Ist Deutschland sozialistisch oder kapitalistisch und kann man das überhaupt vergleichen?

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6 Antworten

Deutsche Staatform ist  eine soziale Demokratie.

Kleines Beispiel:

Ist nun aber sehr vereinfacht ausgedrückt.

Wenn in Deutschland zu große Ungerechtigkeiten Herrschen wie zB die Arbeitgeber Zahlen den Angestellten nur noch ein Hungerlohn wie z.b 4€ auf die Stunde oder dergleichen.. Hat die Regierung die Möglichkeit hierbei einzugreifen und dies zu unterbinden. Ansonsten können Die Unternehmen diesbezüglich so gut wie alles machen..

In den USA beispielsweise ist dies ganz anders hier hat der Staat so gut wie fast keine Chance ein zu greifen.

Und ein Sozialistischer Staat  ist Kommunismus.

- Hierbei lenkt der Staat alles Er kontrolliert die Löhne, er kontrolliert die firmen. weil Ihm meistens alle Firmen gehören. Die einzelnen Bürger besitzen keine Unternehmen mehr.

- Es gibt auch nicht Versicherungen so wie wir es kennen. Passiert etwas kommt der Staat dafür auf.

- Es gibt auch keine offene Wahl. Weil im Normalfall nur eine Partei exestiert nämlich die die wo gerade regiert.

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Es ist Kapitalismus mit dem Versuch einige Probleme von Dem auszugleichen -> Soziale Marktwirtschaft ( statt "Freie" Marktwirtschaft)

Agenda 2010 & alles danach bauen das Sozialie immer mehr ab -> Bedanke Dich bei: "CD"U / "CS"U + "S"PD + "F"DP + "Grüne"

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Wir haben hier ganz stinknormalen Kapitalismus, der jede Investition in den ökonomischen Standortfaktor "sozialer Frieden", auch "Sozialpolitik" genannt, auf den Prüfstand stellt und abschafft, wenn es politisch durchsetzbar ist.

Lass dich nicht irreführen von verschleiernden Begriffen wie Marktwirtschaft, sozialer Marktwirtschaft oder ähnlichem. Wirtschaftsziel im Kapitalismus ist Profit und nicht gesellschaftliche Wohlfahrt oder gar soziale Gerechtigkeit. Soziale Maßnahmen im Kapitalismus sind Investitionen in den ökonomischen Standortfaktor "Sozialer Frieden" und nicht Wirtschaftsziel.

Nach dem zweiten Weltkrieg mit Beginn der Systemauseinandersetzung mit den sozialistischen Staaten sahen sich die kapitalistischen Staaten zu sozialpolitischen Zugeständnissen gezwungen, um dem Sozialismus als Alternative die Attraktivität zu nehmen.

Seit der immer offener zutage tretenden ökonomischen Schwäche der sozialistischen Staaten in den 80er Jahren, werden diese Investitionen in soziale Maßnahmen zurückgefahren. Angefangen hat das in Europa in Großbritannien unter Thatcher. Begründet wird das mit ökonomischer Notwendigkeit, flankiert durch ein Bildungssystem und eine Medienlandschaft, die Kapitalismus quasireligiös als alternativlos darstellt und euphemistisch als soziale Marktwirtschaft bezeichnet.

Kapitalismus ist nicht sozial. Er ist unsozial und wird nicht sozialer, wenn man ihn soziale Marktwirtschaft nennt.

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Kommentar von latricolore
13.12.2015, 00:47

Genau so!!

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Was wir seit Schröder-Fischer haben, das ist ein ungefesselter Kapitalismus, fernab aller Sozialverpflichtung.

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Die linken sagen kapitalistisch, die rechten sagen sozialistisch.

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Kapitalismus mit sozialer Marktwirtschaft minus Agenda 2010

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Kommentar von mcbiglu
10.12.2015, 14:10

Kann man das unter ein Begriff zusammenfassen? Vielleicht "sozialer Kapitalismus"? 

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