Ist Geld etwas Gutes oder ein Werk des Teufels?

Das Ergebnis basiert auf 46 Abstimmungen

Ich habe folgende andere Meinung dazu... 67%
Geld wird einen niemals glücklich machen können. 15%
Geld ist schlecht. Man sollte es verbrennen ! 8%
Geld ist gut - viel Verdientes kann an einem anderen Platz helfen... 6%
Unterschiedliches Vermögen führt zu gesundem Konkurrenzkampf. 2%
Ohne Geld gäbe es weniger Betrug auf der Welt. 0%

57 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Geld wird einen niemals glücklich machen können.

Geld (oder allgemein wirtschaftliches Handeln) ist "unmenschlich", denn es führt zu Konkurrenzdenken und dazu, dass häufig (natürlich nicht immer) belohnt wird, wenn ich anderen Menschen Schaden zufüge oder "gegen den Willen der Allgemeinheit handle".

Bestes Beispiel: Wenn ich ein Unternehmen bin und etwas entwicke/erfinde, dann "muss" ich es (urheberrechtlich, patentrechtlich, markenrechtlich, ...) schützen lassen. Damit schließe ich andere Menschen von diesem Wissen aus, reglementiere ihren Zugang zu ihm. Wenn ich Wissen bereits erschlossen habe, warum sollte ich es "monopolisieren"? Wäre es letztlich nicht viel besser, wenn es einen freien Wissenstransfer gäbe und man nichts "zweimal erfinden" müsste? (Durch Patentschutz ist es mir ja nicht einmal möglich, die Experimente, die zu der Gewinnung der Erkenntnisse durchgeführt wurden, nochmals durchzuführen. Ich muss ja ein vollkommen neues Verfahren finden, weil das gesamte Verfahren geschützt wird, nicht nur die komplette Umsetzung. Das ist Hohn!) Am besten wird das bei Medikamenten sichtbar, wo sich die Pharmakonzerne eine goldene Nase verdienen und in Entwicklungsländern die Menschen sich diese Produkte nicht leisten können, obwohl sie natürlich auch dort und gerade dort viel Gutes tun könnten.

Anderes Beispiel: Rohstoffpreise! Die meisten Ressourcen (abgesehen von der menschlichen Arbeitskraft) sind nicht knapp, sie sind lediglich künstlich verknappt. Rohstoffe werden allgemein nicht "verbraucht" und gehen nicht verloren (solange wir nicht gerade Kernfusion oder Kernspaltung betreiben und auch von sonstigen relativistischen Effekten absehen: Erhaltung der Masse!), allenfalls wird es aufwändiger, sie wieder in den Rohzustand zu bekommen. Auch wenn wir das nicht tun, so gibt es natürliche Systeme, die dies für uns tun, allenfalls dauert es lange.

Noch ein Beispiel: Grundstückspreise! Ein Grundstück hat niemand "erzeugt". Es "ist einfach da". Der "Aufwand", ein Grundstück, oder allgemein Land und Boden, zu "produzieren", liegt quasi bei Null (nicht ganz: Erschließungskosten!). Zumindest hier in Deutschland ist Grund und Boden auch nicht wirklich knapp.

Zu guter Letzt: Weil wirtschaftliches Handeln sich an der Nachfrage orientiert, wird sehr viel Aufwand in die Entwicklung "alltäglicher Produkte" und Verbrauchsgegenstände gesteckt, anstatt sie in Forschung zu investieren. Heutzutage ließen sich viele Tätigkeiten, die von Menschen ausgeübt werden, automatisieren. Das ganze Transportwesen: Selbstfahrende Fahrzeuge und so weiter. Das sind eigentlich keine sonderlich "schweren Probleme" für einen Computer. Ich bin selbst Informatiker und im wissenschaftlichen Bereich tätig. Oder auch selbstfliegende Flugobjekte, ausgehend von so etwas "trivialem" wie Quadrocoptern. Im Grunde kannst Du die ganze Logistik damit automatisieren. Amazon hat das mal versucht. Bislang scheint nicht viel daraus geworden zu sein. Das gleiche machst Du dann mit Lokführern (bei U-Bahnen geht es ja auch schon), Taxifahrern, etc. Alles im Grunde keine "schweren Probleme". Aber auch viele weitere Tätigkeiten, die für den Menschen gefährlich sind, wie Arbeit unter Tage, etc., benötigen nicht den allerhöchsten Denkaufwand und geistige Kreativität und sollten sich im Grunde vollständig automatisieren lassen. Alle Tätigkeiten, wo ich nicht "kreativ werden muss", oder wo mein Gegenüber auch einfach einen Menschen erwartet (z. B. Arzt), kann man automatisieren. Warum wird es nicht gemacht? Naja, weil die Nachfrage nicht so wirklich da ist. Leute wollen lieber Smartphones und Milch und Brot, als die Logistik automatisieren. Langfristig gesehen ist das aber schlecht für uns, denn je früher wir alles automatisieren könnten, desto eher könnten wir in einem "technologischen Schlaraffenland" leben, in dem die Technik uns tatsächlich mehr oder weniger alles abnimmt und uns "die gebratenen Tauben ins Maul fliegen". Ich halte das nicht für illusorisch, sondern weitgehend für möglich, wenn man die Ressourcen wirklich mal auf Forschung und Entwicklung bündeln würde und nicht auf die produktion trivialer, alltäglicher Gegenstände, die stark nachgefragt werden.

Am witzigsten finde ich ja sowieso, dass Staaten Schulden haben können.

Der Staat ist ein Souverän. (In einer Demokratie ist, zumindest offiziell, das Volk der Souverän.) Der Bundestag könnte im Grunde morgen beschließen, dass innerhalb der Bundesrepublik Deutschland das Fälschen von Banknoten und Münzen ab sofort nicht mehr unter Strafe steht. Der Bundestag könnte morgen beschließen, dass Diebstahl nicht mehr unter Strafe steht und dass es kein Recht auf Eigentum mehr gibt.

Um es noch etwas "absurder" (und deutlicher) zu machen: Wenn ab morgen das Töten von Menschen keine Straftat mehr wäre (und das wäre per Gesetzesänderung möglich), dann dürftest Du entweder hoffen, dass Dir wirklich sämtliche Menschen wohlgesonnen sind (oder Dich zumindest ignorieren), was unwahrscheinlich ist, oder aber Du dürftest zusehen, wie Du eine Privatarmee aufgestellt bekommst (und wie Du die "bezahlst"). ;-) Nur mal so als Beispiel. Klingt absurd, ist aber letztlich genau so. Tausend Dinge, die wir als selbstverständlich erachten, sind durch Gesetze geregelt und wenn es die ab morgen nicht mehr gäbe, würden einige Leute ganz schön dumm aus der Wäsche gucken (mich eingeschlossen).

In diesem Sinne verstehe ich wirklich nicht, wieso ein Staat sich "Geld leihen muss" oder auf Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz bei öffentlichen Ausschreibungen achten muss und nicht einfach beschließt: "Entweder ich habe per Definitionem unbegrenztes Vermögen oder ich mache Euch Euer Geldsystem kaputt!"

Das Geldsystem funktioniert nicht, solange es nicht durch Gesetze gestützt ist. "Das Kapital zu enteignen" wäre im besten Fall eine einzelne Gesetzesänderung. Ja, gewissermaßen könnte man sagen, dass das "Erpressung" ist, aber das tun Wirtschaft und Banken ja letztlich auch und ich empfinde es wirklich als lächerlich, dass ein Souverän sich von irgendwelchen (sorry) "dahergelaufenen Flachpfeifen" (Bankern) erpressen und ihr System "aufzwingen" lässt. Das ist in meinen Augen wirklich schwach! Ganz ganz schwach!

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Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist neutral. Es kann nichts dafür, was manche Leute so damit anstellen.

Klar erleichtert es Schweinereien. Aber es erleichtert auch ordentliche Bezahlvorgänge. Es ist ein Werkzeug, ein Katalysator, mehr nicht.

Auch ohne Geld (direkter Tauschhandel) gäbe es genug Leute, die versuchen würden andere zu bescheißen.

Auch (insbesondere bei elektronischen Geldformen) kann man argumentieren, dass die Umsetzung kritikwürdig (weil schlecht nachvollziehbar/kontrollierbar) sei. Die Idee ist deswegen aber immer noch nicht schlecht.

Übrigens finde ich, dass die wenigsten der gegebenen Wahlmöglichkeiten sich gegenseitig ausschließen...

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Generell finde ich das Prinzip/die Idee von Geld gut. 

Allerdings bin ich der Meinung, dass es bis heute einfach noch nicht richtig umgesetzt wurde, sodass Geld zumindest auf die Mehrheit der Weltbevölkerung einen positiven Einfluss ausübt... Bis das nicht passiert, solange weiterhin so viele Menschen (und Tiere) unter Profitgeilheit ausgebeutet werden, finde ich haben wir noch nicht den richtigen Weg mit Geld umzugehen gefunden. 

Aber ich denke auch, dass Geld allein nicht glücklich machen kann.

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