Ist von Zuhause aus arbeiten faul?

12 Antworten

Schon der Haushalt ist jede Menge Arbeit. Die wird von vielen Männern aber nicht gesehen.

Ist Ihnen ja auch egal, ob die Fesnster geputzt sind - man kann ja auch Wäsche sparen, indem man die So ken und die Unterhosen am 2. Tag noch mal auf links gedreht anzieht, statt zu waschen...(Ironie aus).

Und je nachdem, wie reinlich diemHausfrau ist und was sie für einen anspruchsvollen Esser oder sockenverteilemden Stehpinkler sie daheim hat, kann sie auch seeehr viel Arbeit haben und Depressionen entwickeln....🧐

Deine Mutter sollte deinem Vater mal kräftig das Wort zum Sonntag sagen. Und wenn sie das nicht tut, sondern seine Abwertung einfach hinnimmt, dann wundert mich nicht, dass sie depressiv ist.

Und was das Zuhausearbeiten angeht...

Ich habe einen Bekannten, IT Spezialist, der seit drei Jahren von seinen fünf Tagen in der Woche drei zu Hause arbeitet. Videokonferenzen etc... Er dachte es sich auch gut, weil er an diesen TAgen nicht mehr 50 km einfache Strecke zur Arbeit musste.

Aber es stellte sich heraus, dass er nun mehr arbeitet als vorher. Die Geschäftspartner aus Tokio oder Los Angeles denken nämlich nicht darüber nach, dass wir eine Zeitverschiebung haben. Wenn es bei denen heller Tag ist, haben wir vielleicht 4 oder 5 Uhr morgens. Und dann hat er auf der Matte zu stehen. Den Japanern oder Amerikanern ist das völlig egal. Früher war er um die Uhrzeit noch nicht an seinem Arbeitsplatz, jetzt wird das von ihm aber erwartet.

Gut, ich glaube jetzt nicht, dass deine Mutter so einen hochqualifizierten Beruf hat, wo sie Konferenzen mit San Fransisco oder Tokio, Seoul etc... hat.

DAs Problem deiner Mutter scheint zu sein, dass sie sich gegen die abwertende Art deines Vaters nicht wehrt.

Selbst wenn sie "nichts" macht, wie es dein Vater sagt, macht sie viel: Haushalt- arbeit (Kochen, Waschen, Bügeln, Einkaufen, Putzen...), Kinder erziehen... und vieles mehr.

Der Vater geht 8 Std. zur Arbeit und legt danach die Füße hoch, die Mutter geht Teilzeit arbeiten und arbeitet danach noch im Haushalt und bei den Kindern (Erziehung, Schule, Kindergarten bringen, abholen, Hausaufgaben, Freizeitbetreuung, Elternabende, wo die Mutter alleine hin geht, weil der Vater ja müde ist...) , also rund um die Uhr, auch nachts, wenn mal ein Kind krank ist oder weint.

Die Arbeit der Mütter wurde schon immer und leider immer noch viel zu wenig bewertet und geachtet. Da sollte man echt mal Rollentausch machen, damit die Väter/Männer das einsehen und erfahren.

Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Mutter total überfordert war/ist und deshalb psychisch krank geworden ist.

Ja das könnte sein, denn jetzt sind wir zwar schon alle Jugendliche, aber als wir klein waren, hatte sich immer nur meine Mutter um uns gekümmert und mein Vater hat ihr fast nie geholfen..

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@Leben333

Das kommt leider oft vor. Mache es in deiner Familie besser.

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