Ist Feuerwehr gleich Feuerwehr?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Sind alles beides Profis | Beide gleich 63%
Berufsfeuerwehr ist viel besser 25%
Freiwillige Feuerwehr ist viel besser 6%
Sonstige Antwort 6%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sind alles beides Profis | Beide gleich

Hallo Lisa4401,

da sich die grundlegenden Aufgaben der FF und der BF nicht unterscheiden (ein Feuer brennt auf dem Land ohne BF genauso wie in der Stadt mit BF und ein Verunfallter kann in seinem Pkw auf dem Land genauso eingeklemmt sein wie in der Stadt), müssen die grundlegenden Feuerwehrtätigkeiten auch von allen Feuerwehrleuten, egal ob Stadt oder Land, egal ob Berufs- oder Freiwillige Feuerwehr auch gleich gut erfüllt und beherrscht werden.

Sowohl bei der BF als auch bei der FF kommt es auf einen guten Mix der Mannschaft an. Bei der BF ist eine vorherige, meist handwerklich-technische Ausbildung Voraussetzung oder eine solche wird in die BF-Ausbildung integriert. Bei der FF geht jeder Angehörige "nebenbei" ja auch noch seinem zivilen Beruf nach. Sowohl BF als auch FF leben daher im Einsatz von den verschiedenen Fähigkeiten und Kenntnissen ihrer Leute, die sie außerhalb der Feuerwehr erworben haben.

Der Unterschied liegt dann im Detail:

  • Die BF-Ausbildung wird in kürzester Zeit am Stück durchgeführt und bei der FF in Form von Abend- und Wochenendlehrgängen meist über mehrere Jahre hinweg. Sprich: Ein BF-Anwärter ist in der Regel nach 18 Monaten voll ausgebildet, ein FF-Angehöriger erst nach ca. 5 Jahren (Truppführer) oder noch länger. Zudem umfasst die BF-Ausbildung alle Funktionen inklusive Atemschutzgeräteträger, Maschinist usw. Bei der FF muss dies nicht unbedingt der Fall sein, hier können ggfs. auch einzelne Lehrgänge ausgelassen werden, der FF-Angehörige ist dann aber natürlich in diesem Bereich auch nicht einsetzbar.
  • Die BF fährt mehrere Einsätze pro Schicht. Auch wenn das meiste dabei "Kleinkram" ist, bekommen die BF-Kameraden dadurch natürlich sehr viel schneller sehr viel mehr Einsatzerfahrung als die meisten FF-Kollegen (wobei es durchaus auch große FF gibt, die mehrere hundert Einsätze pro Jahr fahren!)
  • Bei der BF können neben der "normalen" Feuerwehrausbildung ggfs. noch weitere Ausbildungen und Qualifikationen vorausgesetzt werden, beispielsweise die Ausbildung zum Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, wenn die BF in den Rettungsdienst mit eingebunden ist. Oder die Tätigkeit/Ausbildung als Leitstellendisponent.
  • Sowohl bei der BF als auch bei der FF kann man sich zum Spezialisten ausbilden lassen, z.B. als Höhenretter, im Bereich ABC-Dienst/Gefahrengut, Wasserrettung/Taucher usw. Der BF-Angehörige hat es aber insofern leichter, als dass er diese Ausbildungen während der Arbeitszeit absolvieren kann, der FF-Angehörige hingegen in seiner Freizeit, was für viele FF-Angehörige ein Hindernisgrund ist, solche Sonderausbildungen nicht zu absolvieren.
Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr
Sind alles beides Profis | Beide gleich

Unsere Kundschaft hat überall das gleiche Recht auf fachlich einwandfreie Hilfe.

Daher ist es egal ob du in der Großstadt wohnst oder irgendwo auf dem Dorf. Mittlerweile findest du überall engagierte und gut ausgebildete Feuerwehrmänner und -frauen.

Ich bin in Deutschland recht gut vernetzt und kenne eine Menge Kameraden und Kollegen. Die wirklich Guten machen keinen Unterschied zwischen BF und FF. Wir lernen Alle voneinander. Außerdem gibt es auch jede Menge Feuerwehrleute die sowohl in der BF als auch in der FF sind.

Berufsfeuerwehr ist viel besser

Berufsfeuerwehren

Berufsfeuerwehrleute sind meist Ingenieure oder Techniker, und haben eine hochqualifizierende Ausbildung.

Die Ausrüstung von Berufsfeuerwehren ist technisch und von der Wirksamkeit her wesentlich besser für den Brandbekämpfungseinsatz geeignet.

Berufsfeuerwehren arbeiten in Dreischichtbetrieb rund um die Uhr, Reservekräfte sind zumindest in Rufbereitschaft. Die Reaktionszeit bei einer Brandmeldung ist deshalb wesentlich kürzer. Das selbst dann, wenn bei einem Einsatz eine längere Wegstrecke zu fahren ist.

Berufsfeuerwehrleute wissen, was an einem Brandort zu tun ist. Die Freiwilligen sind meist nur ratlose Leute und warten bis der Tankzug kommt.

Freiwillige Feuerwehren

Freiwillige Feuerwehren sind eher Trachtenvereine mit angegliederter feuerwehrtechnischer Pseudoausrüstung. Das ist ein Spielplatz für Männer, die auch als Erwachsene ein wenig mit Feuerwehrautos spielen möchten. Und die ein wenig in Uniform herumlaufen möchten, halt ein wenig "Soldat" sein.

Die Ausbildung beschränkt sich auf einige Übungen pro Jahr, meist dann wenn wieder Leistungsabzeichen vergeben werden. Selbst die Führungskräfte machen nur ein paar Tage Kurs in Feuerwehrschulen, Das Know How ist deshalb weit unter dem Wissen und Können von Berufsfeuerwehren.

Ich war selbst 36 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt waren in dieser Zeit zwei echte Brandfälle. Der Tankzug einer großen Stützpunktfeuerwehr hatte jeweils den Brand nahezu komplett gelöscht, bis alle anderen Feuerwehren am Brandort ankamen. In dieser Zeit kaufte die Gemeinde für die Feuerwehr insgesamt dreimal ein neues Feuerwehrauto, das so gut wie nie bewegt worden ist.

In den 36 Jahren habe ich mit der Feuerwehr an insgesamt 108 größeren Veranstaltungen mit Feuerwehrparaden teilgenommen. Meist an Sonntagen mit anschließendem Massenbesäufnis.

Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine sinnlose Geldausgabe des Staates. Stattdessen sollten je Landkreis einige große Stützpunktfeuerwehren auf Berufsbasis gebildet werden.

Für die alltäglichen Kleineinsätze bei Sicherung von Unfallorten oder Windbruch kann ohne Weiteres der Technische Hilfswerk herangezogen werden. Das THW kann auch große Teile der Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren sinnvoller nutzen.

Was für einen Müll du hier schreibst, bin mir unsicher ob ich lachen oder weinen soll...

Berufsfeuerwehrleute sind meist Ingenieure oder Techniker, und haben eine hochqualifizierende Ausbildung.

Nicht jeder BFler ist Ingenieur oder Techniker. Lediglich die Führungskräfte benötigen einen akademischen Abschluss. Du findest sowohl bei der BF, als auch bei der FF gelernte Elektriker, Mechatroniker, Tischler oder sonstige Berufe.

Die feuerwehrtechnische Ausbildung erfolgt sowohl bei der BF, als auch bei der FF auf den gleichen Standards. So sollte es zumindest laut den FwDV sein. Solltest du wissen. Wenn das bei deiner Wehr nicht so war tut es mir leid.

Die Ausrüstung von Berufsfeuerwehren ist technisch und von der Wirksamkeit her wesentlich besser für den Brandbekämpfungseinsatz geeignet.

Du kannst eine kleine Dorfwehren mit einem TSF-W und 100 Einwohnern nicht mit einer freiwilligen Stützpunktfeuerwehr einer 15.000 Einwohner-Stadt mit 7 Fahrzeugen oder eine Berufsfeuerwehrwache mit 14 Fahrzeugen für einen Stadtbezirk einer Millionenmetropole vergleichen.

Stimmt. Wasser aus dem Tank eines HLF der Berufsfeuerwehr löscht besser als das von einer Freiwilligen Feuerwehr. Die löschen ja sowieso nur mit Bier.

Eine Feuerwehr wird nur so ausgestattet, wie es der Brandschutzbedarfsplan (BDP) erfordert. Allein aus Kostengründen. Wenn die Alarmzeiten z.B. einer Drehleiter und anderen Spezialfahrzeugen einer anderen Wache im grünen Bereich liegt und der BDP erfüllt ist, muss man einer kleinen Dorfwehr kein TLF4000 oder eine DLK in den Stall stellen.

Berufsfeuerwehrleute wissen, was an einem Brandort zu tun ist. Die Freiwilligen sind meist nur ratlose Leute und warten bis der Tankzug kommt.

Muss ich dazu etwas sagen? Ich denke nicht, das ist einfach nur eine absolut dumme Aussage.

In dieser Zeit kaufte die Gemeinde für die Feuerwehr insgesamt dreimal ein neues Feuerwehrauto, das so gut wie nie bewegt worden ist.

Wie gemein! Da kauft man ein neues Auto und dann funktioniert der vorbeugende Brandschutz auch noch. Absolute Frechheit!

Die Freiwilligen Feuerwehren sind eine sinnlose Geldausgabe des Staates. Stattdessen sollten je Landkreis einige große Stützpunktfeuerwehren auf Berufsbasis gebildet werden.

Mit Anfahrtszeiten von 30 Minuten? Herzlichen Glückwunsch. Rechne doch mal aus, wie viel solche hauptamtlichen Kräfte kosten. Und informiere dich mal, wie verschwindend gering die Anzahl an BFlern im Gegensatz zu FFlern in Deutschland ist.

Für die alltäglichen Kleineinsätze bei Sicherung von Unfallorten oder Windbruch kann ohne Weiteres der Technische Hilfswerk herangezogen werden. Das THW kann auch große Teile der Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren sinnvoller nutzen.

Das ist ja mal klasse! Ist ja nicht so, als hätten die meisten Landkreise/Ortsverbände nur ein THW, welches nicht einmal alle möglichen Fachgruppen besitzt... Und moment... Die THWler sind auch ehrenamtlich? Machen das auch in ihrer Freizeit, so wie die FFler? WAAAS? Ausrückzeit von 20 bis 30 Minuten nach der Alarmierung? Okay, das ist schon etwas viel.

Alles in allem habe ich nicht das Gefühl, dass du wirklich weißt, wie es auch abläuft. Wenn du 36 Jahre in deinem Kuhdorf gelebt hast und nicht über den Tellerrand hinaus geschaut hast ist es logisch, dass du nichts anderes kennst. Bei 5 Einsätzen im Jahr ist es logisch, dass die FF nicht viel zu tun hat und nicht einen ganzen Löschzug im Gerätehaus stehen hat. Wenn der BDP sagt, dass ein TSF ausreicht, dass ist das so.

Die FF wo ich eine zeitlang war, war technisch auf dem neuesten Stand, 3-5 Minuten nach Einlauf des Alarmes rollte das erste voll besetzte HLF (mit mindestens 4 AGTs) aus der Halle, 2 Minuten später folgte die DLK, der Tanker und der ELW. Ebenfalls voll besetzt.

Alle FFs zu verallgemeinern ist absolut unbegründet und schlichtweg dumm.

3
@Nina2402

Interessant, Dein neuproletischer Schreibstil. Hat Dich denn niemand eine konstruktive Kommunikation gelehrt? Kein Benehmen, kein Anstand, keine Erziehung und wahrscheinlich keine Moral. Mir graut vor der Zukunft, wenn uns Leute wie Du vielleicht mal regieren sollten.

Aus Sicht eines zu Gehorsam erzogenen Feuerwehrmannes sind Deine Argumente sinnvoll. Die Zeiten ändern sich. Der technische Fortschritt, das umweltbewusstere Verhalten der Bürger und veränderte Anforderungen an Brandbekämpfung machen die kleinen Feuerwehren obsolet.

Ein Kreisbrandrat brachte mal einen Vorschlag zur Optimierung ein. Die Freiwilligen Ortsfeuerwehren sollten damals aufgelöst und zu einer größeren Gemeindefeuerwehr im Hauptort zusammengefasst werden. In der Kommandantenversammlung gab es einen Tumult. Geschrei und hochkochende Emotionen waren die Folge. Kommentar des Kreisbrandrates: Wenn ich das durchgedrückt hätte, hätte es Krieg auf dem Dorf gegeben. Besser Krieg auf dem Dorf, als Krieg in ganz Europa oder der ganzen Welt. Was ich damit meine erläutere ich später.

Berufsfeuerwehrleute sind Beamte. Für den gehobenen/höheren feuerwehrtechnischen Dienst wird ein technischer/naturwissenschaftlicher Abschluß vorausgesetzt. Im mittleren Dienst werden Leute mit technischen Hintergrund aus unteren Bildungsstufen eingestellt.

Die Lehrgänge an der Feuerwehrschule sind oberflächliche Lehrgänge mit wenigen Tagen Dauer. Das ist in keinster Weise vergleichbar mit der intensiven und anspruchsvollen Ausbildung eines Berufsfeuerwehrmannes. Wissen und Können werden dort ständig an das sich laufend verändernde Einsatzspektrum angepasst. Berufsfeuerwehrleute sind oft auch rettungsdienstlich ausgebildet oder haben eine Sanitätsausbildung.

Die Freiwilligen Feuerwehren machen durchschnittlich fünf (!) Übungen pro Jahr. Hinzu kommt der eine oder andere Informationsabend. Eine unangemeldete Prüfung bei kleinen Feuerwehren zeigt, das 97 % der „Feuerwehrleute“ nicht mal wissen wie man einen Feuerlöscher korrekt bedient.

Die gut ausgestatteten Freiwilligen Feuerwehren in ehemaligen Kreisstädten werden zu Berufsfeuerwehren umstrukturiert. Gemeindefeuerwehren und Dorffeuerwehren gibt es zukünftig keine mehr.

Bei einer durchschnittlichen Landkreisgröße von rund 1200 km² ergibt das eine Alarmreaktionszeit von durchschnittlich < 8 Minuten, inklusive Anfahrt, bei einer permanent rund um die Uhr besetzten Feuerwache. Investitionen/Kosten werden gründlich analysiert. Insgesamt gesehen wird der Staat jährlich rund 20 % weniger Steuergelder ausgeben. Und der Schutz der Bürger bei Katastrophen und Brandfällen wird massiv verbessert.

Die unangebrachte Selbstbeweihräucherung bei den Freiwilligen Feuerwehren nimmt langsam wirklich psychotische Formen an. Das ist kein vorbeugender Brandschutz, sondern sinnloses Verschleudern von Steuergeldern. Und bei Einigen fließen in diesem Zusammenhang ein paar große Scheine in die hintere rechte Hosentasche. Das nennt man dann Korruption.

Beispiel: Drei neue Feuerwehrfahrzeuge und ein neues Feuerwehrhaus in dreißig Jahren. Belastung für die Gemeinde in Summe: 1.000.000 €. Und das in einem Ort mit rund 200 Personen und rund 40 Aktiven, von denen ALLE während des Tages berufstätig sind. Alarmreaktionszeit für eine Gruppe: mehr als 30 Minuten. Von 10 Alarmierungen während des Tages kommen bei 9 davon nicht mal genügend Leute zusammen, um eine komplette Gruppe zu bilden.

Stattdessen werden Berufsfeuerwehren gebildet. Im Landkreis gibt es ein Oberzentrum mit einer schon heute vorbildlich funktionierenden Berufsfeuerwehr. In drei ehemaligen Kreisstädten sind große und effizient arbeitende Freiwillige Feuerwehren vorhanden, die zu Berufsfeuerwehren werden. Der entstehende Einsparungsumfang reicht bei weitem aus, um diese Strukturreform zu finanzieren.

Kleinere Freiwillige Feuerwehren sind Geselligkeitsvereine mit feuerwehrtechnischer Pseudoausrüstung. Ein Spielplatz für Buben, die als Erwachsene mit Feuerwehrautos spielen. Und die ein wenig in Uniform herumstolzieren möchten. In 36 Jahren habe ich mit der Feuerwehr an insgesamt 108 größeren Veranstaltungen teilgenommen. Meist an Sonntagen mit anschließendem Massenbesäufnis.

Eines der dringlichsten Argumente gegen die Freiwilligen Feuerwehren: Eine ständige Brutstätte für den nicht totzukriegenden National-Sozialismus wäre damit entsorgt. Ich war selbst dabei, als Feuerwehrleute in Uniform Stahlhelme von zu Hause holten und anschließend die Hitler-Hymne und das Horst-Wessel-Lied gegrölt haben. Mit ungefähr zwei Promille Alkohol im Blut.

Die Feuerwehren sind mit Geräten ausgestattet, die zu kriminellen Mobbing und Stalking Aktionen verwendet werden können. Jeder von euch weiß was ich damit meine. Und niemand muß nachweisen, wohin diese Sachen gekommen sind oder wofür verbraucht. Wehret den Anfängen.

Abschließend ein Appell: Wenn ihr das gelesen habt, dann denkt mal ein paar Tage über das Geschriebene nach, bevor ihr augenblicklich einen wutgetränkten Antwortkommentar schreibt.

0
@Ronny008

Solche Aussagen machen mich einfach pampig, wenn jemand meint, er hätte das Recht sich über Dinge zu äußern, obwohl er nur die halbe Wahrheit kennt.

Du haust schon wieder alle FFs in einen Topf. Denk doch mal nach, erweitere deinen Horizont. Deine kleine versoffene Kuhdorfwehr mit Nazis in der Führungsposition, welche 3 Einsätze und 5 Übungsdienste im Jahr fahren mit einer Stützpunktwehr mit einem vielfachen an Einsatz-und Ausbildungsdiensten zu vergleichen geht trotzdem nicht. Das sind ganz unterschiedliche Niveaus.

Du warst ja schließlich bei 108 Sauf-Veranstaltungen anwesend. Du weißt also wie das bei euch so läuft. Lass mich raten, du hast natürlich nichts getrunken. Kennst die Dienstvorschriften auswendig, bist Landesbrandmeister und und und... Das Bier und das Tanzen in Uniform war definitiv nicht der Grund, warum du beigetreten bist. Und mit den Ansichten deiner Kameraden konntest du dich natürlich auch nicht identifizieren.

Ja, es gibt solche Wehren. Leider. Jedoch gibt es ebenfalls Wehren, bei denen das definitiv nicht der Fall ist. Ich hatte das Glück eine größere Stützpunktwehr zu erwischen, welche erst einen Führungswechsel hinter sich hatte. Alt gegen Jung. Und das war fantastisch.

Wie schon oben beschrieben, regelmäßige Ausbildungsdienste, Sonderdienste, Schulungen, Fahrsicherheitstrainings, Hitzegewöhnung für die AGTs, Training im Brandhaus, kurze Ausrückezeiten, kaum Personalprobleme... Es geht auch anders.

Aber darauf geh ich jetzt nicht weiter ein, wenn ich was im Internet gelernt habe, dann dass eine Diskussion mit gewissen Personengruppen ab einem bestimmten Alter sowieso keinen Zweck hat. Die beharren auf ihren Ansichten und verteufeln alles Neue. Schließlich können die Alten ja alles mit "Lebenserfahrung" begründen. Klar. Obwohl sie keine Ahnung haben.

Bleib bei deinen Ansichten, ist vielleicht auch besser so ;)

Schönen Abend

2
@Nina2402

ist übrigens nicht nur bei Stützpunktwehren so, sondern bei allen Wehren mit einer angemessenen Wehrleitung.

2
@Nina2402

Na, ja, ich war stellv. Kommandant, Gruppenführer, Maschinist und... Feuerwehrmann. Kannte zu der Zeit alle FW's im Landkreis.

Die Feuerwehr, die Du ansprichst, ist wahrscheinlich in einer Größe, die eine Umformung zu einer Berufsfeuerwehr sinnvoll machen. In einem Landkreis durchschnittlicher Größe wird es 4 bis 5 solche Berufsfeuerwehr geben.

Das wären dann auch eine ganze Menge von hochwertigsten Arbeitsplätzen, auch daran solltest Du denken.

Aber wir beide werden dieses Thema in dieser Diskussion nicht lösen. Warten wir mal die Bundestagswahlen ab. Vielleich kommt eine neue, frische und unverbrauchte Regierung zum Zug, die diese Thema engagiert anpackt.

0
@Ronny008

Eins noch:

Dann hast du deine Arbeit in der Wehrleitung ja wirklich fantastisch gemacht! Glückwunsch!

0
@Nina2402

Kicher... Ist schon sehr sehr lange her. Aber: Was soll man denn allein gegen die Säufertruppe und Nazi-Narren machen? Es ist halt bei den meisten Wehren nur Schein und Lug und Trug. Und klug daherreden in Versammlungen, aufgebrezelt und selbstbeweihräuchernd...

Das muß sich ändern. Das geht aber nur von OBEN:

0
@Ronny008

Da bin ich ja froh, dass du nicht in der Politik sitzt. So würde sich da nie was dran ändern. Ist ja auch so, bei unseren Frust- oder Traditionswählern

Gemäß nach dem Motto: "Meckern kann ich, aber selber mal was tun....neee."

Selber mal anpacken, durchgreifen und Verantwortung übernehmen. Nö. Das schiebt man lieber auf andere, schließlich kann man sich über die dann aufregen ;)

Und im Internet dann klug daher reden. Das kann ich leiden :D

1
@Nina2402

JA, RICHTIG! Ich sehe, wir verstehen uns langsam. Wir sind das Volk. Nur wir können etwas ändern. In dem wir alle zur Wahl gehen und aufpassen, daß die Wahl nicht gefälscht werden kann. Und in dem wir neue frische Köpfe und Gesichter an die Macht bringen. Die endlich wieder mal das tun, was das Volk will.

Und die nicht nur in unsere Gehirne schauen, um uns dann das zu sagen, was wir gedacht haben.

Weg mit den verknöcherten Krichbankdrückern, auf zu neuen Ufern und zu neuen Taten!

Der Bundeskanzler ist für alles verantwortlich, was bei uns passiert. Er ist die einzige Person, die die Macht hat, die Dinge bis ins Kleinste zu verändern. Und wenn der Bundeskanzler nicht tut was wir wollen, dann müssen wir Ihn mit demokratischen Mitteln absetzen. Und wenn notwendig auch die Minister und die Abgeordneten,. Wir sind das Volk, wir sind in einer Demokratie der Souverän.

0

Ich denke, dass beide gleich gut sind und eine freiwillige Feuerwehr in Regionen, wo nur die existiert, mindestens genauso viel an Routine aufweißt wie eine Berufsfeuerwehr auch. In den Städten existiert zusätzlich zur Berufsfeuerwehr ja auch eine freiwillige Feuerwehr, da hier aber die BF eben den Großteil aller Einsätze alleine bewältigt, dürfte die FF weniger Routine aufweisen, dort, wo ausschließlich eine FF existiert, gleicht sich dieses dann eben aus, da alle anfallenden Einsätze von der FF gefahren werden. Man muss jedoch vom fachlichen Können abgesehen sagen, dass die FF eventuell ein paar Minuten länger bis zum Eintreffen benötigt als die BF, da die ehrenamtlichen Mitglieder erst von Zuhause oder von ihrer Arbeitsstätte aus zum Feuerwehrhaus kommen müssen, mit privaten Fahrzeugen, herrscht somit ein Stau, dann stehen da auch die Feuerwehrangehörigen trotz Alarmierung drinnen. Mfg.

Sind alles beides Profis | Beide gleich

1. Durchlaufen beide die selbe Ausbildung.

2. Gibt es keine "Krankenwagen" fahrer

Was möchtest Du wissen?