Ist es sinnvoller zuerst Keyboard/Klavier oder Gitarre zu lernen?

10 Antworten

Ich müsste wissen, wie alt der musikalisch interessierte und talentierte Mensch ist, der das Instrument erlernen will, um eine genauere Antwort zu liefern. Die Gitarre ist für einen jungen Menschen mit Sicherheit ein attraktive(re)s Instrument, leichter zu erlernen, bringt eher Erfolgserlebnisse und ist transportabel. Zudem ist die Möglichkeit da, in eine Band einzusteigen.- Ein Keyboard am Lagerfeuer kann ich mir schwer vorstellen.- Das Klavierspiel erfordert intensives Üben, mehr als Gitarre, bei der man zunächst die Grundakkorde erlernen kann und spielt und natürlich auch zu solistischem Spiel übergehen kann. Das Klavier muss dann auch zu Hause seinen Platz finden, die Anschaffung ist teuer. Von einem Keyboard als Anfangsinstrument halte ich nicht allzu viel. Da das Erlernen eines Instruments Spaß machen soll, würde ich beide Instrumente mal ausprobieren und den künftigen Instrumentalisten selbst entscheiden lassen. Wenn eine musikalische Laufbahn ernsthaft angestrebt wird, ist das Klavier natürlich "Pflichtprogramm"; da kann man aber dann noch abwarten und schnell "nachziehen". Also: Ich neige eher zur Gitarre. Dass eine gute Gitarre auch etwas kostet, sei nur angemerkt.

Kannst das nicht vorstellen, habe es aber schon gemacht ;-) Ins Zeltlager, auch im Bus bei Ausflügen, in der Gruppenstunde, nehme es mit zu Geburtstagen, kurz ich bin dennoch mobil (eines hat die Masse 60x20cm, das andere 95x35cm, bleibt natürlich zu Hause, außer ich bleibe dort etwas länger)

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Sofern es sich um ein Kind handelt: bei der Gitarre - auch bei einer kleinen Gitarre - sind die kleinen Hände oft noch nicht in der Lage, so weit wie nötig um den Hals herum zu fassen und dann auch noch mit ausreichender Kraft auf die Saite zu drücken. Auch aus eigener Erfahrung mit unserem Sohn plädiere ich erst für das Klavier (und zwar nach Möglichkeit wirklich ein Klavier, kein Keyboard).

Hatte es auch zuerst mit Gitarre versucht, es doch dann schnell aufgegeben. Konnte das Ding einfach nicht halten, ist mir dauernd heruntergerutscht, zu groß, meine Finger zu kurz, kamen nicht um den Hals herum und die Fingernägel haben darunter megamässig gelitten.

Für Klavier haben wir leider keinen Platz, somit habe ich mir ein Keyboard genehmigt. Die Akkorde hat man mit Übung auch schnell heraus, habe es mit Selbst-Lern-Technik mir beigebracht, es gibt super Hefte dazu. Für den Eigenbedarf reicht es mir und für die Familie.

Man muß sich persönlich damit identifizieren können. Auch ein kleines tragbares Keyboard kann man mit ans Lagerfeuer nehmen, nicht nur Gitarre, den Sound gibt es da auch. Man hat einfach mehrere Möglichkeiten damit. Aufnehmen, speichern über PC, was eigenes komponieren, es gibt mehr Noten dazu zu kaufen.

Wenn man richtig Gitarre oder Klavier spielen will reicht wohl nicht, ein paar Akkorde zu können. Sorry

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Meiner Meinung nach ist es sinnvoller erst Klavier zu lernen, weil man dabei erstmal eine grobere Motorik braucht (bei der Gitarre wird sie dann feiner trainiert) und weil man musikalische Zusammenhänge auf einer Klaviatur besser erfasst und sich merken kann.

Die Konzentrationsfähigkeit (zwei Hände spielen unterschiedliche Melodien und verlaufen z.T. gegenläufig auf der Tastatur) und das Noten-lesen-Lernen wird nachweislich beim Klavier mehr geschult. Danach ist das Notenlesen und die "Motorik" für alle anderen Instrumente kein Problem mehr. Für Gitarre braucht es auch ein wenig Kraft in den Fingern, die nicht alle Kinder gleich haben (sonst quietscht es nur wild). Natürlich kann man die Gitarre später überall mit hin nehmen - aber aus reiner Lernsicht ist das Klavier und dann später Keyboard (denn dort wird dem Spieler ja wieder zu viel durch Technik abgenommen und man muss weniger selbst lernen)zunächst m.E.n. sinnvoller. Dann die Gitarre.

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