Ist das wirklich so, dass die meisten BWL-Studenten "nur" Sachbearbeiter werden?

8 Antworten

Die Frage ist was genau mit "Sachbearbeiter" gemeint ist.

Damit kann ja alles und nichts gemeint sein, selbst manche Vertriebler könnten darunter fallen durch die Massen an Dokumentation und auch vom Gehalt her kann es eine riesen Bandbreite abdecken.

Ja, viele BWLer landen in Bürojobs und nur ein kleiner Anteil davon in Führungspositionen, da diese Stellen in der Anzahl entsprechend begrenzt sind.

Ob der Rest nun in der Masse Sachbearbeiter wird hängt von der Definition von "Sachbearbeiter" ab.

Sachbearbeiter ist kein "nur". Sachbearbeiter bedeutet ja lediglich, dass man keine Führungs- oder Personalverantwortung hat. Und daher gibt es auch viele Sachbearbeiterposten, für die man eine akademische Ausbildung benötigt. Ich arbeite in einer Abteilung, in der vier Sachbearbeiter sitzen. Die haben zusammengerechnet fünf akademische Abschlüsse. Und die tragen z.T. soviel Geld nach Hause, dass sie mit Porsche vom Hof fahren.

Was genau ist denn für dich ein Sachbearbeiter? Letztendlich hängt es doch an der Definition. Letztendlich ist die gesamte Konzernverwaltung Sachbearbeitung. Wenn du also keine Führungsposition hast, dann bist du dort ein Sachbearbeiter. Kann im Konzern trotzdem ein gutes Gehalt bedeuten, das man mit Ausbildung fast nie erreichen würde

Im Detail kann ich dir das nicht sagen. Allerdings hab ich von mehreren Seiten schon gehört, dass es einfach immens viele BWL-Studenten gibt, sodass nur die besten wirklich anspruchsvolle Jobs (zumindest im Einstieg) bekommen. Der Rest wird wohl nehmen müssen was kommt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Masterstudium Elektrotechnik, Schwerpunkt Embedded Systems

Die meisten werden Sachbearbeiter? Davon können viele nur träumen.

Und davon gibt es so viele, dass...ach, guck einfach mal selbst, was die Zeitarbeiter in Paketsortierstationen an Uni-Abschlüssen haben!

Was möchtest Du wissen?