Ist eine Glühbirne mit 12 Volt und 100 Watt heller als eine Glühbirne mit 220 Volt 100 Watt?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Niedervolt-Leuchtmittel hat generell einen höheren Gesamtwirkungsgrad.
Noch besser sind allerdings HQI und HCI Hochdruckentladungslampen.
Da kann auch keine LED mithalten.

Hochdruck-Entladungslampen sind allerdings auch eine Glühlampen und eine völlig andere Technologie.

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@Sorbas48

Hochdruck-Entladungslampen sind allerdings auch eine Glühlampen

Nein, da ist kein Glühfaden drin !!!

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Eine 100W Glühlampe für 12V ist heller als eine 100W Glühlampe für 230V. Die Glühwendel für 12V ist deutlich stärker als die Glühwendel für 230V und kann daher etwas höhere Temperaturen verkraften. Damit wird die Lichtausbeute etwas größer. Dazu ist die Lichtausbeute bei Halogenglühlampen generell größer als bei konventionellen Glühlampen da durch den Halogen-Wolfram-Kreisprozess die Stärke des Glühfadens nicht abnimmt und der Kolben der Lampe nicht geschwärzt wird.

100 Watt halogenlampen gibt es für den hausgebrauch im 12 Volt Bereich nicht...

aber generell ja, die 12 Volt Lampe ist heller als die 230 Volt Lampe. das kommt von dem höheren Strom und damit der höheren Stromdichte in der Glühwendel... wir reden hier immerhin von 8,33 Ampere im Verhältnis zu nur 0,43

dazu kommt, dass Halogenlampen heißer betrieben werden als die konvensionellen Glühlampen. das steigert den Wirkungsgrad noch mal. eine niedervolthalogenlampe kann im gegensatz zu einer Hochvolt Glühlampe konvensioneller Bauform durchaus den doppelten Wirkungsgrad erreichen-

ich persönlich würde allerdings für die beleuchtung des Arbeitsraumes eher auf andere Leuchtmittel setzen. eine T5 Leuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät z.b.

lg, Anna

100 Watt halogenlampen gibt es für den hausgebrauch im 12 Volt Bereich nicht

Doch, gibt es schon. Osram, Philips, die haben alle so etwas. In verschiedenen Sockelformen.

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Die Angabe von 8,33 A oder o,43 A sagt noch nichts über die Stromdichte, wenn der Querschnitt nicht bekannt ist. 16 A in einem 1,5 mm² verursachen auch kein Licht.

Am Vergleich eine 20 Watt Halogenleuchtmittels ist zu erkennen, dass die 230 V Ausführung einen ca. um den Faktor 20 höheren Widerstand für den Glühdraht benötigt, was zu einem Drahtdurchmesser kleiner 10 Mikrometer und einer Länge führt, die nur im Doppelwendel untergebracht werden kann. Die 12 V Ausführung hat einen deutlich stärkeren Glühdraht und gleichzeitig einen kürzeren Wendel,

Der deutlich stärkere Glühdraht der 12 V Ausführung ist wesentlich stabiler und weniger Anfällig gegen Erschütterungen und kann so bei höherer Temperatur betrieben werden.

Die Lichtausbeute (bei Wolfram) ist einzig eine Frage der Temperatur, bei einer Glühfadentemperatur von etwa 2700 K erreicht man etwa 12 lm/W (Lumen pro Watt). Erhöht man die Temperatur auf 3400 K, so steigt die Lichtausbeute auf etwa 34 lm/W.

Die 3400 K sind ein Grenzwert nur für kurze Zeit, aber irgend wo zwischen 2700 K und 3400 K ist jede Glühlampe (egal ob Halogen oder Allgebrauch) angesiedelt.

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Die Spammung hat mit der Helligkeit nichts zu tun

Die Wattzahl eigentlich auch nicht direkt, sie bezeichnet den Verbrauch bzw, die Leistung.

Beispeil: die modernen Birnen haben geringeren Verbrauch bei gleicher Helligkeit wie die alten.

Somit sind bede im Verbrauch gleich, aber vermutlich die Halogen etwas heller (geschätzt 25%) , weil ein anderes Frequenzband (sie ist heisser)

weil ein anderes Frequenzband

Jetzt wird es esoterisch.
Belege bitte deine unsinnige Aussage

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Hört sich nicht nachvollziehbar an,
siehe die anderen Antworten !

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Also Dreifels,
deine Antwort ist ja so etwas von falsch.

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Also entscheidend für die Helligkeit ist der Lichtstrom den die Lampe abgibt.

In der Frage vergleichst Du eine Glühlampe mit einer Halogenlampe. Das gewinnt bei gleicher Leistung die Halogenlampe. (Eine 60W Glühlampe ist so hell wie eine 48W Halogenlampe, meine ich mal gelesen zu haben)

Bei der Beleuchtung würde ich folgenden Weg wählen:

  • Eine gute Mischung zwischen direkter und indirekter Beleuchtung am Nähplatz. Das mit modernen Leuchtmittel, z.B. Leuchtstofflampen... mit einer guten Grundhelligkeit, und das blendfrei. Somit wird eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht und Du siehst Falten usw. sehr gut. Es gibt Leuchten, die leuchten zur Decke und auf den Tisch.

  • Da Du beim Nähen teilweise noch mehr Licht brauchst, kann man eine Zusatzbeleuchtung nehmen. Die Grundhelligkeit sollte schatten- und blendfrei sein.

Der Haken ist meist der Preis für diese guten Leuchten..

Eine einfache Leuchte ist nicht mit guten zu vergleichen. Weder in Leistung noch im Preis.

Wenn Du LED's, ESL usw. nimmst achte auf die Lichtfarbe.

Ob es sich lohnt eine teure Leuchte zu nehmen hängt sicherlich auch davon ab, wie ernsthaft man das Hobby betreibt und viele Stunden am Tag man da sitzt... Außerdem hängt es teilweise von den baulichen Gegebenheiten ab.

Meiner Erfahrung nach ist eine gute Beleuchtung für ein entspanntes und somit auch körperschonendes Arbeiten ein muss.

Er gibt wohl Fälle, wo Mitarbeiter unter Probleme (Verspannung, Kopfschmerzen usw.) klagten, die nach dem Austausch der Beleuchtung weg waren. Als Idee würde ich hier schauen http://www.voss-arbeitsschutz.de/images/download/beleuchtung.pdf da steht für das Gewerbe, dass Du 750 Lux brauchst. Aber als Anhaltspunkt kann man den Wert durchaus nehmen.

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