Ist Geld etwas Gutes oder ein Werk des Teufels?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis basiert auf 46 Abstimmungen

Ich habe folgende andere Meinung dazu... 67%
Geld wird einen niemals glücklich machen können. 15%
Geld ist schlecht. Man sollte es verbrennen ! 8%
Geld ist gut - viel Verdientes kann an einem anderen Platz helfen... 6%
Unterschiedliches Vermögen führt zu gesundem Konkurrenzkampf. 2%
Ohne Geld gäbe es weniger Betrug auf der Welt. 0%

50 Antworten

Geld wird einen niemals glücklich machen können.

Geld (oder allgemein wirtschaftliches Handeln) ist "unmenschlich", denn es führt zu Konkurrenzdenken und dazu, dass häufig (natürlich nicht immer) belohnt wird, wenn ich anderen Menschen Schaden zufüge oder "gegen den Willen der Allgemeinheit handle".

Bestes Beispiel: Wenn ich ein Unternehmen bin und etwas entwicke/erfinde, dann "muss" ich es (urheberrechtlich, patentrechtlich, markenrechtlich, ...) schützen lassen. Damit schließe ich andere Menschen von diesem Wissen aus, reglementiere ihren Zugang zu ihm. Wenn ich Wissen bereits erschlossen habe, warum sollte ich es "monopolisieren"? Wäre es letztlich nicht viel besser, wenn es einen freien Wissenstransfer gäbe und man nichts "zweimal erfinden" müsste? (Durch Patentschutz ist es mir ja nicht einmal möglich, die Experimente, die zu der Gewinnung der Erkenntnisse durchgeführt wurden, nochmals durchzuführen. Ich muss ja ein vollkommen neues Verfahren finden, weil das gesamte Verfahren geschützt wird, nicht nur die komplette Umsetzung. Das ist Hohn!) Am besten wird das bei Medikamenten sichtbar, wo sich die Pharmakonzerne eine goldene Nase verdienen und in Entwicklungsländern die Menschen sich diese Produkte nicht leisten können, obwohl sie natürlich auch dort und gerade dort viel Gutes tun könnten.

Anderes Beispiel: Rohstoffpreise! Die meisten Ressourcen (abgesehen von der menschlichen Arbeitskraft) sind nicht knapp, sie sind lediglich künstlich verknappt. Rohstoffe werden allgemein nicht "verbraucht" und gehen nicht verloren (solange wir nicht gerade Kernfusion oder Kernspaltung betreiben und auch von sonstigen relativistischen Effekten absehen: Erhaltung der Masse!), allenfalls wird es aufwändiger, sie wieder in den Rohzustand zu bekommen. Auch wenn wir das nicht tun, so gibt es natürliche Systeme, die dies für uns tun, allenfalls dauert es lange.

Noch ein Beispiel: Grundstückspreise! Ein Grundstück hat niemand "erzeugt". Es "ist einfach da". Der "Aufwand", ein Grundstück, oder allgemein Land und Boden, zu "produzieren", liegt quasi bei Null (nicht ganz: Erschließungskosten!). Zumindest hier in Deutschland ist Grund und Boden auch nicht wirklich knapp.

Zu guter Letzt: Weil wirtschaftliches Handeln sich an der Nachfrage orientiert, wird sehr viel Aufwand in die Entwicklung "alltäglicher Produkte" und Verbrauchsgegenstände gesteckt, anstatt sie in Forschung zu investieren. Heutzutage ließen sich viele Tätigkeiten, die von Menschen ausgeübt werden, automatisieren. Das ganze Transportwesen: Selbstfahrende Fahrzeuge und so weiter. Das sind eigentlich keine sonderlich "schweren Probleme" für einen Computer. Ich bin selbst Informatiker und im wissenschaftlichen Bereich tätig. Oder auch selbstfliegende Flugobjekte, ausgehend von so etwas "trivialem" wie Quadrocoptern. Im Grunde kannst Du die ganze Logistik damit automatisieren. Amazon hat das mal versucht. Bislang scheint nicht viel daraus geworden zu sein. Das gleiche machst Du dann mit Lokführern (bei U-Bahnen geht es ja auch schon), Taxifahrern, etc. Alles im Grunde keine "schweren Probleme". Aber auch viele weitere Tätigkeiten, die für den Menschen gefährlich sind, wie Arbeit unter Tage, etc., benötigen nicht den allerhöchsten Denkaufwand und geistige Kreativität und sollten sich im Grunde vollständig automatisieren lassen. Alle Tätigkeiten, wo ich nicht "kreativ werden muss", oder wo mein Gegenüber auch einfach einen Menschen erwartet (z. B. Arzt), kann man automatisieren. Warum wird es nicht gemacht? Naja, weil die Nachfrage nicht so wirklich da ist. Leute wollen lieber Smartphones und Milch und Brot, als die Logistik automatisieren. Langfristig gesehen ist das aber schlecht für uns, denn je früher wir alles automatisieren könnten, desto eher könnten wir in einem "technologischen Schlaraffenland" leben, in dem die Technik uns tatsächlich mehr oder weniger alles abnimmt und uns "die gebratenen Tauben ins Maul fliegen". Ich halte das nicht für illusorisch, sondern weitgehend für möglich, wenn man die Ressourcen wirklich mal auf Forschung und Entwicklung bündeln würde und nicht auf die produktion trivialer, alltäglicher Gegenstände, die stark nachgefragt werden.

NoHumanBeing 09.06.2015, 18:50

Am witzigsten finde ich ja sowieso, dass Staaten Schulden haben können.

Der Staat ist ein Souverän. (In einer Demokratie ist, zumindest offiziell, das Volk der Souverän.) Der Bundestag könnte im Grunde morgen beschließen, dass innerhalb der Bundesrepublik Deutschland das Fälschen von Banknoten und Münzen ab sofort nicht mehr unter Strafe steht. Der Bundestag könnte morgen beschließen, dass Diebstahl nicht mehr unter Strafe steht und dass es kein Recht auf Eigentum mehr gibt.

Um es noch etwas "absurder" (und deutlicher) zu machen: Wenn ab morgen das Töten von Menschen keine Straftat mehr wäre (und das wäre per Gesetzesänderung möglich), dann dürftest Du entweder hoffen, dass Dir wirklich sämtliche Menschen wohlgesonnen sind (oder Dich zumindest ignorieren), was unwahrscheinlich ist, oder aber Du dürftest zusehen, wie Du eine Privatarmee aufgestellt bekommst (und wie Du die "bezahlst"). ;-) Nur mal so als Beispiel. Klingt absurd, ist aber letztlich genau so. Tausend Dinge, die wir als selbstverständlich erachten, sind durch Gesetze geregelt und wenn es die ab morgen nicht mehr gäbe, würden einige Leute ganz schön dumm aus der Wäsche gucken (mich eingeschlossen).

In diesem Sinne verstehe ich wirklich nicht, wieso ein Staat sich "Geld leihen muss" oder auf Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz bei öffentlichen Ausschreibungen achten muss und nicht einfach beschließt: "Entweder ich habe per Definitionem unbegrenztes Vermögen oder ich mache Euch Euer Geldsystem kaputt!"

Das Geldsystem funktioniert nicht, solange es nicht durch Gesetze gestützt ist. "Das Kapital zu enteignen" wäre im besten Fall eine einzelne Gesetzesänderung. Ja, gewissermaßen könnte man sagen, dass das "Erpressung" ist, aber das tun Wirtschaft und Banken ja letztlich auch und ich empfinde es wirklich als lächerlich, dass ein Souverän sich von irgendwelchen (sorry) "dahergelaufenen Flachpfeifen" (Bankern) erpressen und ihr System "aufzwingen" lässt. Das ist in meinen Augen wirklich schwach! Ganz ganz schwach!

4
Geld wird einen niemals glücklich machen können.

Geld ist halt ein Tauschmittel das einer guten Idee entstammt, nämlich für den Wertetausch nicht  mehr das am wertvollsten anerkannte Wertmittel Gold zu verwenden, sondern unterteilte Zahlungsmittel im Rahmen des Goldes.

Das seit Jahrhunderten dann jedoch die Banken die tatsächliche Macht an sich gerissen haben und den wahren Wert des Goldes durch zigfache Transaktionen mit Buchwerten außer Kraft gesetzt haben, ist aus meiner Sicht eine Katastrophe und führte mehrmals zu Krisen (Finanzkrisen, Kriege, Währungsreformen oder alles in Kombination..). Eine wirklich erschütternde Zusammenfassung beschreibt auch die Dokumentation "Inside Job" (https://de.wikipedia.org/wiki/Inside_Job) das die letzte Finanzkrise ab 2007 beschreibt und den Werdegang dahin. Kann ich wirklich empfehlen anzusehen, vor allen Dingen da schwerkriminelle Bankiers und Politiker sich gegenseitig schützen und nicht angetastet werden.

Bevor man sich jedoch solche Dokus ansieht, sollte man aus meiner Sicht zumindest ein klein wenig das Geldsystem und seine Entstehung verstehen können. Dazu gibt es eine ganz tolle Quelle, leicht verständlich und spannend anzusehen, den Trickfilm "Die Geschichte vom Goldschmied Fabian", kann man bei Youtube sehen.

alfredneumann 09.07.2015, 12:25

Ach ja...und wer mehr auf die Buchform steht, das Buch "Eine Billion Dollar" (http://goo.gl/Nbw17I) von Andreas Eschbach erzählt in einem spannenden, leicht verständlichen aber sehr lehrreichen Roman, wie das Geldsystem funktioniert. Die spannende Geschichte steht ganz klar im Vordergrund, und ganz seicht nebenbei wird ein wenig Licht in das Geldkreislaufsystem gebracht. Das war mein Einstieg bis ich dann auf "Die Geschichte vom Goldschmied Fabian" stieß und dann letztes Jahr erstmals die Doku Inside Job sah.

Das hilft sicherlich in Summe mit diesen leicht verdaulichen Informationen sich eine Meinung zum Thema Geld zu bilden! Viel Spaß beim Ansehen, Staunen und Verstehen. :-)

2
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist nicht gut und nicht schlecht ...

Geld ist eine Illusion, die deshalb auch nichts gutes, sowie schlechtes hervorbringen kann...

Was wirklich "zählt"  ist das, was in uns ist und dieser Wert ist mit Geld niemals gleich zusetzen...

Verändert die Illusion des Geldes, den inneren Wert des Menschen, erschafft Geld weitere Illusionen, an deren echte Werte verloren gehen...

Was so offensichtlich ist, wird in der Illusion unsichtbar...

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist weder gut noch schlecht und Geld macht auch nicht glücklich. Geld wird als Popanz überschätzt, bzw. bekommt die Prügel für grundsätzliches menschliches Fehlverhalten. Auch ein Hammer ist weder gut noch schlecht. In der Hand eines Zimmermanns ist er nötig und hilft, Holzarbeiten auszuführen. In der Hand eines Zornigen kann er zum Tod der Schwiegermutter führen. Es ist der Zimmermann, der mit dem Hammer die Nägel einschlägt und es ist der Zornige, der mit dem Hammer die Schwiegermutter erschlägt.

Geld ist eine notwendige Einrichtung zur Erleichterung des Warentauschs in einer komplexeren Wirtschaft. Ohne Geld hat es bereits Reichtum gegeben (z.B. Kamele, Schafe, Bedienstete) und Neid. Einer der ersten Berichte über Todschlag aus Neid gibt es in der Bibel, und da, kurz nach der Vertreibung aus dem Paradies, hat es definitiv noch kein Geld gegeben, als Kain seinen Bruder Abel erschlug. Der Teufel steckt nicht im Geld. Der Teufel steckt in uns selbst! Geld abschaffen? Nach dem Krieg gab es kurze Zeit kein offizielles Geld. Da wurde mit Zigaretten getauscht, da wurden Zigaretten zu Geld. Ab einer fortgeschrittenen Stufe der wirtschaftlichen Entwicklung geht es nicht ohne Geld, da erfinden sich die Menschen selbst eines, wenn der Staat das nicht tut.

Also Geld verbrennen wäre wie einer Hydra einen Kopf abschlagen. Der ist noch nicht ab, da ist der neue schon da! Denn ohne Geld geht moderne Wirtschaft nicht. Aber, wer die moderne Wirtschaft nicht haben will, soll erklären, wer erschossen werden soll, denn mit Steinzeitwirtschaft können maximal 1 % der Menschen ernährt werden. Geld ist auch nicht gut, Geld ist nützlich, das ist etwas anderes, weil "gut" eine moralische Wertung ist. Geld hat für sich keine Moral. Die Moral steckt in den Menschen, wie sie mit Geld umgehen. Dass es ohne Geld keinen Betrug gäbe, ist naive Illusion. Geld ist nicht Vermögen! Geld ist Ausdruck von Vermögen!

Wer bei Aristoteles nachliest, wie man ein glückliches, erfülltes Leben führen kann, wird in all seinen Ausführungen das Wort Geld nicht finden. Unser Vermögen zu richtigem Handeln, unser Vermögen, die Komplexität des Lebens zu durchschauen und die richtige Einstellung dazu zu finden, das sind die Garanten für ein glückliches, gelingendes Leben. Geld gehört als Ausdruck positiven Handelns dazu, denn Geld ist auch ein Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung der eigenen Arbeit, sonst würde niemand Geld dafür bezahlen. Die Bestätigung und Anerkennung machen glücklich, Geld ist nur das Transportmittel dieser Anerkennung. Insoweit ist Geld nur ein materialisierter gesellschaftlicher Ausdruck für Wert. Wert aber ist ein a-priori-Filter. Menschen werten und vergleichen immer, schon Tiere tun das, denn Leben heißt Austausch mit der Umwelt und das erfordert Wahl und Wertung. Kain war übrigens sauer auf Abel, weil er glaubte, dass Gott dessen Opfer höher bewertete. Das ist schon die erst Selbsttäuschung: Er hätte Gott erschlagen müssen und nicht den Abel.

berkersheim 10.06.2015, 14:22

Sorry: Der Satz "Geld ist Ausdruck von Vermögen!" ist falsch. Korrekt müsste er heißen: Geld ist eine mögliche Ausdrucksform von Vermögen. Schon in ganz frühen Gesellschaften haben Menschen Macht und Status und Vermögen ohne Geld zum Ausdruck gebracht über Rangordnungen, Kleiderordnung, Sexualordnung (wer durfte zuerst und überall), Richtordnung (wer saß über wen zu Gericht) usw..

2
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Generell finde ich das Prinzip/die Idee von Geld gut. 

Allerdings bin ich der Meinung, dass es bis heute einfach noch nicht richtig umgesetzt wurde, sodass Geld zumindest auf die Mehrheit der Weltbevölkerung einen positiven Einfluss ausübt... Bis das nicht passiert, solange weiterhin so viele Menschen (und Tiere) unter Profitgeilheit ausgebeutet werden, finde ich haben wir noch nicht den richtigen Weg mit Geld umzugehen gefunden. 

Aber ich denke auch, dass Geld allein nicht glücklich machen kann.

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Ich finde den Kontrast seltsam. Für mich ist das Gegenteil von gut entweder schlecht oder böse. Zum Teufel ist der Antagonist Gott.

Geld halte ich für ein Mittel zum Zweck und dieser Zweck kann sowohl gut, als auch schlecht, als auch böse sein und sogar ein Gemisch daraus, denn oft ist es so, dass wenn man jemandem schadet, jemandem anderen etwas Gutes tut.

NoHumanBeing 16.06.2015, 17:10

Das Problem ist, dass Geld die Tendenz hat, sich "anzuhäufen". Vermögen ist ungleich verteilt und unser Geldsystem bringt, sofern die Politik nicht korrigierend eingreift, über Zins und Zinseszins letztlich das gesamte Vermögen in wenige Hände.

Unser Geld ist dazu da, Ungleichheit zu fördern, nicht sie auszugleichen. Und wenn ich der "breiten Masse" die Mittel entziehe, um sie einem Konzern zukommen zu lassen, dann ist das moralisch nicht in Ordnung, auch wenn ich dadurch "jemandem etwas gutes tue, indem ich einem anderen schade". Aber es ist ein Unterschied, ob ich jemandem, der am Existenzminimum kratzt, noch das letzte Hemd wegnehme und es einem Konzern gebe, der damit eigentlich gar nichts anfangen kann, oder ob ich es bleiben lasse. Ich kann nicht sagen, dass das "keine unmoralische Handlung ist", nur weil effektiv nichts "verloren geht".

3
Suboptimierer 17.06.2015, 08:59
@NoHumanBeing

Gutes und Gerechtigkeit gehören zu den für mich schwierigsten Begriffe der Ethik.

Ich bin da noch zu keinem endgültigen Schluss gekommen. Es gibt verschiedene Ansätze. Meistens wird Gutes mit Glückmehrung gleichgesetzt. Da ist die Frage, warum Reiche weniger Glückmehrung verdient haben. Sind es schlechtere Menschen? Glückmehrung bleibt Glückmehrung. Dann gibt es die Minimalisten, die meinen, dass ein Mindestmaß an Glück (was hier kurioser Weise mit Geld gleichgesetzt wird) jedem zusteht oder zustehen sollte. Ist Glückmehrung prozentual oder absolut zu sehen? ...

Geld ist nicht schlimm, es jemanden zu entziehen kann schlimm sein. Wenn jemand mehr hat, als er "verdient" (auch wieder schwammig), dann ist es ungerecht.

Ganze Bände wurden mit den Themen Gut und Böse / gerecht und ungerecht befüllt. Ich glaube kaum, dass man mit einem kurzen Beitrag hier sauber aus der Sache heraus kommt, ohne nicht irgendeine Position, irgend ein "Aber" vergessen zu haben.

1
NoHumanBeing 17.06.2015, 13:31
@Suboptimierer

Da ist die Frage, warum Reiche weniger Glückmehrung verdient haben. Sind es schlechtere Menschen? Glückmehrung bleibt Glückmehrung.

Nicht unbedingt, aber um beim Geldbeispiel zu bleiben. Ein Obdachloser freut sich riesig, wenn ich ihm nen Euro gebe. Für den ist das eine verhältnismäßig "große" Einnahme. Wenn ich vor der Entscheidung stehe, ob ich einen Euro ausgeben soll oder nicht, dann ist das für mich kein großer Betrag und ich denke nicht lange nach, sondern entscheide sowas "spontan", weil ich das gar nicht "merke" auf meinem Konto. Für einen "normalen" Menschen ist das nicht "viel Geld". Darüber macht man sich keine Gedanken.

Man könnte jetzt diskutieren, ob man, wenn man sich Gedanken machen würde, effektiv schon weider "Verlust machen würde", nachdem man ja einen gewissen Stundenlohn "einfährt" und wenn ich eine gewisse Zeit darüber nachdenke, ob ich den Euro ausgebe, dann habe ich quasi allein durch das Nachdenken schon einen gewissen "Verlust gemacht", denn ich hätte ja auch, anstatt über so etwas banales nachzudenken, einer Tätigkeit nachgehen können, die mir wirtschaftliche Vorteile bringt.

Bei dem Beispiel ist das wenig anschaulich, weil der Betrag so gering und das Zeitintervall so kurz ist, aber ich kann mir ja zum Beispiel überlegen, ob ich mir zu Hause etwas kochen soll oder ob ich zu einem Imbiss gehe und dort etwas esse. Wenn ich mir selbst etwas koche, wird es tendenziell günstiger, d. h. die gleiche Menge wird mich in der Regel weniger kosten. Wenn für's Kochen und Abwaschen allerdings nur ne halbe Stunde draufgeht, und diese Schätzung dürfte sehr optimistisch sein, dann habe ich schon massiv Verlust gemacht im Vergleich dazu, wenn ich mir einfach für 4 € Kebap geholt hätte, selbst wenn man den Preis der Zutaten, die ich ja eigentlich auch noch einkaufen müsste, vernachlässigen würde. Allein die Zubereitung ist schon "teurer", denn meine Zeit hat ja einen Wert. Ein Stundenlohn von 10 € ist jetzt nicht unbedingt hoch und selbst darauf bezogen hätte für mich eine halbe Stunde also 5 € an Wert. Bei der Zubereitung zu Hause kämen dann auch noch Energiekosten dazu. Spätestens jetzt können wir sagen, ist doch ganz klar, hör auf zu kochen und geh stattdessen essen, auch wenn man auf den ersten Blick immer denkt, "auswärts essen sei teuer".

(Und nein, ich bin nicht von der Gastronomie-Lobby bezahlt. ;-) )

Aber um nochmal zurück auf das Beispiel mit dem "Nachdenken darüber, einen bestimmten Geldbetrag auszugeben" zu kommen. Wenn wir uns einen Menschen wie Bill Gates anschauen, dann wird bei dem diese Schwelle wesentlich höher liegen. Der sagt vermutlich bei 1'000 $ immer noch: "Interessiert mich eigentlich nicht, für mich ist das kein Geldbetrag."

Wenn ich nun Bill Gates, den das gar nicht interessiert, weil das für ihn "Rundungsfehler" sind, die 1'000 $ wegnehme und sie einem Obdachlosen gebe, denkst Du nicht, dass ich dann insgesamt "das Glück auf der Welt gemehrt habe"? ;-)

1
Suboptimierer 17.06.2015, 13:40
@NoHumanBeing

Wenn ich nun Bill Gates, den das gar nicht interessiert, weil das für ihn "Rundungsfehler" sind, die 1'000 $ wegnehme und sie einem Obdachlosen gebe, denkst Du nicht, dass ich dann insgesamt "das Glück auf der Welt gemehrt habe"?

Ein Mann mit vollem Haar ist auch immer noch ein Mann mit vollem Haar, wenn man ihm ein Haar wegnimmt.

Glückmehrung? Kann ich mich mit anfreunden.

Jetzt Thema Gerechtigkeit: Hältst du es für gerecht?

1
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Hallo, Timeoscillator.

Geld als Solches ist Mittel zum Zwecke des Erwerbes von Dingen, Dienstleistungen = neutral.

Von Übel ist die erlaubte Praxis Zins und Zinseszins drauf erheben zu dürfen, wie es Banken tun, indem sie quasi übriges Geld verleihen.

Wobei deren Geld zu 90 % aus virtuell geschöpftem Geld besteht, denn ihnen ist erlaubt, bei, sagen wir, 1000 € Realvermögen weitere 9000 € aus dem Nichts zu schöpfen.

Allerdings sollte auch aufhorchen lassen, dass eine Banknote nur das Versprechen auf Leistung eines entsprechenden Gegenwertes ist

Tatsächlich zählt nur Hartgeld, weshalb diverse Kreise bereits im Fokus haben, dieses abzuschaffen + die Scheine, alles auf Virtuellgeld u7mstellen wollend, lG.


Rubensstut6 08.06.2015, 18:17

interessant, dieses Wissen klingt ja fast so wie ich es in den Büchern einer Bibliothek eines NVA Museums in Kossa gelesen hatte!

2
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld war vermutlich irgendwann mal nötig um eine Ordnung zu schaffen... schön wäre es, wenn man irgendwann auch ohne Geld auskommen könnte... solange mit Geld auch verantwortungsvoll und global gut umgegangen wird, passt es aber auch...

TimeosciIlator 08.09.2016, 09:43

"solange mit Geld auch verantwortungsvoll und global gut umgegangen wird, passt es aber auch..."

Wird denn verantwortungsvoll mit Geld überhaupt umgegangen ? Allein die Banken nerven einen ständig mit irgendwelchen Kreditangeboten, mit dubiosen Lebensversicherungen, die einem soundsoviel Geld im Alter versprechen. Muss ich über dieses leidige Thema noch mehr schreiben... ?

Lottogesellschaften stecken sich nach jeder Ziehung die Hälfte aller Einsätze in die eigene Tasche. Sie erhalten quasi bei jeder Ziehung ein Vielfaches von dem, was nur ein glücklicher Gewinner erhält. Muss bei diesem Gedanken nicht jedem Lottospieler der auszufüllende Schein widerwärtig aus der Hand springen^^?

Fußballclubs und ihre Millioneneinkäufe. Immer höher wird der Wert eines Stars. Wie aber sehen das die Normalbürger. Erscheint es nicht für sie unverantwortlich, wenn man mit derartigen Summen überall rumjongliert ? Wie empfinden sie es, dass ihre eigene Person im Verhältnis zu anderen immer weniger wert wird ?

Werbeminuten im TV ! Man wiederholt eine Sequenz des Films extra nochmal nach der Werbepause, damit der Film auf ein höhere Nettozeit kommt, damit man einen Extrawerbeblock unterbringen kann.

Verantwortungsbewusstes Umgehen mit Geld stelle ich mir anders vor. Und dies waren jetzt nur wenige Beispiele :)

0
DBKai 08.09.2016, 09:48
@TimeosciIlator

Jaaaaaaaah... eh....

Was nicht ist... wird hoffentlich aber irgendwann nochmal werden... 

1
TimeosciIlator 08.09.2016, 09:55
@DBKai

... und das am besten ohne Geld. Nicht sofort - aber vielleicht langfristig (in 100 Jahren oder so...)

Meiner Meinung nach jedenfalls :-)

0
DBKai 08.09.2016, 10:00
@TimeosciIlator

Ja - vielleicht auch erst in 200 - 500 Jahren... aber irgendwann könnte das ja immer besser möglich werden... wenn die Menschheit besser miteinander kommuniziert... Probleme bei der Wurzel packt und zu lösen versucht... wenn man zusammenarbeitet usw.

0
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist neutral. Es kann nichts dafür, was manche Leute so damit anstellen.

Klar erleichtert es Schweinereien. Aber es erleichtert auch ordentliche Bezahlvorgänge. Es ist ein Werkzeug, ein Katalysator, mehr nicht.

Auch ohne Geld (direkter Tauschhandel) gäbe es genug Leute, die versuchen würden andere zu bescheißen.

Auch (insbesondere bei elektronischen Geldformen) kann man argumentieren, dass die Umsetzung kritikwürdig (weil schlecht nachvollziehbar/kontrollierbar) sei. Die Idee ist deswegen aber immer noch nicht schlecht.

Übrigens finde ich, dass die wenigsten der gegebenen Wahlmöglichkeiten sich gegenseitig ausschließen...

Theoretisch gesehen ist Geld wirklich das alles Schlimmste das Menschen je entwickeln hätten können. Geld regiert die Welt, und wer keines oder wenig hat ist "KEIN MENSCH" - das ist so lächerlich. 

Allerdings, wenn es dieses Geld nicht geben würde, würde hier ein Handelsgüter Desaster stattfinden, weil jeder nur noch mit Rohstoffen und Handelswaren Tausch machen würde. 

Meine Meinung ist dazu; GELD IST UNNÖTIG!!

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Hallo, 

also Geld ist  für mich einfach eine notwendige Einrichtung zur Erleichterung des Warentauschs der (immer komplizierter werdenden) Wirtschaft. Das Problem ist dabei nicht das Geld an sich, sondern wie es zwischen den Menschen verteilt wird. Dabei ist es auch nicht schlimm, wenn es reiche Menschen gibt - so lange alle Menschen genügend Geld haben, um damit ihr Leben selbstbestimmt leben zu können. Ich z.B. habe ein ganz gewöhnliches Gehalt. Damit kann ich Leben - also ich kann mir den Sportverein leisten, habe genügend Geld um sparen zu können usw. Muss also nicht jeden Cent dreimal umdrehen. Und solange das so ist, ist es mir auch egal, ob jemand das doppelte order hundertfache verdient wie ich. Schwierig wird es allerdings, wenn ich Vollzeit arbeite, aber so wenig verdiene, dass ich mich kauch über Wasser halten kann. Und genau diese Entwicklung haben wir seit einigen Jahren. Das Geld wird konsequent von unter noch oben umverteilt wie man so schön sagt. Aber das muss nicht sein. Es ist eigentlich für alle genügend da.  

Geld wird einen niemals glücklich machen können.

Hallo!

Geld allein macht einen nicht glücklich. Ich finde, dass Gesundheit, Liebe und Freundschaft viel wichtiger ist. Außerdem verdirbt Geld einen nur. 

Grüße, Dreams97

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist eine nützliche Erfindung, die Handel und Wirtschft enorm vereinfacht.

Das Problem ist nur, dass kaum jemand begreift, dass Geld nicht arbeitet, sondern immer nur Menschen und das dadurch die Prioritäten vertauscht werden.

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld ist nicht pauschal schlecht. Aber das, was man damit machen/nicht machen kann schon eher...

Ich meine konkret die Grundversorgung aller Menschen mit den wirklich lebensnotwendigen Dingen wie Nahrung oder Medizin. Solange solche Dinge mit Geld (fehl-)gesteuert werden wird es immer ein Übel sein.

Geld sollte eigentlich nur für nicht lebensnotwendige Dinge benötigt werden.

Ich denke auch ähnlich über das Thema Grundbesitz. Ich finde es grundsätzlich unfair, daß eine Einzelperson für sich den Wohnraum beansprucht, der für eine ganze Familie reichen würde, welche auf engstem Raum untergebracht wird, weil eben das Geld für bessere Bedingungen fehlt... Also eine Art Preis-Leistungs-Problem...

Und viele buchstäbliche Protzbauten sind einfach überflüssig. Den Platz könnte man auch sinnvoller nutzen.

warehouse14

NoHumanBeing 09.06.2015, 08:46

Und viele buchstäbliche Protzbauten sind einfach überflüssig. Den Platz könnte man auch sinnvoller nutzen.

Viel besser ist: Es gibt ja nicht einmal ein Platzproblem.

Schau Dir mal Berlin an beispielsweise, "Wohnraumknappheit ohne Ende".

Drum herum: Brandenburg. Im Grunde "freies Land". Da kannst Du Stundenlang "durch's nichts fahren".

Erweitert doch einfach die Stadtgrenzen, deklariert mehr Umland als "Berlin", bebaut es und schon habt ihr neuen Wohnraum in der Stadt.

(Natürlich muss man auch die Infrastruktur schaffen, aber ich meine nur, die Fläche an sich ist ja zumindest in Deutschland nicht knapp.)

4
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld gehört einfach zu den Menschen. Der Handel macht uns doch erst aus, oder? Wenn es kein Geld gäbe, hätten wir eine andere "Währung", irgendwas braucht man einfach als Gegenleistung für eine Sache.

Verteufeln wäre sinnlos, es gibt immer irgendwas, mit und um das man handeln kann. Deshalb Geld lobpreisen bringt auch nix, weil sich eine "Währung" irgendwie einbürgern wird, selbst, wenn der Staat(die Banken? -- habe kein BWL) beschließen würde, dass es kein Geld mehr geben sollte, wir würden dann halt mit Zigaretten dealen oder so, genau wie früher(?)

Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Die anderen Wählmöglichkeiten sind auch nicht ohne, doch ich wähle die violette Option.

Ich finde es eher bedenklich, was die Werte, bzw. die Preise angehen. Eine Tasse für einen Euro ist vielleicht mehr Wert, als eine Tasse für 100 Euro. Nicht, weil man nicht mehr ausgeben wollte, sondern nicht konnte, oder weil die 1 Euro Tasse schöner ist, als die 100 Euro Tasse. Und beides fällt runter und ist kaputt. Vieles wird an dem Preis gemessen und das ist nicht fair. .....


Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Geld an sich ist nicht gut oder schlecht. Gut oder schlecht ist nur die Art und Weise, wie die Menschen mit Geld umgehen und auf Geld reagieren.

Ich habe folgende andere Meinung dazu...


Also als Werk des Teufels würde ich ja generell nichts bezeichnen.


Das Geld ist ja nicht unbedingt schlecht, nur die, die mit dem Geld Handel sind vielleicht schlecht oder egoistisch. 


Geld oder das handeln mit Geld verleitet leicht zu Gier und machtbessenheit. Das ist immer ein eher negativer Punkt beim Währungssystem, aber natürlich wird nicht jeder so, der mit Geld handelt. 


Ich bin eigentlich mit einem Währungssystem zufrieden. Doch auch beim Geld gibts Probleme, aber wo gibt es die nicht. Mit der Zeit kommt Geld irgendwie immer komischer oder unglogischer rüber, da nicht mal mehr die Arbeit, die hinter ein Produkt steht, gewürdigt wird, aber so läuft wohl das kapitalistische system. 


Eine Welt ohne Geld kann und will ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber ich kann mir eine Welt vorstellen mit einer anderen Funktion, einer effektiveren Art des Geldhandels, eine vielleicht menschenwürdigeren weg mit Geld umzugehen. 

NoHumanBeing 09.06.2015, 19:01

Eine Welt ohne Geld kann [..] ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Dann bist Du eindeutig kein Visionör oder aber Du hast schlicht zu wenig Fantasie.

2
NoHumanBeing 09.06.2015, 22:44
@telesphorus

Es ist meines Erachtens nicht schwer, sich das vorzustellen. Es gab auch mal "eine Welt ohne Geld", auch wenn das schon lange her sein mag. Der Mensch ist letztlich ein Tier. Kein anderes Tier benötigt Geld. Geld ist im Grunde nicht lebensnotwendig. Da wir uns inzwischen anmaßen, den Zugang zu eigentlich freien Gütern zu reglementieren, ist es inzwischen (leider) doch lebensnotwendig.

3
telesphorus 10.06.2015, 08:32
@NoHumanBeing

Ich kann es mir trotzdem nicht in meinem Alltag vorstellen nicht mehr mit Geld zu bezahlen. Die Welt ist doch schon so auf das Geld hineingewachsen, das ich mir einen völligen Umsturz des Systems nicht vorstellen kann.

Ja, es gab mal eine Welt ohne Geld, aber würde das auch wieder funktionieren? Das Geld ist ja nicht schuld, wieso also alles abschaffen?

1
TimeosciIlator 10.06.2015, 10:08
@telesphorus

Es muss ja kein sofortiger völliger Umsturz des Systems gemacht werden. Es geht ja nur um die Frage, ob es sich langfristig überhaupt realisieren lassen könnte. Wie denkt der Einzelne darüber ? Was hätte es für Konsequenzen ? Welche Vor- und Nachteile gäbe es ?

Ich bereue nicht diese Frage vor ein paar Tagen zu später Stunde völlig spontan gestellt zu haben. Im Gegenteil ! Hätte nicht erwartet so viele verschiedene Standpunkte zu diesem Thema lesen zu dürfen. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle ! LG Timeoscillator

2
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

wenn Geld in die falsche Hände gerät, kann es in der Tat ein 

" Werk des Teufels " sein, andernfalls kann Geld aber auch glücklich machen, man kann u.a. gute Taten vollbringen 

( z.B. Geld für wohltätige Zwecke spenden usw.usw. )

letztendlich vertrete aber auch ich die Meinung : 

Geld ist nicht alles !

Gesundheit ist z.B. das höchste Gut !

wfwbinder 08.06.2015, 06:44
        Geld ist nicht alles !

Ein wahres Wort.

Es gibt auch Gold, Diamanten, Immobilien .................

5
TimeosciIlator 08.06.2015, 07:42
@wfwbinder

Das ist der Käse dabei: Würde man Geld abschaffen, würde sofort Gold die Nummer 1 werden - ist sie teilweise ja jetzt schon. Aber man könnte ja alle wertvollen Dinge als unwertvoll einstufen. Überhaupt diese ganzen materiellen Wertmaßstabsparameter abschaffen - zugunsten der wirklich wertvollen Dinge wie Freunde, Aufmerksamkeit, Kreativität, Toleranz, Hobby, Musik... u.v.m.

4
ArchEnema 08.06.2015, 08:43
@TimeosciIlator

Dann hättest du fragen sollen, ob das Konzept des Besitzes (insbesondere materieller Art) teuflisch ist. Hast du aber nicht. ;-)

2
TimeosciIlator 08.06.2015, 09:52
@ArchEnema

Gehört aber doch alles mit zu dem Thema. Und dieser Gedanke ist ja erst aufgrund des Kommentares von wfwbinder (s. oben) entstanden...

2
Ich habe folgende andere Meinung dazu...

Mittels Geld werden bestimmte gesellschaftliche Prozesse überhaupt erst ermöglicht.

Dass mit Geld viele positive und auch negative Aspekte in Beziehung gebracht werden können liegt in der Natur der Sache, insbesondere da sehr viele Dinge auf wirtschaftlichen Kreisläufen aufbauen bzw. auf monetärer Basis stattfinden.

In Anbetracht verschiedener Aspekte bezüglich "Geld" könnte man auch bei anderen Antworten der Umfrage ein Häkchen setzen.

Was möchtest Du wissen?