schon klar, dass je weniger sie wissen, desto besser...

Sorry, aber das ist so pauschal völliger Blödsinn!

In einer Firma mit gutem Betriebsklima, in der man sich mit seinen Kollegen gut versteht, über Jahre hinweg zusammenarbeitet und schon beinahe ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, da weiß man fast alles voneinander.

Meine Kollegin, mit der ich mir ein Büro teile, arbeite ich seit fast 20 Jahren zusammen und wir verbringen im Büro mehr Zeit miteinander, als ich mit irgendwelchen Freunden in meiner Freizeit verbringe. In den Mittagspausen drehen wir eine gemeinsame Runde in der Umgebung, um uns ein wenig zu bewegen. Bei alledem spricht man zwangsweise über Privates. Über Familie, Hobbys, Urlaub, die Wochenendplanung, aber auch über Krankheiten und Probleme.

Wenn man sich natürlich nicht allzu gut versteht, dann beschränkt man die Infos auf das Berufliche, das ist ja klar. Aber dann verbringt man auch deutlich weniger bzw. so wenig wie möglich Zeit miteinander.

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Die Chance ist sicherlich geringer als in einem Pkw, mangels Frontkennzeichen und dank des Helms. Leider, denn genau aus dem Grund rasen ja auch so viele Motorradfahrer und scheren sich einen Dreck um Verkehrsregeln.

Aber das Risiko ist dennoch hoch. Stichwort zivile Polizeifahrzeuge, Laserpistole usw.

Und spätestend dann, wenn irgendetwas passiert - und das ist bei dermaßen hohen Geschwindigkeiten früher oder später fast schon sicher - dann wird man Dir die Geschwindigkeit nachweisen und Du hast, falls Du dann noch lebst, die Konsequenzen zu tragen.

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Ja. In mehrfacher Hinsicht.

  • seit mehr als 25 Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr
  • seit mehr als 20 Jahren in der Kommunalpolitik... lange Zeit eher im Hintergrund, seit 7 oder 8 Jahren mehr im Vordergrund in kommunalen Ausschüssen und im Gemeinderat
  • früher in verschiedenen Funktionen im örtlichen Sportverein (u.a. Jugendsprecher, Mannschaftsbetreuer, Pressesprecher)
  • gelegentlich projektweise für Vereine, Kirche und anderen Einrichtungen
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Warum sind viele von der älteren Generation gekränkt, dasd unge Menschen heutzutage weniger arbeiten und mehr Geld verdienen?

Ich bekomme seit einiger Zeit viel mit, dass die ältere Generation sich über die jüngere aufregt, in fast jederHinsicht.

Es wird sich beschwert, dass "heutzutage alles digitalisiert" wird und die jüngeren Menschen mehr Interesse an weniger harter Arbeit und mehr Geld haben. Was ist denn daran schlecht?

Es wird gesagt: "Die jungen Leute sind faul/die jungen Leute halten nichts mehr aus/ die jungen Leute verdienen mehr Geld/ Die jungen Leute zahlen weniger ein/ Die jungen Leute hören heutzutage schreckliche Musik/ Die jungen Menschen studieren statt auf dem Bau zu arbeiten/ Die jungen Menschen haben weniger Bärte wie früher/ Die jungen Menschen machen in der Ausbildung öfters krank/... die Liste geht endlos.

Man kann aber ganz klar erkennen, dass die jungen Menschen: Viel mehr Sport treiben als die ältere Generation, viel mehr Geld verdienen, viel erfinderischer sind in Themen wie "Was kann ich arbeiten? um mich weniger kaputt zu machen", Viel besser sich mit elektronischer Datenverarbeitung auskennen und und und...

(ES GIBT GANZ KLAR VERSCHIEDENE SEITEN DER JÜNGEREN GENERATION)

Trotzdem werden alle in eine Schublade gesteckt, weil sie zu dieser Generation gehören. Und wenn wir mal ehrlich sind, ich bin Baujahr 1990 und auch in meiner Zeit wurde dasselbe über Jüngere gesagt genau wie in der Zeit meiner Eltern über sie selber. Also wo ist das Problem?

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Ich denke, das siehst Du falsch.

Die "ältere Generation" (wo auch immer die anfängt und aufhört...) ist nicht gekränkt, dass "junge Menschen" (wo auch immer das anfängt und aufhört) mehr Geld verdienen. Das ist völlig normal, zumal alles ja auch immer teurer wird und bei Tarif- und Gehaltsverhandlungen der Weg nur rauf und nicht runter geht.

Dass "junge Menschen" weniger arbeiten, das gibt schon eher Anlass zur Diskussion. Vor allem vor dem Hintergrund, dass einerseits die Ansprüche junger Leute stetig steigen, sie andererseits dabei aber immer weniger bereit sind zu leisten.

Das sieht man hier auf gutefrage auch (leider) immer wieder sehr deutlich. Gerade junge Menschen sind extrem unzufrieden. Politiker machen alles falsch, alles wird immer teurer, man wird zu bestimmten Dingen gezwungen (siehe aktuelles Thema Wehrpflicht) usw. - gleichzeitig ist man aber nicht mehr bereit, sich beispielsweise selbst in der Politik oder sonstwo sozial zu engagieren, weil dadurch dann ja die "Work-Live-Balance" durcheinander gerät und man sich persönlich einschränken würde und man sowieso nicht bereit wäre, für "die da oben" irgendetwas zu tun.

Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Wir sind verwöhnt! Wir haben viele Jahrzehnte Luxusleben hinter uns - ohne Krieg, ohne Hungersnot mit einer staatlichen Vollversorgung. Und wer die "Maslow'sche Bedürfnispyramide" kennt, der weiß, dass nach der Befriedigung eines Bedürfnisses immer ein nächstes Bedürfnis kommt. Wir neigen dann dazu, dass Erreichte als völlig normal anzusehen und streben nach einem nächsten Ziel, wobei wir die Grundbedürfnisse (wie Sicherheit, Wohnung, Nahrung usw.) längst hinter uns gelassen haben und bei Luxusbedürfnissen angekommen sind.

Nur ist allem einmal ein Ende gesetzt... und da sind wir sehr nahe dran. Neue "Meilensteine" sind schwer bis gar nicht zu erreichen, vielleicht ist die junge Generation deshalb so frustriert und unzufrieden.

Das wird sich nur ändern, wenn wir mal wieder extrem schlechte und schwierige Zeiten erleben... und lernen, mit der Erfüllung von Grundbedürfnissen zufrieden zu sein.

Ältere Generationen haben deutlich geringere Ansprüche und Anforderungen gehabt und können daher nur mit dem Kopf schütteln, wenn sie die Ansprüche und Anforderungen jüngerer Generationen sehen und hören.

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Nein

Angela Merkel war die unfähigste Bundeskanzlerin der Nachkriegszeit - und gleichzeitig auch die fähigste. Denn sie ist die einzige Bundeskanzlerin, die wir bislang hatten ;-)

Aber nein, sie hat in meinen Augen im Großen und Ganzen eine super Arbeit geleistet. Weitaus besser als vor ihr Schröder oder nach ihr Scholz.

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Nein, eigentlich nicht. Man lernt als Erwachsener genauso Menschen kennen wie als Kind und mit dem ein oder anderen liegt man dann so sehr auf einer Wellenlänge, dass sich daraus eine Freundschaft entwickelt.

Nur hat man als Kind deutlich mehr Zeit, Freundschaften zu pflegen. Nachmittags auf dem Bolzplatz treffen, das geht als Erwachsener natürlich in der Regel nicht mehr so einfach. Da beschränkt sich der Kontakt dann eher auf das Wochenende. Und einige Freunde sieht man dann auch nur noch selten(er), weil man im Laufe der Zeit wegzieht oder die eigene, gegründete Familie im Vordergrund steht.

Aber die Freundschaften im Erwachsenenalter sind meist beständiger.

Wenn ich so meinen heutigen (engen) Freundeskreis anschaue: Einen kenne ich seit dem Kindergarten. Einen anderen seit der 7. Klasse. Der Rest ist dann im Alter von 17/18/19 Jahren irgendwie zusammen gewachsen, kennengelernt über gemeinsame Freunde oder auf Partys. Später kamen dann noch einige neue Freunde hinzu, die ich über gemeinsame Hobbys oder die Arbeit kennengelernt habe.

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Ich bin wahrlich kein Anhänger der Grünen...

Aber: Schon mal daran gedacht, dass andere Menschen vielleicht einfach eine andere Meinung haben und Dinge anders sehen als Du?
Bewusst schaden möchte wohl kaum ein Bürger und kein Politiker dem Land. Nur gibt es halt sehr unterschiedliche Ansichten und Überzeugungen darüber, was für das Land gut ist und wie man dies erreicht.

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Ostfriese bin ich zwar nicht, aber ich lebe auch am Wasser...

  1. M D M D F S S
  2. 5 4 5 + 5 = 550
  3. irgendetwas
  4. [ ] III
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Wie sollen "wir" denn die Preise im Supermarkt senken?

Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Der Supermarkt nimmt für ein Produkt den Preis, den er nehmen muss (er muss die Ware ja auch einkaufen) und den der Kunde bereit ist, zu bezahlen.

Wenn Cola, Saft und Minerawasser zu teuer sind, dann bleibt noch der Wasserhahn zu Hause. Immerhin haben wir hier relativ günstig Trinkwasser ins Haus... in anderen Ländern müssen die Menschen das Wasser trinken, dass sie aus einem Wasserloch oder Brunnen schöpfen.

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Du hast ein eigenartiges Weltbild. Und das sage ich als Nicht-Boomer.

Ich frage: Wieviel mehr müssen die Jungen schultern? Erst Corona-Maßnahmen, dann Rekordschulden, die später bezahlt werden müssen und nun soll unsereins auch noch in einen Krieg hereingezogen werden.

Das zeigt eindrucksvoll, wie verwöhnt die "Jugend" heute ist.

Falls Du es nicht mitbekommen hast: Unter Corona haben alle (!) Menschen aller (!) Generationen zu leiden gehabt. Die ältere Generation sogar noch deutlich mehr - bei denen hatte die Krankheit nämlich deutlich schlimmere Auswirkungen als bei jungen, gesunden Menschen. Für eine Pandemie kann nun einmal niemand etwas - und auch wenn Du es vielleicht nicht glauben kannst oder willst: Die Maßnahmen haben uns, auch im Vergleich zu anderen Ländern, mehr geholfen als geschadet bzw. vor schlimmerem Schaden bewahrt! Dass nicht alles "super" war, ist klar... aber eine solche Situation gab es noch nicht - und hinterher ist man bekanntlich immer schlauer.

Schulden: Ja. Rekordschulden: Nein. Schulden sind nie gut - aber leider notwendig. Würde man jetzt kein Geld in die Hand nehmen, dann würden die Konsequenzen daraus in einigen Jahren noch deutlich teurer werden. Übrigens zahlen wir heute die Schulden unserer Eltern-Generation. Alleine was die Wiedervereinigung und der anschließende "Aufbau Ost" gekostet hat, muss ich wohl nicht erwähnen. Und unsere Eltern haben die Schulden ihrer Eltern-Generation gezahlt.

Und das Thema Krieg - sorry, aber da scheinst Du auch einiges nicht verstanden zu haben. Nein, wir werden nicht in den Krieg geschickt. Jedenfalls nicht, wenn es sich verhindern lässt. Und trotzdem benötigen wir eine funktionierende und schlagkräftige Bundeswehr - für den Fall der Fälle. Das ist auch keine neue "Erfindung" - die Wehrpflicht gibt es seit Jahrzehnten und sie wurde auch niemals abgeschafft - lediglich ausgesetzt, weil es zuletzt ausreichend Freiwillige gab. Dasselbe gilt übrigens auch für Dinge wie die Feuerwehr: Auch hier kann jeder zur Dienstpflicht herangezogen werden, wenn es nicht genügend Freiwillige gibt. Glücklicherweise kommt das selten vor - aber es kommt vor.
Das sind nun einmal Bürgerpflichten. Wer den Luxus von Sicherheit (Militär, Rettungsdienst, Feuerwehr, ...) genießen möchte, der muss auch selbst etwas dafür tun.

Wie werden sich die jungen Menschen dafür "bedanken"? Welche Rolle spielt dabei die Altpartei CDU/CSU?

Das Wort "Altpartei" zeigt schon, aus welcher politischen Richtung Du kommst. Ist bei Anhängern der AfD sehr beliebt ;-)

Welche Rolle die CDU/CSU spielt? Nun, sie ist Regierungspartei und hat die schwierige Aufgabe, ein Land zu regieren. Und das macht sie ziemlich gut. Dass es bei jeder Entscheidung, ganz egal wie die aussieht, sowohl "Gewinner" als auch "Verlierer" gibt, ist völlig normal.

Meine persönliche Meinung als "Mittelalter" zwischen Jugend und Rente: Wir, und damit meine ich insbesondere alle unter 50 Jahren, müssen endlich von unserem "hohen Ross" herunterkommen. Wir sind verwöhnt. Wir sind quasi ohne Probleme aufgewachsen... ohne Krieg, ohne große Krisen. Wir sehen heute vieles als selbstverständlich an, für was man früher noch sehr dankbar war. Wir fordern viel, wollen aber nichts geben. "Der Staat soll mal machen, dafür zahlen wir ja Steuern..." - und vergessen dabei, dass wir alle zusammen "der Staat" sind.

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Sind Dörfer wirtschaftlich gesehen tatsächlich ein Nachteil oder übersehe ich etwas Wichtiges?

Ja, das tust Du.

Du lässt dabei beispielsweise völlig außer Acht, dass kleinere Verwaltungseinheiten auch deutlich einfacher und günstiger zu verwalten sind. Kleinere Gemeinden kommen meist fast völlig ohne hauptamtliche Mitarbeiter aus. Der Bürgermeister arbeitet ehrenamtlich, die Gemeinderäte arbeiten ehrenamtlich, Feuerwehren arbeiten ehrenamtlich usw. - In größeren Einheiten ist das alles ehrenamtlich nicht mehr zu leisten. Und Mitarbeiter sind dann richtig teuer, denn da musst Du ja Arbeitszeit, Urlaub, Sozialabgaben und Pension/Rente mit einberechnen.

Zudem verkennst Du, dass auch in unbewohntem Gebiet eine gewisse Infrastruktur vorhanden sein muss.

Außerdem lassen sich soziale und wirtschaftliche Aspekte nicht komplett voneinander trennen. Das Leben in der Stadt ist definitiv ungesünder. Schlechtere Luft, mehr Lärm, ständige Helligkeit, größerer Stress usw. sind nur einige Beispiele. Ein Zusammenpferchen von Menschen in der Stadt würde also auch aufgrund höherer Krankheitsrate, mehr schweren Erkrankungen und längeren Erkrankungen der Menschen deutlich negative Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit haben. Von der seelischen Gesundheit einmal ganz abgesehen...

Dazu kommt, dass die dörfliche Lebensweise Menschen manchmal enger im Denken macht, da es weniger Vielfalt und weniger Impulse von außen gibt. 

Sorry - aber das ist nun wirklich ganz, ganz großer Blödsinn! Du sprichst hier von Deutschland und vom Jahr 2025. Menschen in Dörfern, selbst in kleinen Dörfern, leben nicht "hinterm Mond". Es gibt weitaus genügend Impulse "von außen". Es ist nicht so, dass da 30 Menschen in der Abgeschiedenheit leben und alle ein bis zwei Jahre mal einen Fremden zu Gesicht bekommen, dem sie dann von seinen Geschichten aus der "großen weiten Welt" lauschen.

Ich denke, da hast Du ein ziemlich falsches (Welt-)Bild...

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Nein

Grundsätzlich bin ich für ein soziales Pflichtjahr... für Männer und Frauen und mit der Option, dieses nach Belieben in einem bestimmten Zeitraum, beispielsweise bis zu einem Alter von 50 Jahren oder so, abzuleisten. Ich denke, das können wir uns schon aufgrund des stetig steigenden Lebensalters leisten und es ist angesichts der immer größer werdenden "Gratis-Mentalität" auch ein gutes Mittel, mal aus seiner Komfortzone zu kommen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Aber ein soziales Pflichtjahr für Rentner empfinde ich als Zumutung. Immerhin haben heutige Rentner
- bereits 12 bis 18 Monate Wehrdienst geleistet (zumindest die Männer)
- im Durchschnitt 40 Jahre gearbeitet
- und nicht wenige in dieser Zeit auch Ehrenämter ausgeübt

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Bei einem solchen Brand werden im näheren und weiteren Umfeld und unter Berücksichtigung der Witterung, Windverhältnisse usw. Luft-Schadstoffmessungen durch die Feuerwehr vorgenommen.

Sollte eine Gefahr bestehen oder zumindest nicht ausgeschlossen werden können, dann wird die Bevölkerung gewarnt. Das erfolgt durch

  • WarnApps wie NINA und KatWarn - die sollte jeder auf seinem Smartphone installiert haben
  • Medien - Internet, Radio, ggfs. (Regional-)TV
  • ggfs. Lautprecherdurchsagen der Feuerwehr
  • ggfs. wo noch oder wieder vorhanden: Sirenen (moderne Sirenen haben auch die Möglichkeit der Durchsagen; ältere "heulen" nur)

Grundsätzlich würde ich bei einem solchen Industriebrand aber immer Fenster und Türen geschlossen halten und eine ggfs. vorhandene Klimaanlage ausschalten.
Denn gerade bei Industriebränden verbrennen natürlich (Kunst-)Stoffe und Chemikalien, die man nicht wirklich gerne einatmen möchte.

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Welchen Anlass hattet Ihr, ein Ehrenamt auszuführen?

Anlass... nun, meine Familie hat sich schon immer ehrenamtlich engagiert. Großeltern, Eltern, Onkels, Tanten usw. - bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, in der Kommunalpolitik, als Schöffen usw.

Von der Feuerwehr war ich schon als kleines Kind begeistert, da bin ich quasi mit aufgewachsen und mit 18 Jahren direkt eingetreten (eine Jugendfeuerwehr gab es damals noch nicht bei uns).

In der Kommunalpolitik bin ich irgendwann aktiv geworden, weil mir das ein oder andere nicht so richtig gepasst hat und ich der Meinung bin, dass man sich das Recht zu kritisieren erarbeiten muss, indem man selbst versucht, es besser zu machen.

In welchem Bereich engagiert Ihr Euch?
Wie lange macht Ihr das schon?

In der Freiwilligen Feuerwehr (seit 26 Jahren, seit sieben Jahren in Führungsfunktion), in der Kommunalpolitik (seit 20 Jahren - erst eher im Hintergrund, seit sechs Jahren mit Mandat in kommunalen Ausschüssen sowie im Gemeinderat), sowie früher viele Jahre im Sportverein in verschiedenen Funktionen.

Welche Erfolge hat diese Tätigkeit schon erzielt?

Tja... Erfolg? In der Hauptsache ein gutes Gefühl. Eben das gute Gefühl, anderen in Not zu helfen und etwas sinnvolles mit seiner Zeit anzufangen.
Außerdem habe ich durch meine Tätigkeiten natürlich viel gelernt, viele Menschen kennengelernt, Kontakte geknüpft und natürlich auch viel erlebt und gesehen, was andere Menschen nicht zu Gesicht bekommen bzw. erleben - positiv wie negativ.

Und würdet Ihr Anderen dazu raten, ehrenamtlich tätig zu sein?

Selbstverständlich!
Ohne Ehrenamt geht es nicht.
Wir leisten uns in Deutschland einen gewissen Luxus, der nur durch das Ehrenamt aufrecht erhalten werden kann.

Man tut es einerseits für sich selbst, andererseits ist es aber auch eine Notwendigkeit.

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Ja, musste .... alarmieren (siehe Antwort)

Ja, häufiger.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • die Polizei wegen eines hilflosen Mannes nachts auf der Landstraße
  • die Polizei wegen eines Wanderers (mit Rucksack und allem drum und dran) auf der Autobahn
  • die Feuerwehr aufgrund eines Sturmschadens (ein großes Bauschild drohte auf die Straße zu wehen)
  • mehrfach den Rettungsdienst wegen eines Verkehrsunfalls (bin eine Zeit lang sehr viel gefahren und entsprechend häufig Zeuge von Unfällen gewesen)
  • mehrfach den Rettungsdienst aufgrund von Sportverletzungen (als langjähriger Spieler und Betreuer im Fußball)
  • mehrfach meine eigenen Kameraden der Feuerwehr, weil Menschen einen Notfall mir direkt anstatt dem Notruf gemeldet haben (einige "trauen" sich nicht, den Notruf zu wählen und rufen dann lieber ihnen bekannte Feuerwehrleute an mit der Bitte "Kannst Du nicht eben mal vorbei kommen und Dir das ansehen?")
  • ...
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Ja, würde auch mehr arbeiten

Wieso "würde"?
Ich arbeite, wie die meisten anderen auch, in Vollzeit... 40 Stunden/Woche.

Weniger möchte ich aber auch nicht, denn dadurch würde sich ja auch das Gehalt reduzieren - und das würde mir fehlen ;-)

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Weil es eben keine Berufsausbildung ist, sondern eine Qualifikation, ein Lehrgang.

Natürlich kann man als Rettungssanitäter auch hauptberuflich arbeiten und verdient dann sein Geld (ob das nun "gut" ist, darüber lässt sich streiten). Als Taxifahrer brauchst Du auch "nur" den Führerschein und einen Personenbeförderungsschein und kannst in Vollzeit über die Runden kommen. Oder als Reinigungskraft, als Kassierer an der Tankstelle, als Poduktionshelfer in einem Industriebetrieb oder, oder, oder...

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Grundsätzlich muss man ja zwischen "Sonderrechte" und "Wegerechte" unterscheiden. Sonderrechte hat man, völlig unabhängig von Blaulicht und Signalhorn, aufgrund seiner Tätigkeit wenn es darum geht, einen hoheitlchen Auftrag zu erfüllen. Wegerechte setzen in Deutschland die gleichzeitige (!) Nutzung von Blaulicht und Signalhorn voraus und weisen andere Fahrzeuge an, dem Einsatzfahrzeug vorrang zu gewähren.

Wenn nun ein ausländisches Einsatzfahrzeug ins deutsche Staatsgebiet einfährt, dann erfüllt es im Einsatzfalle ja per Definition die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Sonderrechten.

Bei den Wegerechten sieht es schon wieder etwas anders aus, da das ausändische Einsatzfahrzeug ggfs. (je nach Land) nicht mit den in Deutschland zulässigen Sondersignalen (Blaulicht und Folgetonhorn) ausgestattet ist. Denn Signale wie "Yelp", "Wail" usw. sind keine in Deutschland zugelassenen akustischen Sondersignale.

Genau genommen müssten die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst also von einheimischen Einsatzfahrzeugen, z.B. von der Polizei, eskortiert werden, um Wegerechte in Anspruch nehmen zu können.

In der Praxis ist das meist nicht notwendig, da die Einsatzfahrten nur über kurze Strecken z.B. zur Unterstützung ins Nachbardorf auf der anderen Grenzseite führen. Und gerade im Grenzbereich ist das für die Menschen völlig normal und man "akzeptiert" Einsatzfahrzeuge beider Länder.

Zudem gibt es sehr häufig Übereinkommen zwischen benachbarte Kommunen unterschiedlicher Länder, die solche Dinge regeln.

Für Polizei und Militär gibt es wiederum noch ganz andere Regelungen. So darf die Polizei im Rahmen des Schengen-Abkommens auch innerhalb eines gewissen Radius jenseits der Grenze sowie auf Anforderung auch darüer hinaus Sonder- und Wegerechte in Anspruch nehmen.

Der Grenübertritt ist übrigens kein großes Problem.

Im Grunde genommen ist es nämlich so, dass ausländische Fahrzeuge in Deutschland (und andersherum genauso) keine Sonder- und Wegerechte haben. Sie müssen sich also, auch bei eingeschaltetem Blaulicht und Sondersignal, streng genommen an die Verkehrsregeln halten. Nur würde ein Verstoß dagegen nicht geahndet werden...

Eigentlich müssten ausländische Einsatzfahrzeuge, um Wegerechte in Anspruch nehmen zu können, von deutschen Einsatzfahrzeugen (z.B. Polizei) eskortiert werden. Das geschieht aber in der Regel nur bei längeren Fahrtstrecken. Wenn eine dänische Feuerwehr beispielsweise auf Anforderung mal eben 2 Kilometer weit ins deutsche Nachbardorf ausrückt, dann ist das kein Problem, zumal die Einheimischen beidseits der Grenze den Einsatzfahrzeugen des Nachbarlands regelmäßig begegnen und diese schon als solche erkennen und akzeptieren.

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Nun, Politiker (und hier sprechen wir dann vom ehrenamtlichen Kommunalpolitiker bis hin zum Berufspolitiker auf Bundes- und EU-Ebene!) sind in erster Linie auch nur Menschen.

Also Gegenfrage: Was wäre, wenn Menschen fürs Lügen die Todesstrafe bekommen würen?

Klare Antwort: Dann würde es in kürzester Zeit keine Menschen mehr geben.

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