Verwaltungsfachangestellte haben erstmal ihre Ausbildung abgeschlossen. Ob sie verbeamtet werden, entscheidet die Einstellungsbehörde; einige Behörden verbeamten da noch regelmäßig und andere gar nicht mehr.

Im Strafrecht werden Beamte und dem öffentlichen Dienst Verpflichtete (dazu zählen auch Beliehene wie die "TÜV-Prüfer") gemeinsam mit den Richtern als Amtsträger zusammengefasst. Im Verwaltungsrecht ist Beamter, wer zum Beamten ernannt wurde.

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Die Unselbständigkeit einiger Menschen überrascht mich immer wieder auf ein Neues.

Wie wäre es mit NINA, KATWARN oder einem Radio?

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Du hast deinen Wohnort so zu wählen, dass die reguläre Dienstausübung nicht beeinträchtigt wird. Für Bundesbeamte bedeutet das, dass du maximal 30 Kilometer auf üblich befahrener Strecke von der Dienststelle entfernt wohnen sollst und die Tür-zu-Tür-Reisedauer mit öffentlichen Verkehrsmitteln 90 Minuten nicht überschreiten soll.

Dienstliche Belange gehen privaten mit einigen Ausnahmen vor, dies gilt auch für Versetzungen.

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Du wirst nach der Laufbahnprüfung nach Bedarf durch den Dienstherrn eingesetzt. Ob man bundesweit versetzbar sein will, muss man selber wissen und sich entsprechend ggf. nicht bewerben.

Für die ein oder andere Stelle würde ich ohne zu zögern ans andere Ende der Bundesrepublik ziehen. Aber da tickt jeder anders.

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Technischen Dienst gibt es hauptsächlich beim Wasserzoll und in einigen wenigen anderen Bereichen.

Ob du irgendwann am Flughafen arbeitest, liegt nicht in deinem Ermessen.

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  1. 2.5k netto ist mehr als genug für ein gutes Leben.
  2. Die Besoldung der Beamten ist angemessen. Natürlich hat ein Polizeimeister in Berlin einen etwas engeren Finanzplan als ein Zollamtmann in Weiden in der Oberpfalz.
  3. Du hast ein FH-Diplom, kein Diplom. Das FH-Diplom ist dem Bachelor gleichgestellt. Jetzt halt dir nochmal deine Besoldung vor Augen.
  4. Die FH verleiht gute Noten bei guten Leistungen. Wenn du mit 6.2 Punkten im Schnitt abgeschlossen hast, sind deine Leistungen ganz einfach nicht mehr als ausreichend gewesen.
  5. Ich kenne in diversen Behörden niemanden, der einen Nebenjob ausüben muss.
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Kein gewöhnlicher Wohnsitz außerhalb der EU -> Anmeldung zur Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr und Entrichtung von Abgaben.

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Plagiate werden dir auf dem Postweg gar nicht überlassen. Maßgeblich ist vorbehaltlich potentieller Verbote und Beschränkungen dee tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis.

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Zur Berufsausübung erforderliche Sachen sind unpfändbar, § 295 AO i.V.m. § 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO.

Wenn dein Auto also nicht zur Berufsausübung benötigt wird, ist eine Pfändung zulässig.

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Je nach Land müssen eine Berufsfeuerwehr einrichten:

  • Baden-Württemberg: alle Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohner, unter 150.000 sind Ausnahmen möglich (§ 6 Abs. 2 FwG [BW])
  • Bayern: alle Gemeinden, deren Berufsfeuerwehren oder Pflichtfeuerwehren nicht ausreichen, keine Mindestanzahl (§ 14 Abs. 1 BayFwG)
  • Berlin: das Land Berlin (§ 2 Abs. 1 FwG [BE])
  • Brandenburg: Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam (§ 24 Abs. 4 S. 1 BbgBKG)
  • Bremen: Bremen und Bremerhaven (§ 6 Abs. 1 BremHilfeG)
  • Hamburg: die Stadt Hamburg (§ 2 S. 1 Feuerwehrgesetz)
  • Hessen: alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern (§ 7 Abs. 2 HBKG)
  • Mecklenburg-Vorpommern: alle Städte mit mehr als 80.000 Einwohnern (§ 8 Abs. 1 BrSchG [MV])
  • Niedersachsen: alle Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern (§ 9 Abs. 1 NBrandSchG)
  • Nordrhein-Westfalen: alle kreisfreien Städte (§ 8 Abs. 2 S. 2 BHKG) und alle kreisangehörigen Städte mit mehr als 50.000 bzw. 60.000 Einwohnern (§ 8 Abs. 2 S. 1 BHKG i.V.m. § 4 Abs. 3 GO NRW)
  • Rheinland-Pfalz: alle Städte mit mehr als 90.000 Einwohnern (§ 9 Abs. 1 S. 1 LBKG)
  • Saarland: alle Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern (§ 13 Abs. 1 SBKG)
  • Sachsen: alle Gemeinden mit mehr als 80.000 Einwohnern (§ 15 Abs. 2 S. 3 SächsBRKG)
  • Sachsen-Anhalt: die kreisfreien Städte (§ 7 S. 1 BrSchG [SA]
  • Schleswig-Holstein: alle Städte mit mehr als 80.000 Einwohnern (§ 7 Abs. 1 BrSchG [SH])
  • Thüringen: alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern (§ 10 Abs. 1 S. 1 ThürBKG)
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Du müsstest erstmal erklären, was der statische Wert sein soll.

Der Zollwert wird unter Einbeziehung der Versandkosten und diverser anderer Kosten bestimmt, Art. 71 UZK.

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Was eine (bauliche) Anlage ist, ergibt sich aus § 2 Abs. 1 BauO NRW 2018.

Heißt das, man muss immer irgendwo ein paar Eimer Wasser im Haus rum stehen haben?

Nein. Die Wassermenge muss ausreichend zur Brandbekämpfung sein, was sich mit § 3 II 2 BHKG überschneidet.

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Die Einfuhr ist kein Problem, sofern die Waffe das PTB-Zeichen aufweist und der Bauart nach § 8 BeschG entspricht. Alternativ kann die Waffe den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaates der EU entsprechen, sofern dieser diese der EU-Kommission nach Art. 4 Abs. 2 DRL (EU) 2019/69 mitgeteilt hat.

Kommt die Waffe von außerhalb der EU? Falls ja: Glückwunsch, du hast bald ein Problem mit der Zollfahndung.

Der inländische Versand ist unproblematisch.

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