren für mich nur mit dem Wort "unfreundlich" und "kühl" zu beschreiben. 

Die einzigen freundlichen Leute, die ich dort traf waren ... ein Bayer und ein Thüringer. Ich denke, das spricht für sich.
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Ein Kumpel - aus dem tiefbadischen Offenburg - wiederholte oft seinen Lieblingsspruch: "Es gibt badische - und unsymbadische!".
Ich denke, das spricht für sich!

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@Eidolon150

Den Spruch sah ich mal auf der Heckscheibe eines Golf 3, den einer meiner Freunde in seinem Autohaus in Zahlung nahm^^ Vorbesitzer war ein Herr aus Rastatt :)

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