Ist das respektlos von meiner Reitbeteiligung?

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9 Antworten

Ich glaube, dass das Pferd einfach wenig erzogen ist und immer zu viel durfte. Das mit dem Auf-den-Fuß-treten passiert hampeligen Pferden, die nicht still stehen beim Putzen ganz gerne mal und das mit dem Kopf-Schubbern ist definitiv ein Versäumnis der Besitzer. Denn wenn die Stute das bei denen immer durfte, dann ist sie sich keiner Schuld bewusst, wenn sie sich scheuern will, wenn die Rübe juckt. 

Klar wird das von vielen als Respektlosigkeit empfunden, doch meist ist es einfach mangelnde Erziehung oder aber Verziehung. Meinem Wallach halte ich nach dem reiten immer ein Handtuch hin und rubbele ihm den Kopf, bzw. lasse ihn daran seinen Kopf rubbeln. Für ihn ist das wunderbar, er genießt das total. Für mich ein Dankeschön an ihn für gute Arbeit. Vielleicht lassen ihn seine Besitzer aus ähnlichen Überlegungen an ihren Rücken schubbeln......

Du kannst das aber abwehren und bestimmt "nein" sagen. Nach einiger Zeit begreift auch ein Pferd im gesetzten Alter, dass es das mit Dir nicht machen darf.

Ob Du aus einem Putz-Zappelphilipp allerdings noch ein Putz-Denkmal schaffst zu erziehen, das wage ich bei einem Pferd dieses Alters zu bezweifeln. Da musst halt Du lernen, auf Deine Füße aufzupassen;-) Und wenn der Rest O.K. ist, dann könnte ich damit leben.


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Kommentar von Sallyvita
16.10.2016, 12:21

Vielen Dank😘

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Mein Pferd  tritt mir nicht auf den Fuß. Da passe ich schon auf.

Ansonsten steh ich nicht so auf grundsätzliche Respektfragen nach dem Motto: Ich Cheffe, du nix. Wenn mein Pferd sich an mir reiben will, weil´s juckt, lasse ich es manchmal zu, manchmal auch nicht. Manchmal verstehe ich es und erlaube es. Dann helfe ich meinem Pferd sogar noch, indem ich es aktiv kratze. Und manchmal dulde ich es eben nicht. Mein Pferd trägt eine Schenkeltrense und je nach dem, was ich anhabe, kann das gefährlich sein, da es sich verheddern kann.

Aber ich mache da kein Thema - Hilfe, das Pferd hat keinen Respekt vor mir und behandelt mich als Baumstamm - draus. Es bricht mir keinen Zacken aus der Krone und macht aus meinem Pferd auch kein ungehorsames Monster.

Manche Dominanzschwafler machen da immer Grundsatzfragen draus und würden mich als inkonsequent bezeichnen. Ja, mag sein. Ist mir aber egal. Ich handel nach dem Kontext, in dem das Verhalten stattfindet. Mal dulde ich es, mal nicht. Und mein Pferd begreift das sehr, sehr gut. Natürlich kommt es auch auf das Pferd an. Eine kaltblütigen Büffel behandel ich anders als meine feine Vollblutaraberin.

Worauf ich aber hinaus will ist, dass ich kein Fan von Grundsatzentscheidungen oder starren Regeln bin. Ich entscheide immer von Fall zu Fall.

Eines allerdings ist klar. Ich bin es, die entscheidet.



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Das mit auf den Fuß treten kann man antrainieren. Da hätte ich nicht einen Zeh mehr, wenn meine Südd. Kaltblutstute mir ständig auf den Fuß latscht, die hat doch um die 900kg. 

Es gibt auch unter Pferden die Respektfrage, denn auch sie fühlen sich bedrängt, wenn man ständig in ihrem persönlichen Freiraum ist. Beobachte mal auf der koppel, da wirst du sehen, dass Pferde sich zwar beknabbern und beriechen, niemals aber näher als ca. 50cm nebeneinander grasen. 

Achte demnächst darauf, auch den Freiraum des Pferdes zu beachten und zu respektieren. So funktioniert es in jeder Herde und in jedem sozialen Verband. Bedeutet für dich zu dem Pferd etwas Abstand beim führen zu halten. 

Respekt vorm Pferd muss man sich verdienen in Form von konsequentem handeln, verlässlicher Partner zu sein und auch sich (gewaltfrei) durchsetzen zu können. 

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Darüber, ob das was mit grundsätzlichen Respekt zu tun hat, würde ich gar nicht sinnieren - was mir nicht gefällt, dulde ich nicht, basta.

Wenn ich nicht mag, dass das Pferd sich an mir den Kopf reibt, lasse ich es nicht zu. Fliegen hin oder her...

Und wenn mir gar jemand auf die Füße steigt, werde ich ihn so energisch davon abhalten, dass er lernt, künftig besser  aufzupassen.Und sollte der dem Eigentümer wider Erwarten etwas dagegen haben, sage ich nur noch: " Tschüss denn..." Denn dann hätte dieser ja mehr Respekt vor seinem Pferd als vor mir: " wie der Herr, so das Gescherr..."

Aber ich kann mir vorstellen, dass der Eigentümer auch nicht als Kratzbaum oder Hufabstellplatz herhält, und Dich bei Deinem Vorhaben unterstützt 😊

Viel Erfolg!

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Kommentar von SchokoRiegl24
16.10.2016, 00:19

Dankeschön :) ja, die Besitzerin meinte damals auch, dass ich das mit dem Kratzen nicht zulassen darf. Mittlerweile lässt sie das auch, weil sie gelernt hat, das es eine knallt, wenn sie mich rumschubst oder sich an mir schubbert 😅

Glg 

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Auf den Fuß treten macht sie sehr wahrscheinlich nicht mit Absicht, denn Pferde können nicht sehen, wo sie ihre Hufe hinstellen, das liegt außerhalb des Sichtfeldes. Das Kopfreiben kannst Du unterbinden, indem Du energisch den Kopf wegschiebst, verbunden mit einem klaren "Nein".

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Kommentar von SchokoRiegl24
19.08.2016, 09:54

Danke für die schnelle Antwort. Ich schicke sie dann immer ein paar Schritte zurück. Aber das hilft dann nicht immer. (jedenfalls nur für eine kurze Zeit)

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Kommentar von Punkgirl512
19.08.2016, 09:58

Ich garantiere dir, mein Pony weiß immer zu 100%, wo seine Füße sind.

Der darf aber auch fühlen, hat eine korrekte Hufbearbeitung und musste sich im Gelände seine Wege immer selbst suchen, dazu gute Dressurarbeit.

Und dieses Bewusstsein kann jedes Pferd lernen. Ein Pferd, das wirklich nicht weiß, wo es seine Hufe abstellt, ist ein totes Pferd.

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Kommentar von Urlewas
19.08.2016, 10:10

Felix, dann viel Spaß, wenn Du mal mit nem Kaltblut zu tun hast...😜

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Das kann durchaus sein, dass sie nicht erzogen ist.

Was machst du denn,  wenn sie dir auf den Fuß tritt? Ich persönlich würde da sofort handeln - frag doch mal die Besitzerin, ob das nur bei dir so ist und was sie da machen würde.

Bitte auf keinen Fall (da es deine RB ist) einfach hier irgendwelche Tipps ausprobieren, sondern vorher mit der Besitzerin reden und das absprechen. ich würde meiner RB was husten, wenn die irgendwelche Tipps aus dem Internet sucht zu einem Problem, wo ich mein Pferd wesentlich besser kenne und ihr auch besser helfen könnte als jeder Fremde.

Ich persönlich (!) würde das Pferd zig Meter rückwärts schicken, wenn es auf meinen Fuß trampelt. Sorry, aber das ist ein No-Go und kann echt gefährlich sein. Bei mir gibt es da keine Diskussion - rückwärts und dann bin ich auch wütend. Da war dann z.B. der Strick auch mal weh tun - Pferde untereinander trampeln sich ja auch nicht auf den Füßen rum.

Das am Körper scheuern ist irgendwo auch Ansichtssache - ich persönlich hasse das, deswegen gibt's das bei mir nicht. Problematisch wird es, wenn einer das zulässt und der andere nicht - unbedingt mit der Besitzerin reden, wie sie das hält.

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Auf dem fuß ist nicht absicht, vielleicht war Grad ne fliege am huf und hat den huf dann wieder weg gestellt. Schubern macht meine rb auch ständig an mir, es junkt ihr und so hat z.b. jetzt keine Box parat, und trotzdem respektiert mich nando. Nando hat mich dagegen aber schon öfters getreten, aber nie mit Absicht. Sowas passiert wegen dem fliegen, ich kratze gut aus und die dumme fliege kommt und austreten nach der fliege und mich ausversehen getroffen.

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jopfscheuern unterbindest du mit wegschieben und liben, sobald es den kopf weg hat.
aus die füsse treten ust dein problem. füsse aus dem weg nehmen....

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Kommentar von Viowow
19.08.2016, 12:32

super tastatur😂 *kopfscheuern und *loben

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beide Unarten sind gefährlich und werden bei uns

konsequent unterbunden mit : "NEIN!!!" und bei meiner früher ganz sturen Tinkerlady gab auch schon mal ne Waschten oder nen Puff ans Bein

inzwischen haben wir "Distanz" geübt - 30-50 cm mehr Platz für mich und alles ist paletti - sie hat's kappiert, wenn auch laaaangsam ;-D

mein Pferd muß auf leichte Hilfen/Fingerzeig weichen, mir Platz machen, mich unbehelligt durch lassen, selbst mit nem Futtereimer in der Hand !

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