Ist man bei einer Psychosomatik wirklich krank?

6 Antworten

"Seele-Körper" bedeutet das Wort. Die Seele wirkt auf den Körper ein. Das kann ganz banal daran liegen, daß gewisse Stoffe die Nerven versorgen (also bei höherer seelischer Belastung mehr "Stoff" verbrauchen), aber auch gleichzeitig für andere Bereiche des Körpers zuständig sind. Das findest Du z.B. bei den B-Vitaminen und bei Magnesium.

Recherchiere mal unter Mangelsymptome, z.B. hier http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=tuchd25aunogtba5hjhlj2m0e0&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&, da findest Du etliches, was eigentlich auf seelische Ursachen zurückgeht. Sagt man jedenfalls. Dabei verbraucht die Seele eben genau diese Stoffe, so daß sie rein körperlcih nciht mehr genug da sind.

Ähnliches findest Du bei den Hormonen.

Dann gibt es noch diese Sache, daß Gefühle wie Wut und Ärger (die eigentlich nur als zweites auftreten) z.B. die Stresshormone ansteigen lassen, die dann gewisse Auswirkungen auf die Regelkreise im Körper haben - wenn sie nicht rechtzeitig abgebaut werden.

Cortisol z.B. erhöht den Blutdruck, wird aber bei Bewegung abgebaut → wenn der Blutdruck steigt, raus zum Spaziergehen!

Aber auch andere Organe funktionieren nicht mehr richtig, wenn die Hormone in falscher Weise ausgeschüttet werden. Da wirkt sich also dieSeele direkt auf den Körper aus (Magengeschwüre, Schmerzen in Armen und Beinen...)

Wut und Ärger sind Sekundärgefühle, die auftreten, wenn man mit den Primärgefühlen nicht richtig umgeht, wie etwa verletzter Stolz, Demütigung, Frustration ( = "verhinderte Bedürfnisbedriedigung und das daraus entstehende Ohnmachtsgefühl"), aber auch Schuld.

Vieles läuft darauf hinaus, daß man keine Vergebung praktiziert. Wer anderen vergibt, bleibt länger gesund, das ist einfach so.

Darum verbietet Gott uns die Rache, weil sie uns aufzehrt.

Du meinst eine 'psychosomatische Erkrankung'?
Das ist keine sehr präzise Bezeichnung, sondern ein OBERBEGRIFF für TATSÄCHLICHE Erkrankungen (z.B. Atembeschwerden, Reizdarm, Schmerzsyndrome).
Man verwendet den Begriff 'psychosomatisch' dann, wenn neben den körperlichen Bedingungen auch psychische Faktoren eine starke Rolle spielen.
Es geht dabei NICHT um eine Einbildung!
Einbildung von Krankheiten wäre z.B. Hypochondrie. Das ist dann aber keine psychosomatische Erkrankung, sondern eine psychische Störung.

Falls es dich näher interessiert, kannst du hier mal reinschauen:

http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/psychosomatik/pwwbpsychosomatik100.html


ich meinte, wenn sie durch stress usw. erkranken wie magen darm o.ä. ob das einbildung sein kann :)

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@prxnzxssxn

Stress kann sehr wohl körperliche Beschwerden zur Folge haben, die nicht eingebildet sind! Z.B. Schmerzen, Schwächung der Abwehrkräfte (Immunsystem wird nachweislich behindert, was krankheitsanfälliger macht), Magen- und Verdauungsprobleme etc.

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@prxnzxssxn

Stress wirkt sich auf das vegetative Nervensystem aus

→ Sympathikus, Parasympathikus

Aber auch solche "Lappalien" wie zuwenig Wassertrinken. Ich las von einem Arzt, der über 3000 Patienten mit Magengeschwüren nur durch vermehrtes Wassertrinken geheilt hat.

Angeblich ist gerade im Verdauuungssystem der erste Schrei nach Wasser zu spüren.

Wenn der Mund trocken ist, ist das allerhöchste Zeit, denn der Körper sorgt bis zum Schluß dafür, daß im Speichel gebildet wird, damit das Essen noch rutscht.

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Psychosomatik ist keine Krankheit sondern ein wissenschaftlicher Zweig der Medizin, der sich mit den Auswirkungen einer psychischen Erkrankung auf den Körper und den damit verbundenen körperlichen Leiden befasst.

Sie stellt damit einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele her und erzielt Erfolge durch die gleichzeitige Behandlung von beidem.

http://flexikon.doccheck.com/de/Psychosomatik

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Die Facharbeit soll 8-12 Seiten umfassen.

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