Hi. Der motorrradgruß ist Ehrensache. Er drückt zum einen aus, dass man dem anderen Fahrer eine gute Fahrt wünscht, zum anderen ist er Symbol einer gruppenzugehörigkeit. Er besagt das man einander kennt, weil beide Motorradfahrer sind, und damit theoretisch zu einem gewissen Typ Mensch gehören. 

Früher war der Gruß etwas exklusives aus der harten Biker Szene und war befreundeten Clubmitgliedern vorbehalten. Das ist aber schon 50-60 Jahre her. Heute grüßen sich alle Motorradfahrer. Allerdings grüße ich keine Mofa und rollerfahrer mit kleinem Hubraum. 

Für mich sind das reine Pendler, die nur deshalb ein Zweirad fahren weil sie nichts anderes fahren dürfen. Die meisten steigen später auf das Auto um und fahren nie wieder ein Zweirad. Sie sind oft keine zweiradfahrer aus Leib und Seele. Macht jemand hingegen einen 125er Schein und fährt ein kleines Motorrad, oder jemand fährt bewusst einen Oldtimer. Dann glaube ich daran, dass ihnen mehr am fahren liegt als ein reines fortbewegen. Deshalb grüße ich diese dann auch.

Wenn ich nicht gegrüßt werde, dann fühle ich mich beleidigt. Der Gruß gehört zum guten Ton. Meist grüßen die Freizeitrennfahrer aus der Großstadt nicht, die nur auf der Geraden richtig Gas geben können und in den kurven dann den Verkehr bremsen. Solche rowdys hab ich gefressen....

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Eine Bessere Variante gibt es nicht. Das sind beides gute Marken, die wirklich hervorragende 125er bauen. Viel Besser als das noch vpr 10-15 Jahren der Fall war. Damals waren 125er lediglich bessere Mofas. Heute haben Sie ABS und Einspritzung und Wasserkühlung und Vibrationsdämpfer. Das sind technisch und von der Qualität her gesehen beides wirklich tolle Motorräder, und das sage ich, obwohl ich eine große Maschine habe. Beide sind gleich stark, also entscheide doch nach persönlichem Empfinden.

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http://www.filmtechnik-online.de/filmtechnik/kabel.htm

Denke 1,5² bei 40 Metern erdkabel ist vollkommen Okay. Siehe Link. Abgesichert mit 16 A sollte da nix passieren.

Aber davon mal abgesehen, ist deine Angabe, dass kein Gerät 24h am Strom hängt völlig irrelevant. Viel wichtiger ist die Maximallast auch bei nur sehr kurzen Zeiten. Elektrorasenmäher haben eine hohe Leistung. Allerdings, ist das wie gesagt bei dir völlig okay. Bei Drehstrom würde man dann natürlich andere Querschnitte und eine höhere Absicherung verwenden.

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Bei Powerbanks wird sehr sehr viel gemogelt. Beispiel:

Du findest im Internetz für 25 Euro eine Powerbank mit 10.000 mAh.

Wenn du jetzt mal auf Conrad-electronic gehst und NUR ein Ni-MH Akkupack mit 10.000 mAh einzeln kaufen willst. Also nur den reinen Akku ohne alles, dann kostet der alleine schon etwa 80-100€.

Wie kann es also sein, dass eine Powerbank mit 10 Ah (10.000 mAh), Laderegler, Spannungsregler, USB Port und Gehäuse nur 25 Euro kostet? GAR NICHT!
Bei diesen Powerbanks werden die billigsten der aller billigsten Akkus aus Massenware, meist B-Ware eingebaut, bei denen die angegebene Kapazität quasi nie erreicht wird und die Akkus nach nur wenigen Ladezyklen Schrott sind.

Für eine 10 Ah Powerbank die dein iPhone 5 mal laden kann, solltest du besser 60€ oder mehr ausgeben. Wird sich am Ende lohnen.

Meine ist von ICY Box. Schon etwas älter mit 7.200 mAh. Die ist echt gut.

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Sicher, auf dem Schwarzmarkt. Oder gebraucht.

Allerdings sei dir eines gesagt: Keine Ahnung wie gut du dich mit Technik auskennst, aber:
Ein Hoverboard besteht aus vielen aufwendig hergestellten Teilen. Räder, Lager, Rahmen und Gehäuse. Dazu die Elektronik. Neigungssensor, Beschleunigungssensor, Laderegler, Lastregler, Motor und Akkus. Gute Markenakkus und eine gute Laderegelung, die verhindert das dir die Lithium Akkus um die Ohren fliegen, machen dabei etwa 80 Prozent des Preises aus. Billige Hoverboards mit billigen Akkus sind sehr gefährlich, weil Lithium Akkus bei überladung oder Überhitzung dazu neigen heftigst zu brennen oder gar zu explodieren.

Wenn du ein neues Hoverboard für 100€ oder weniger kaufst, ist das als wenn du einen Döner für 1 € kaufst. Bei dem brauchst du dich dann nicht wundern wenn Rattenfleisch drinnen ist und der Salat verschimmelt ist.
Oder zurück zum Hoverboard: Für 100€ kaufst du wohl unter Garantie einen Wohnungsbrand inklusive.

Tu dir selbst einen gefallen, spare das Geld, kaufe dir bei einem zertifizierten Elektronik Fachmarkt oder meinetwegen auch Onlinehändler ein gutes Hoverboard mit Markenakkus. Dann hast du lange Spaß daran und kannst beruhigt schlafen gehen so lange das Gerät lädt.

LG

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Also als ich in der Fahrschule war, musste man über die Batterie nicht viel wissen.

Leider kenne ich die aktuellen Fragen nicht, kann dir deine Frage also nur technisch korrekt beantworten, dir aber nicht sagen was du ankreuzen musst.

Du als Fahrzeughalterin oder Führerin brauchst dir aus StVO oder StVZO-Sicht eigentlich gar keine Gedanken über deine Batterie machen. Du lernst ja auch nicht in der Fahrschule wie die die Bremsscheiben wechselst.

Eine Batterie muss natürlich fest im Auto sitzen, dass tut sie aber in der Regel von Werk ab. Ausbauen muss man die alle 2-5 Jahre, wenn sie halt kaputt ist. (Besonders bei modernen autos ab 2005 circa: Werkstatt muss das machen)
Heutzutage sind fast alle Batterien wartungsfrei und halten recht lange. Da muss man sich keine Sorgen machen, solange das Auto normal anspringt. Früher musste man aber den Säurestand der Batterie mehrmals im Jahr überprüfen. Wenn Flüssigkeit fehlt, muss sie mit destilliertem Wasser ersetzt werden, nie mit Batteriesäure ersetzen, da nur Wasser aber nicht Säure verloren geht. Vor dem Winter sollte man mit einer Spindel oder einem Refraktometer die Säuredichte messen. Das macht aber deine Werkstatt bei den Inspektionen.

Eine Autobatterie hat eine Nennspannung von 12 Volt und eine mindestkapazität die dein Fahrzeughersteller vorgibt. Dieser Wert steht in Ampere-Stunden (Ah) auf der Batterie. Du kannst die Batterie mit jeder anderen Batterie ersetzen die als Nennwert 12 Volt und mindestens (oder mehr, das ist egal) die Ah Zahl der alten Batterie hat und von den Abmessungen und der Polrichtung passend ist.

Vermutlich ist die Korrekte Antwort im Fragebogen: "Ich lasse meine Batterie regelmäßig von einer Fachwerstatt überprüfen und nehme selbst keine Änderungen an der Fahrzeugelektrik vor " XD

Die technisch korrekte Spannung einer Autobatterie liegt allerdings bei 12,8 bis 14,44 Volt. Eine Lichtmaschine sollte die Batterie jederzeit mit mindestens 13,6 Volt laden.

Ich habe dich jetzt vermutlich völlig verwirrt und verunsichert, deshalb: Ignoriere alles was kursiv und fett geschrieben ist, das ist in der Fahrschule völlig egal und nur wichtig wenn du Physik studierts oder Mechanikerin werden willst ;)


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Also zuerst einmal kannst du keinen Corsa der Welt für 500€ lackieren lassen. eine Komplettlackierung kostet mindesten 4000€ wenns eine günstige Farbe ist.
Bei Mini/BMW kann es durchaus sein, dass eine Kratzerausbesserung 500€ kostet. Das ist da leider so teuer. Denn: Würde man den Kratzer nur ausbessern mit Lackstift, sieht das bescheuert aus. Deshalb wird mindestens auf einer größeren Fläche rund um den Kratzer komplett lackiert, oder aber sogar das ganze Karosserieteil. Und eine Heckstoßstange mit Metalliclack zu lackieren kostet zumindest im Westen Deutschlands gut und gerne 500€ oder sogar mehr, je nach Fahrzeug. (Demontage, vorbereitung, Schleifen, abkleben, lackieren und trocknen, anschließend wieder Montieren: 4 Stunden Arbeitszeit zu je 90€ da bist du dann schon bei 360 Euro und hast den Lack noch nicht bezahlt)

Jetzt kommt es halt darauf an, wie der Kratzer tatsächlich aussieht. Sind die Reparaturkosten größer als der Wertverlust, dann stimmt da etwas nicht.
Wenn es sich wirklich nur um eine riefe im Klarlack handelt, dann sollte die rauspoliert werden.
Ist jedoch der Basislack bis auf die Grundierung beschädigt, dann sieht es leider so aus, als sei es des Herren gutes Recht, dass das Repariert wird.

Auch wenns in meinen Augen assi ist wegen nem Kratzer so ein Drama zu machen, aber andererseits ist Sachbeschädigung nunmal Sachbeschädigung...

Bis 500€ kann es aber tatsächlich günstiger sein, dass einfach zu bezahlen. Da ist die Hochstufung von der Versicherung ggf. teurer. Musst du halt mal ausrechnen.

Übrigens sei gesagt, dass auch kleine Parkrempler an Stoßstangen, selbst wenn man gar nichts sieht, oft unter der Plastikstoßstange starke Schäden verursachen kann, wie abgequetschte Kabel von PDC Sensoren, Verbogene Stoßstangenträger etc. Ja, da kommen oft erschreckende Reparaturkosten zustande.

Auf Jeden Fall hättest du gleich ein Foto machen müssen und solltest nichts zahlen ohne eine Rechnung von der Werkstatt zu sehen.


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Ich denke das musst du einfach selber wissen. Enduro Reifen sind halt auf Asphalt in jeder hinsicht schlechter als entsprechende Straßenreifen, so viel ist klar. Wenn du Straßenreifen haben willst und das Geld dafür hast: Mach halt. Das ist eine Frage die man anders nicht beantworten kann. Von A nach B kommst du schließlich mit allen Reifen/Felgen.

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Hi. Es haben ja schon andere geschrieben, aber: ccm steht für Kubikzentimeter. Genau so wie der Kubikmeter ist das eine volumengröße. 1 ccm = 1 milliliter. Die ccm geben das hubvolumen des Kolbens bzw der Kolben im Motor an. Bei einer ungefähren, typischen leistungsdichte von 150 PS pro Liter Hubraum, ist es indirekt also auch ein Maß für die Leistung /Leistungsklasse des Motors. Wie du dir sicher denken kannst, kann man den Raum in dem sich de  Kolben bewegt nicht einfach verkleinern. Du hast da also auch bei den rollern etwas falsch verstanden. 25ccm roller gibt es nicht. Das sind 49ccm roller, die elektronisch so weit in ihrer Leistung gedrosselt werden, bis ihre maximalgeschwindigkeit nur noch bei ungefähr 25-30 km/h liegt. (dazu wird die Benzin/Luft Menge reduziert und die variomatik angepasst)

Man kann eine 125 er zwar auch drosseln, aber das heißt noch nicht, dass man die Leistungsklasse (leichtkraftrad) dann auch fahren darf, selbst wenn sie dann nur noch 45 km/h führe.

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Hi Theo.
Generell lässt sich diese Frage nicht konkret beantworten.

Ob und wie weit ein Chiptuning zum Erfolg oder zur Gefahr wird hängt von mehreren Faktoren ab.

Die Leistung bei einem Verbrennungsmotor egal ob Diesel oder Benziner ist eine Größe, die immer abhängig ist von Motordrehzahl und Motormoment. So lässt sich beispielsweise eine Leistung von 50%  der Nennleistung einmal mit wenig Moment und viel Drehzahl und einmal mit viel Moment und wenig Drehzahl fahren. Die Höchstleistung hingegen wird (in der Regel) bei Höchstdrehzahl und annähernd maximalem Drehmoment erreicht.

Die Leistung eines Motors kann ich also durch zwei Parameter verändern.
A) ich erhöhe die Maximaldrehzahl
B) Ich erhöhe das maximale Drehmoment, bzw. verschiebe den Punkt an dem der Motor sein maximales Moment erreicht in einen Bereich höherer Drehzahlen.
 Möglich wäre auch eine Mischung aus A und B.

A zu verändern ist aber höchst gefährlich, weil die Hauptbelastung die einen Motor zerstören kann nicht etwa die Temperatur oder der Druck sind (keine Frage, auch die machen einen Motor und besonders das Getriebe kaputt) sondern die Massenkräfte die bei hohen Drehzahlen entstehen. Etwa wenn der Kolben und das Pleuel bei der Aufwärtsbewegung recht scharf gestoppt und wieder nach unten umgelenkt werden. Verdopple ich die Drezhal vervierfachen sich diese Massenkräfte.
Ein gewissenhafter Tuner wird die Maximaldrehzahl deines Motors also nicht erhöhen.

Folglich wird man das Drehmoment erhöhen und verschieben wollen. Das Drehmoment resultiert aus einem variablen Druck auf eine festgelegte und unveränderbare Kolbenfläche. Ich muss also nun die Verbrennungsdrücke erhöhen, was wiederum nur funktioniert indem ich die Verbrennungstemperatur hoch setze. Du siehst also, eine Leistungssteigerung durch Chiptuning geht immer einher mit größerer thermischer und mechanischer Belastung.

Die muss dein Motor zusätzlich verkraften können. In der Regel sinkt durch ein Chiptuning immer die Lebensdauer eines Motors und die Abgaswerte werden in der Regel schlechter. Höhere Temperaturen bedeuten nämlich gerade beim Diesel zwangsweise eine Erhöhung der Stickoxid Werte.

Ob und wie viel mehr Leistung das Chiptuning bringt hängt davon ab, wie gut der Tuningchip ist, wie gut der Tuner den Motor abstimmt und ob der Motor von Werk aus noch Reserven für größere Lasten hat.
Kaufe ich beispielsweise einen Nissan Navara mit dem "großen Motor" aber nicht dem größten Leistungspaket, kann es durchaus sein, dass Motor und Getriebe mehr aushalten würden als der Hersteller frei gibt. Oder auch, wenn man einen stabilen Motor hat, der Hersteller aber ein noch stabileres Getriebe verbaut, weil es günstiger ist das Getriebe eines größeren Modells zu verbauen als ein neues zu entwickeln. Es kann aber auch sein, dass die Komponenten geradeso ihre Sicherheiten erfüllen, dann darf nur sehr wenig oder gar nicht getunt werden ohne eine großes Risiko.

Lange Rede kurzer Sinn: Wie viel Leistung das Chiptuning bringen kann, kann dir nur ein guter Tuner sagen, der den Motor und seine Komponenten kennt und der den Motor individuell während einer Abgasmessung und auf einem Leistungsprüfstand abstimmt.
Tuningchips "von der Stange" im Internet zu kaufen ist sehr riskant und macht in vielen Fällen nur, dass der Motor am Ende schwarze Wolken auspustet, der Verbrauch steigt und kaum Mehrleistung zustande kommt, oder der Motor oder das Abgassystem langfristig schaden nehmen.

Also lieber zu einem Tuner fahren und einen Chip dort vor Ort anpassen lassen, als selbst irgendeinen Chip hinter das Steuergerät zu klemmen.

LG Tim

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Ja, das geht. Gerade wegen der Variomatik steht dir schon beim Anfahren fast die volle Leistung zur Verfügung, wohingegen du bei einem Schaltgetriebe die Kupplung schnalzen lassen müsstest, was dann doch sehr auf das Material geht.
Leistung ist nämlich Drehzahl Abhängig. Beim Schaltgetriebe startest du mit niedriger Drehzahl und niedriger Leistung. Auch das Drehmoment ist anfangs geringer. Beim Mofa dreht der Motor bei optimaler Drehzahl, dann greift die Fliehkraftkupplung und gibt die Kraft kurz übersetzt an das Rad, wodurch dir ein sehr hohes Drehmoment zur Verfügung steht. Allerdings sind moderne Mofas so ausgelegt, dass die Kupplung langsam schließt, oder die Drehzahl nur langsam angehoben wird, um eben ungewollte Wheelys zu vermeiden...

Allerdings haben die Wheelys bei Mofas wenig mit den Wheelys bei großen Maschinen zu tun.
Bei großen Motorrädern spricht man von sogenannten Power-Wheelys, weil sie in der Fahrt noch genügen Kraft haben um die Achslast ganz auf das hintere Rad und darüber hinaus zu verschieben.
Die Wheelys die Stuntmans oder auch Rollerfahrer hin bekommen haben zwar auch etwas mit dem Anfahrdrehmoment zu tun, allerdings musst du als Fahrer durch reißen am Lenkrad deinen Beitrag dazu leisten. Zum Üben von Balance geht das natürlich prima. Willst du aber während der Fahrt noch einen Wheely reißen, musst du da schon mächtig dran tunen. Aber auch das geht mit 50 ccm bis zu einer gewissen Geschwindigkeit.

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Hallo NeedYourHelp99. Ich fahre meine 125er Daelim Roadwin seit 11 Jahren. Habe auch noch 2 große Maschinen in der Garage. Die Roadwin ist ein Naked Bike, aber ich bin auch schon Sportler gefahren. Das Wort Supersportler oder Rennmaschine bei 125er Leichtkrafträdern zu verwenden, finde ich etwas vermessen. Einigen wir uns auf Naked und Verkleidet? 2-4 Stunden fahrt sind mit etwas Training auf dem Motorrad leicht zu verkraften. Und nach einem Touren Tag tut dir dein Körper auf jeder Maschine weh, auch bei Choppern! Das mit dem Winddruck bei den 125ern kannst du vom Fahrkomfort ignorieren. Allerdings macht die Aerodynamik gerade bei den schwachen Motoren einen enormen Unterschied in der Endgeschwindigkeit. Zum Beispiel schafft es meine Roadwin mit Windschild und tief gebückter Haltung auf ganze 10 km/h mehr als ohne Windschild und aufrechter Haltung. Mit einer offenen 125er sind die 300 km schnell gefahren. Das ist auf einer Vollverkleideten Maschine auch völlig zu verkraften.

Die Yamaha YZF ist ein wirklich tolles Leichtkraftrad! Hätte es so etwas zu meiner Zeit schon gegeben hätte ich mir keine Roadwin mit Vergaser gekauft. Die neuen Roadwins sind aber auch richtig gut geworden. Dürfte ich mir heute nochmal eine 125er aussuchen, dann würde ich mir persönlich die 125er Duke von KTM kaufen. Das ist ein Meisterwerk unter den 125ern. Aber nimm ruhig die YZF. Wie sehr du dich dann später darauf legst ist übrigens deine Sache. Auf gerader Strecke kann man auch mal eine Hand vom Lenker nehmen und sich gerade machen. Oder während der Fahrt mal hinstellen und die Muskeln lockern. Wenn man den Lappen mal hat, wird das Fahren ohnehin weniger verkrampft.

Allerdings kann ich dir für die Zukunft schon mal sagen, dass bei echten Supersportlern eine Tagestour wirklich unangenehm werden kann. Da macht man dann spätestens alle 2 Stunden ausgedehnte Pausen.

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Weiß nicht woher diese Aussage kommt. aber es ist schlichtweg falsch, dass ein Dualcore in irgend einer Weise besser ist als ein Quadcore oder Octacore.

Die meisten Spiele nutzen heute 4 bis 8 Kerne aus. Da stimmt die Aussage deines Informanten nicht. Bei BF3 oder 4 oder Skyrim oder anderm Nutzt mein PC alle 8 Kerne.

Außerdem sind Quadcore Prozessoren unabdingbar für eine flüssige Multitaskanwendung. Wenn z.B. neben dem Office noch Msuik laufen soll, im Hintergrund Windows Updates läufen und nebenbei noch ein Video rendert.

Schau dir mal an, was Mittelklassesysteme heute so drinnen haben und orientiere dich bitte daran.

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Hi.

Also der Unterschied, hm.. also 3,6 PS sind für Autoverhältnisse echt nicht viel, für eine 125er sind es aber WELTEN.

Mit einer 125er mit 15 PS kommst du Problemslos auf 100, 110 und unter guten Bedingungen auch auf 120-130 km/h.

Mit nur 10,6 PS wie bei der CB125f Wird es schwer überhaupt richtung 100 zu kommen. Sehr viel mehr als 80-90 km/h werden ind er Praxis kaum drin sein.

Ich persönlich würde mich auf gar keinen Fall für die CB125f entscheiden, auch wenn sie gut aussieht und günstig ist.

Ich fahre selbst (seit über 10 Jahren) eine 125er mit knapp 13 PS und wünschte sehnlichst ich hätte die erlaubten 15....

Was Drehmoment ist weißt du nicht? okay. Also Drehmoment ist schwer Vorstellbar. Also was eine Kraft ist kannst du dir ja sicher noch denken. 10 Kilogramm erzeugen auf der Erde eine Kraft von etwa 100 Newton. Die Spürst du am Körper zum Beispiel durch den entstehenden Druck oder die translatorische Bewegung die ausgeübt wird. Z.B. wenn dich jemand schubst.

Ein Drehmoment entsteht wenn eine Kraft auf einen Hebel drückt. Dann möchte sich der Hebel gerne um seinen Drehpunkt drehen. Dieses Verlangen nach einer Drehung ist das Drehmoment. Wichtig ist, dass ein Drehmoment abhängig von Kraft UND Weg ist. D.h. deine Kraft von 10 Kilo, bzw. 100 Newton kann ganz unterschiedlich große Drehmomente erzeugen, je nachdem wie weit weg von dem Drehpunkt die Kraft wirkt. Bei einem Meter Abstand erzeugen 10 Kilogramm ein Drehmoment von 100 Newtonmeter. Bei 2 Metern Abstand sind es schon 200 Newtonmeter usw. Drehmoment (M) ist gleich Kraft (F) mal Weg (s). also M=F*s oder Nm=N*m

Ein Drehmoment kann wiederum eine Kraft erzeugen. Ein Rad zum Beispiel wird über eine Achse angetrieben. Auf dem Rad wirkt ein Drehmoment. Dadurch das es auf der Straße aber Kontakt bekommt entsteht zwischen Rad und Straße aus dem Drehmoment eine Kraft. Genau die Kraft, die dich vorwärst fahren lässt. Das Verhältnis ist dabei fest gesetzt. Nämlich das Drehmoment am Rad geteilt durch den Rad-Radius in Metern erzeugt die Antriebskraft. Wenn dein Motor also 10 Nm Drehmoment hat, und dieses durch das Getriebe auf z.B. 30 Newtonmeter übersetzt wird (Durch Übersetztung kann ein Drehmoment gesteigert oder verringert werden, wenn dabei gleichzeitig die Drehzahl entgegengesetzt vergößert oder verringert wird). Durch deine Kette und deine Zahnräder an Rad und Motor werden dann aus den 30 Nm z.B. 40 Newtonmeter die auf das Rad übertragen werden.

Dein Rad mit 20 Zoll Durchmessern (also etwa 50 cm Durchmesser) hat also einen Radius von 0,25 Metern. Dadurch werden aus den 40 Nm 160 Newton Kraft. Deine 125er wird also mit 16 Kilogramm nach vorne geschoben.

Bei Fahrzeugdaten bedeutet das Drehmoment, dass die Maximale Kraft auf den Kolben auf der Kurbelwelle ein maximales Drehmoment xy erzeugt bei einer gewissen Drehzahl. Das maximale Drehmoment ist aus physikalischen Gründen nicht bei jeder Motordrehzahl konstant. Nimm das so hin, ist kompliziert ;)

Stellen wir uns aber der Einfachheit halber vor, dass dein Drehmoment immer gleich groß wäre. Je nachdem wir oft dein Motor pro Zeiteinheit dieses Drehmoment zur Verfügung stellt, desto mehr Leistung hat dein Motor in dieser Zeiteinheit, bzw. korrekt wäre, umso mehr Arbeit wird verrichtet.

Leistung (P) errechnet sich aus: Drehmoment (M) mal Winkelgeschwindigkeit (Omega). P=M*Omega

Omega wiederum ist 2*Pi*Drehzahl pro Sekunde.

Fazit: Bei gleich bleibendem Drehmoment steigt deine Motorleistung proportional mit der Motordrehzahl.

Fazit 2: Je mehr Drehmoment ein Motor hat, desto größer ist seine Leistung bei einer bestimmten Drehzahl.

Fazit3: Da Motorradmotoren aus physikalischen Gründen immer so um die 12.000 Umdrehungen maximaldrehzahl haben, gewinnt also das Motorrad mit dem höchsten Drehmoment, weil es die größte Leistung erreichen kann. Praktisch ist das natürlich nicht gaaaanz so einfach, aber annähernd.

Hoffe ich konnte helfen.

LG Tim

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Hi. Ist der Lüfter denn jemals gelaufen? Wenn ja, dann ist er wohl schlicht und einfach jetzt kaputt.

Zu den Anschlüssen:

Dein 3 Pin Stecker hat ja nur eine Kabelader angeschlossen. Das ist die Ader, die dir die Geschwindigkeit liefert, dem Board also über den Sys_Fan Stecker lediglich die Drehzahl des Lüfters mitteilt.

Der 4 Pin Stecker muss also an eine Stromquelle angeschlossen sein. Die 4-Pin Buchse ist um einen 2ten Lüfter synchron zu betreiben.

Du hast da also einen PWM CPU Lüfter, der dafür vorgesehen ist um einen CPU Kühler mit 2 Lüftern zu versorgen und an einer externen Lüftersteuerung angeschlossen werden soll.

Genauer: Der 4 Pin Anschluss gehört an eine Lüftersteuerung und bekommt von dort fremd geregelt Strom. Damit das Mainboard weiß, dass der Lüfter ordungsgemäß funktioniert kommt der 3 Pin Stecker an das Board an einen der Sys_Fan oder CPU_Fan Anschlüsse und gibt die Drehzahl weiter. Denn wenn ein Maiboard keine Drehzahl für einen angeschlossenen CPU Fan erhält, startet es das System aus Sicherheitsgründen nicht.

Fazit: Dein Lüfter ist eigentlich nicht als Gehäuselüfter gedacht....

Um ihn dennoch zu verwenden stecke den 4 Pin Stecker einfach an den Sys_Fan Anschluss. Dabei ist es egal das der nur 3 statt 4 Pins hat. den 3 Pin stekcer lässt du einfach weg, genau so wie die 4 Pin Buchse. Allerdings läuft dein Gehäuselüfter jetzt nur noch auf voller Power...

Das lässt sich leider nur vermeiden in dem du die Kabelbelegung an den Steckern veränderst, oder dir eine Lüftersteuerung kaufst.

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Hallo.

Die YZF R125 hat doch schon eine Saugrohr-Einspritzung und keinen Vergaser mehr, oder? D.h. du kannst selbst an der Gemischbildung nichts einstellen oder beheben.

Meinst du mit feucht denn Wasser oder Benzin?

Wenn es sich um Benzin handelt, dann ist entweder deine Einspritzung kaputt oder die Lambdasonde- oder Luftmassenmesser- Werte stimmen nicht.

In diesem Fall muss du das in einer Werkstatt überprüfen lassen.

Vielleicht ist aber auch nur dein Luftfilter zugesetzt. Überprüf das doch mal. Schau auch mal im Handbuch wie groß der Elektrodenabstand der Zündkerze sein muss. Eventuell wird ja der Zündfunke auch nicht heiß genug wenn die Kerze normal feucht ist. Dan kann es auch die Zündspule sein oder eine defekte Zündkerze.

Wenn es sich um Wasser handelt kann das nur 2 Gründe haben:

1. Kondenswasser, entweder von feuchter Luft oder aus dem Abgas. Fährst du viele Kurzstrecken in denen der Motor nicht richtig warm wird (Oder hast du sie gar nur im Stand laufen lassen? Dann prügel dein Moped mal über die Autobahn und geb mal ordentlich Temperatur und Druck auf den Kessel. Abgas enthält ganz ordentliche Mengen an H2O. Wenn dein Zylinder nicht richtig heiß wird, Kondensiert es an der Zylinderwand und verbleibt nach Abstellen des Motors in der Brennkammer und somit auch an der Zündkerze.

2. Kühlwasser: In deinen Motor tritt beim Betrieb Kühlwasser über die Zylinderfußdichtung oder-Kopfdichtung in die Brennkammer. Auch in diesem Fall muss eine Werkstatt ran, es sei denn du traust es dir zu Moped und Motor zu zerlegen.

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Hi James. Also deine Frage ist schwieriger zu beantworten als du vielleiht denkst.

Natürlich wird heute viel über die Software geregelt, aber sicherlich nicht NUR. Noch viel mehr wird über den Preis geregelt. Übetragen gesehen.

Ein Beispiel: Zwei volumengleiche Motoren. Gleiche Bohrung,gleicher Hub, gleiches Kurbelwerk. D.h. Die Hauptaggregate nehmen wir als identisch an.

Mögliche mechanische Unterschiede:

  1. Turbolader. Der eine hat nen "billigen" einstufigen, der Andere hat einen mit variabler Schaufelgeometrie, der in einem breiteren Drehzahlband Druck bringt. =mehr Leistung.

  2. Identische Turbos, aber der eine Motor hat nen Ladeluftkühler und der andere nicht.

  3. Kolben: Der eine hat Standardkolbe+ Pleuel, der teurere hat geschmiedete Leichtbauteile und kann damit eine höhere Drehzahl fahren = mehr Nennleistung bei gleichem Nenndrehmoment.

  4. Einspritzdüsen, Commonrail, Kraftstoffpumpe: Der Billige hat weniger Druck als der teurere und kommt damit auf eine sauberere Verbrennung. Das ermöglicht Anpassungen über die Software die auch zu mehr Leistung führen, bei gleichen Abgaswerten.

  5. ventiltriebe: Der eine hat spitzere, der andere stumpfere Nocken auf der Nockenwelle. Der eine hat dazu eine variable, der andere eine gestufte Ventilverstellung, oder der billige gar keine (kommt heute kaum noch vor).

Fazit: Es gibt viele (und noch viele mehr) Möglichkeiten nur über die Nebenaggregate die Leistung am Motor zum Teil massiv zu beeinflussen. Dabei kann der Hersteller schon bei kleinen Dingen sparen.

Beispiel der Skoda Fabia II, Baujahr ab 2001: Es gab den 1.4 Liter Benziner Motor einmal mit 100 PS und einmal mit 74. Der einzige Unterscheid: Bei dem schwächeren Modell war die Ansaugbrücke aus Kunststoff und hatte einen verengten Durchmesser. Beim stärkeren war die Ansaugbrücke aus Aluguss und größer, sowie auch die Drosselklappe war etwas größer. So hatte man zwei Motoren mit unterscheidlichen Preisen und CO2 und Abgaswerten. Die Motorsteuerung war hier sogar die gleiche. Lediglich das Standardkennfeld war anders programmiert. Aber bei geregelten Motoren mit Luftmassenmesser und Lambdasonde musste man in diesem Falle theoretisch gar nichts anders einstellen. Das Kennfeld brauchte der Motor nur für den Notlauf, falls ein Messinstrument ausfällt.

LG Tim

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Warum muss ich runterschalten (Auto)?

Hallo, bitte lacht mich nicht aus wegen dieser Frage, aber es ist absolut ernst gemeint und meinen Fahrlehrer sehe ich erst wieder nächste Woche, und google spuckt auch nichts aus deshalb versuche ich hier mein Glück.

Also, mir ist klar dass man beim anfahren den 1. Gang benötigt (damit man genug Kraft hat usw.) mir ist auch vollkommen klar, dass man Bergauf runterschalten sollte (bzw sogar muss) weil sonst einfach keine Kraft da ist (selbst schon erlebt ;-)) und man den Berg dann nicht hochkommen würde.

aber warum um Gotteswillen muss ich z.B. bei einer Kurve runterschalten (nachdem ich das Auto verlangsamt habe)... ich meine mir ist klar, dass ich langsamer rum fahren muss, aber warum muss ich dabei runterschalten? Weil es sonst keine Kraft mehr hätte, oder würde es dann abwürgen wenn ich wieder beschleunige? ... Und warum? ... ich verstehe es einfach nicht, es will nicht in meinen Kopf :(

-> Denn wenn ich an eine Ampel ranfahre, sagen wir im 3. Gang, und diese Ampel ist noch ein weilchen Weg, schaltet aber auf rot, d. h. ich gehe vom Gas runter und werde natürlich auch langsamer, evtl bremse ich sogar (wie eben auch vor einer Kurve) aber da muss ich ja komischerweise auch nicht schalten sondern erst wieder nachdem ich angehalten habe um dann im 1. Gang wieder loszufahren.

D.h. ich könnte auch im 5. Gang immer langsamer werden ohne das etwas passiert und müsste ERST beim Anhalten wieder Schalten um fürs Anfahren in den 1. zu gehen. Warum aber muss ich bei einer Kurve (wo ich ebenfalls langsamer werden muss) herunterschalten... weil ich danach sofort wieder anfahre im Gegensatz zu dem Ampelbeispiel und was wäre wenn ich es nicht täte.. oder .. .Oh gott bitte helft mir :( ich will es ja nur verstehen :D

Ich freue mich über euere Antworten, und hoffe auf einen AHA Effekt bei mir :) Ich zweifel gerade schon am meiner Intelligenz.... Bitte lacht mich nicht aus, ich weiß die Frage ist wahrscheinlich sehr dumm, weshalb im Internet dazu auch keine Antwort steht.

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Hallo mellikelli.

Du hast ja schon ein paar Antworten bekommen die nicht schlecht sind.

Da du scheinbar aber noch nicht das Prinzip Leistung-Drehmoment-Übersetzung verstanden hast, versuche ich dir das mal so einfach wie möglich allgemein zu erklären.

Ein Verbrennungsmotor braucht anders als ein Elektromotor eine permanente mindesdrehzahl damit er nicht aus geht. Du merkst das ja, weil dein Motor ja läuft, auch während du stehst.

Gehen wir mal davon aus, dass dein Motor bei jeder Drehzahl die er hat den selben maximalen Verbrennungsdruck haben kann. Du weißt ja vielleicht, das die Kraft und die Drehung deines Motors von Zylinderförmigen Kolben auf eine Kurbelwelle "erzeugt wird". Diese Kolben werden ständig von kleinen Explosionen, nenne ich es mal, nach unten gedrückt. Diese Kolben erzeugen in der drehenden Welle deines Motors ein Drehmoment. Stell es dir vor als würdest du an einer Kurbel irgend etwas drehen, hoch ziehen etc.

Bei unserem Je nachdem wie viel Gas du beim Auto gibtst, desto stärker wird die "Explosion" über den Kolben und umso mehr Drehmoment "Drehlraft" hat deine Welle. Dieses Drehmoment kann einen gewissen maximalen Wert erreichen. Bei unserem gedachten Motor tun wir mal so, dass dieses Drehmoment im kompletten Drehzahlbereich des Motors gleich ist.

So, jetzt haben wir also im Stand bei laufendem Motor ein Drehmoment auf der Welle. Da deine Räder stehen, der Motor aber dreht, müssen wir jetzt iegrendwie dafür sorgen dass dein Auto fährt. Dazu legen wir einen Gang ein und lösen die Kupplung.

Einschub: Der Antriebsstrang eines Autos ist in etwa so aufgebaut: Deine Räder sind an drehbaren Wellen befestigt die in mit deinem Getriebe verbunden sind. In diesem Getriebe sind wieder 2 Wellen. Die eine ist mit deinem Rad verbunden, die Andere mit der Kupplung. Wie schnell sich die Wellen zueinander drehen bestimmen Zahnräder dazwischen. Zu jedem Gang gehört ein paar Zahnräder, die jeweils eine ganz bestimmte festgelegte Übersetzung haben.

Bspl.: Deine eine Welle dreht 10 mal pro sekunde. Die Übersetzung ist 2, also dreht die zweite Welle 5 Umdrehungen pro sekunden. (Bei einem Auto ist die Übersetzung eigentlich eine UNTERsetzung, die aus schneller Motordrehzahl langsamere Raddrehzahlen erzeugt.) also n1 geteilt durch Übersetzung gleich n2.

So, unser Motor dreht ja nun, und unser Rad, also auch unser Getriebe aber NICHT. Die Kupplung verbindet Getriebe und Motor. An jeder Welle, also an der des Motors ist eine Scheibe und an der des Getriebes. Wenn du die Kupplung kommen lässt, werden diese beiden Scheiben aufeinander gepresst und reiben ganz furchtbar heftig aneinander.

Unser Motor hat ja ein theoretisch festes Drehmoment. so tun wir jetzt einfach mal. Dieses Drehmoment wird vom Getriebe vergrößert, dafür sinkt aber die Drehzahl am Rad. Das Drehmoment gelangt ins Rad und erzeugt wiederum eien Kraft zwischen Rad und Straße, die das Auto nach vorne drückt.

Die benötigte Kraft um dein Auto aus dem Stand zu beschleunigen hängt von dem Gewicht deines autos ab, dass eine sogenannte Trägheit mit sich bringt. Ein leichtes Auto braucht weniger Kraft als ein Schweres. Und die Kraft hängt auch ab von der Steigung auf dem dein Auto steht. Bergauf wird auch deutlich mehr Kraft gebraucht.

Die benötigte Kraft sinkt ein Stück, sobald sich das Auto mal in Bewegung befindet. Wie viel Kraft du jetzt noch am Rad brauchst hängt davon ab wie schnell du beschleunigen möchtest.

Je schneller du ein auto aus dem Stand anfahren lassen willst, desto mehr Leistung wird benötigt. Leistung ist jetzt neu. Die Leistung hängt ab von der größe deines Drehmomentes. Aber hingegen unserem gedachten Drehmoment ist die Leistung nicht immer gleich, sondern steigt mit der Drehzahl des Motors. Die Gleichung dazu ist : Leistung ist gleich Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit (P=Momega) oder (P=M2pin/sec).

Wenn du die Kupplung jetzt schnalzen lässt, verlangt dein Auto dem Motor mehr Leistung ab, als er im Moment zur Verfügung hat und er wird abgewürgt, also gebremst. Deine Leistung und auch dein drehmoment sind bei Standgas im Leerlauf sehr gering! Ein Auto mit 100 PS hat diese 100 PS erst bei Vollgas, also starkem Drehmoment, und hoher Drehzahl! Beim Anfahren aus dem Stand ist diese Leistung dann sehr klein. wenige PS.

Um den Motor also nicht abzuwürgen musst du Gas geben, also die Leistung erhöhen und die Kupplung langsam aneinender reiben lassen, damit sich dein Auto langsam in Bewegung setzt, so lange bis Raddrehzahl und Motor genau gleich schnell sind, bzw. über das Übersetzungsverhältnis deines Getriebes übereinstimmen.

So, jetzt weißt du warum du langsam Anfahren musst. Das erklärt jetzt aber noch nicht warum du das im ersten Gang machen musst! Ganz einfach: Wie schon gesagt Übersetzt das Getriebe dein Drehmoment vom Motor. Im Ersten Gang wird aus einer höheren Motordrehzahl, mit geringem drehmoment und Leistung, eine niedrigere Drehzahl mit MEHR drehmoment und gleicher Leistung am Rad erzeugt.

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Klarlack ist das beste Öl dafür. Ansonsten Karosseriewachs dünn aufpinseln. Öl selsbt... Da kannst du alles nehmen WD40, Ballistol, Silikonöl. Ich würde persönlich mal ne Wachspolitur nehmen. Oder Versiegelungspolitur. Da gibts ja alles mögliche.

Ich hab das Problem aber nicht. Meine Böcke bleiben im Winter in der Garage.

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Wow....

Man kann einen Kolben UNMÖGLICH falsch herum einbauen.

Wenn du hier gerade ernsthaft gefragt hast, wie ein Motor läuft der einen falsch herum eingebauten Kolben hat, dann wirst du den Motor gaaanz sicher nicht selbst reparieren können ohne noch sehr viel mehr kaputt zu machen.

Einen Kolben auf dem Kopf einbauen geht gar nicht. Der muss ja schließlich am Pleuel befestigt sein. Einen versetzten Kolben mit Geschränktem Pleuel müsste man theoretisch einbauen können, aber entweder zerlegt sich der Motor dann sehr bald unter lautem Klappern oder aber der Motor lässt sich gar nicht mehr rund drehen, weil das Pleuel am Gehäuse blockiert. Geschränkte Bauweisen sind bei 2-Takter Rollern aber seehr selten.

Da ein 2-Takter keine aktiven Steuerungsorgane besitzt gibt es hier GRUNDLEGEND drei dinge die du kontrollieren kannst:

Bekommt er einen Zündfunken? Bekommt er Benzin? Bekommt er Luft?

Wenn der Motor mal platt war, und gar aufgeborht wurde und nun einen größeren Kolben bekommen hat, kann es sein, dass der Monteur gepfuscht hat und z.B. der Motor gar nicht mehr dicht ist, z.B. Kolbenringe vergessen etc.

Ehrlicher Rat? Schieb die Gurke zu ner Krad-Werkstatt und lass Fachmänner ran.

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