Irgendetwas läuft da falsch - an den Prognosen in Sachen Klima. Woran liegt das?

myotis  18.07.2023, 19:23

Was reicht?

sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 05:46

Das ist die Frage! Wer soll das beantworten?

Und: Was reicht: Wofür? Für "WAS" ? Für wen?

Oder?

7 Antworten

Du redest wirr... Oder?

Komm erst mal wieder runter und dann formuliere das ganze bitte so dass man dem entnehmen kann was du eigentlich wissen möchtest...

Rein mathematisch sind Prognosen eben Versuche der Vorhersage künftiger Werte und keine Abbildungen vergangener Daten... Ja natürlich gibt es da Abweichungen...

...und weil sich auch niemand einschränken wollte und auch weiterhin will, war die Entwicklung noch schlechter als zwischenzeitlich vorhergesagt...

Unsere Enkel und Urenkel werden es uns "danken"...


sinarium841 
Beitragsersteller
 29.07.2023, 15:47

Ich formulier es mal - anders:

Die Prognosen laufen der Wirklichkeit - hinterher. Irgendwelche Vorausetzungen bis 2050 sind schon jetzt nicht erfüllbar.

Und selbst du behauptest: ...da sich ja keiner einschränken will und auch weiterhin nicht will, war (übersetzt): Eine Prognose gar nicht möglich. Das war es, was ich aussagen wollte. Zukünftig wird es sich noch extrapolieren, auf Werte, die sich schon jetzt zeigen.

Und wahren Wortes: Unsere Enkel bis Urenkel werden es uns "danken".

Zum Glück werde ich diesen "Dank" nicht mehr erleben. !

Oder?

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myotis  29.07.2023, 16:41
@sinarium841

Ob/was du davon mitbekommst hängt von deinem Alter ab und/oder deiner Vorstellungswelt ;o)

...sofern du an Verdammnis und so glaubst, holt dich das schon noch ein was du jetzt versäumst...

Und zu den Prognosen: die Ersteller können es keinem Recht machen...

  • Rechnen sie auf Basis der jeweils verfügbaren Daten realistisch sind sie Schwarzseher...
  • Rechnen sie zu vorsichtig sind sie obrigkeitshörig...
  • Rechnen sie den Schludrian (das nix ändern wollen) mit ein sind sie manipulativ...
  • Wenn sie gleich nix rechnen, sind sie unverantwortlich oder so...

Was sollen sie deiner Meinung nach tun?

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sinarium841 
Beitragsersteller
 31.07.2023, 12:38
@myotis

Upps, ich bekomme "so" Einiges mit. Sei es nun die Nachrichten, oder die fühlbaren Temperaturen - Letztdere sind unanfechtbar. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Vorstellung - es sind wahrnehmnare Wirklichkeiten. (Zum Glück sind die Temparaturen hier in Mittel-West-Deutschland auf "normale Werte" eingepegelt).

Was für ein Wort ist Verdammnis? Damit habe ich nichts zu tun. Ich bin Realist.

Wie und wem bedürfen Prognosen? Na Denen, die darauf handeln müssen. Ist das der Fall? Ich sage mal: Nein. Denn: Dein nicht (!) aufgeführtes Moment ist das: Geld. Davor ist jede Vernunft: Vergeblich. Was tun? Alles momentan gegen Geld ist :

Vergeblich. Und hör mir auf mit anderen Argumenten - Letztendlich wirst du erkennen, das es so ist. Ist so.

Oder?

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myotis  31.07.2023, 14:06
@sinarium841

Mit dem ersten Teil bezog ich mich auf Dein "Zum Glück werde ich diesen Dank nicht mehr erleben!" = da wir jetzt wissen dass Du Dich für einen Realisten siehst, geb ich Dir recht, dann wirst Du nix mehr mitbekommen und die "Verdamnis" bezieht sich höchstens darauf, dass auch Deinem Staub ggf. keine Radieschen mehr wachsen sondern you'll be gone with wind... ;o)

Ok beschränken wir Prognosen rein auf den Geldwert: DANN hätte schon in den 70ern klar werden müssen, dass die Folgen eines Nichthandelns viiiiel teurer sind als die Veränderungen die für eine Reduzierung der Folgen nötig gewesen wären... Sprich: die Prognosen waren IMMER richtig (?!)... ;o)

Ergo: es geht eben gerade nicht wirklich/nur ums Geld sondern um Trägheit, um kurzfristige Gewinne, um falsch verstandenes nicht-das-Gesicht-verlieren, um nach-mir-die-Sintflut, um Sankt-Florians-Prinzip, um alle anderen, um ich-zuerst, um wieso-ich, um beleidigte-Leberwurschd, um-iiiiich-doch-nicht, um Kopf-in-den-Sand-stecken, um Naivität, um Dummheit, um persönliche Vorteile, ums auf-andere-Zeigen und all diese Niederungen der Menschheit - und zwar (meist) NICHT bei den Prognosen selbst, sondern im Umgang damit!

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sinarium841 
Beitragsersteller
 31.07.2023, 14:42
@myotis

Ich widersprech dir: Es geht um die Kombination von Trägheit - Geld. Daher kommt alles zusammen - selbst die Prognosen der XY-Jahre. Und richtig - es geht um den Umgang Derer. Und Dessen sind den Verantwortlichen dermaßen unangenehm, daß Sie alle Maßnahmen, die dagegen führen könnten - allerdings unangenehm wären -ausser Sicht lassen. "Man will ja wieder wiedergewählt werden - warum da etwas Unangenehmes auf den Tisch bringen"? Also drittes Element: Die Macht. ?

Oder?

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myotis  31.07.2023, 15:03
@sinarium841

Ich denke da sind wir nicht so weit voneinander weg

  • Es geht nicht um die Aufstellung der (eigentlich aus deren jeweiliger Perspektive richtigen) Prognosen
  • Sondern um den Umgang mit ihnen bzw. deren Umsetzung - besser vllt. ungenügende Umsetzung
  • Und die Gründe DAFÜR (nicht für falsche Prognosen) sind klar der schnöde Mammon und der träge (bequeme, beleidigte... was auch immer) Geist ...
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sinarium841 
Beitragsersteller
 02.08.2023, 22:18
@myotis

Ok - es geht nicht um Prognosen - nicht mal der Richtigen. Sondern der Umgang mit Derer. Begründung deinerseits: Der Schnöde Mammon - anders gesprochen: Das Geld. Und auch der Geist. ? Welcher steckt dahinter? Anzusehen, daß bereits heute (!) alle wiederherstellbaren Ressourcen verbraucht sind? . Denn das ist nicht sein. Denn es wird ja noch immer schlimmer: Die Weltbevölkerung wächst immer mehr mehr - und Diese verbraucht immer mehr.

"No Chance of evidenz". Kein Erfolg von Erfolgreifbarkeit?

Oder?

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myotis  03.08.2023, 09:29
@sinarium841

Mit Geist meine ich nicht "den einen" und auch nicht den "hinter" Prognose und Umsetzung...

...sondern eher die Schwächen all der kleinen Geister mit all ihren Wehwehchen...

Eine Prognose sagt "was" ggf. "ab sofort" zu tun wäre - und die nächste dann was ab dann...

So gesehen magst du mit der nicht-Erfüllbarkeit rechthaben - weil keiner was tut bevor er nicht sehen und greifen kann was sonst passiert (da gibt's IMHO wenig Unterschied zwischen 4-, 42- und 84-jährigen...)...

Eine Prognose die das einkalkulieren würde und daher gleich das doppelte oder 10fache fordern würde im Ergebnis, hätte ja noch weniger Chance auf Erfüllung... Die Katze beißt sich in den Schwanz...

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sinarium841 
Beitragsersteller
 03.08.2023, 10:55
@myotis

Aber es ist doch - selbst mit halboffenes Auges - abzusehen, was passieren wird. Laut Studien ist schon heute ein Stadium erreicht, das nicht mehr degenerierbar ist. Ergo - Alles wird weniger - alles wird teurer. Uraltes Handelsprinzip.

Und was meinst du mit den: " Schwächen der kleinen Geister und ihren Wehwechen..Falls du sie kennst: Sprich Sie doch aus. Angeblich sind wir hier doch anonym. (?).

Eine Prognose erläßt Handlungen. Dummerweise ist die Weltbevölkerung von 1960 bis jetzt von 3 MRD auf 8 MRD gestiegen. Ok - abflachend. Und das diese, unsere Welt nicht aus -eine Prognose meinerseits - ohne.....

Und Forderungen, daß zu ändern, was offensichtlich ist, ist wirklich eine Katze die...unnatürliches (?).....

Oder?

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Ich verstehe die Frage nicht ganz.

Eine prognose ist immer nur einer Hochrechnung unter bestimmten anahmen. Und kann durchaus dem realen werten entgegen sprechen.

Wenn die Klimaentwicklung schneller verläuft als prognostiziert würde es bedeuten das wir z.b. heute +1,5 Grad hätten aber nur +1,4 Grad prognostiziert worden sind.

Da man bei einer Prognose anahmen machen muss. Führen verschiedene anahme zu verschiedenen Prognosen. So ist eine anahme z.b. das alles weiter geht wie gehabt.

Eine andere anahme könnte sein das bestimmte länder bis zum Daum X klimaneutral sind.

Eine solche Prognose würde andere Werte liefern als die erste.

Ob jetzt das stimmt was du hier behauptest. Also das die Werte wirklich über den prognostizierten liegen. Kann ich nicht einschätzen.

Was auch noch die Prognose einfließt ist die Genauigkeit der Daten die wir haben. Je genauer diese sind. Desto genauer wird auch eine darauf erstellte Diagnose.


sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 06:03

Eine Prognose ist eine Vorrauschau auf bisherigen Tatsachen. Was ist aber nun, wenn sich diese Prognosen - aufgrund unerwarteter Hintergründe ändert? Waldbrände in Südamerika - immer mehr Menschen - immer mehr - sollte eigentlich "vorraussichtlich" sein. Sollte es - Ist aber "unangenehm".

Oder?

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sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 06:08
@sinarium841

Sorry - da fehlt ein Satzteil. Konnte es nicht mehr korrigieren. Trotzdem verständlch?

Kein: Oder?

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Die Entwicklung läuft "schneller", als erwartet. 
Woran liegt das?

Es liegt hauptsächlich daran, dass wir zu wenig Klimaschutz betreiben.

Zum Beispiel gilt das Verbrennen von Holz neuerdings als "grüne Energie". Das bedeutet faktisch, dass noch viel mehr Wald abgeholzt wird als bisher. Pflanzen speichern CO2. Wenn man nun Unmengen an Bäumen abholzt und verbrennt, dann haben einerseits die Klimaerwärmung durch die Verbrennung, also mehr CO2, und andererseits Klimaerwärmung, weil es weniger Bäume gibt, die CO2 aufnehmen.

 Aus welchen erkennbaren Prognosen, Erkennbarkeiten bestehen diese?

Es wird schneller wärmer als erwartet. Das Weltklima wandelt sich schneller, als ursprünglich berechnet. Das kann man z.B. an der Temperatur des Meeres feststellen oder an neuen Hitzerekorden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich kenne mich aus. 📋

sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 06:46

"Das wir bisher zu wenig Klimaschutz betreiben". Warum wohl? Weil es Keinen interressiert - neuerdings: Schon. Schon erstaunlich: Erst wenn die Auswirkungen deutlich werden, reagiert man. ?

Und das verbrennen von Holz ist wohl der "Idiotischste" Vorschlag. Holz rettet unser Leben. Bereits 100.000 Quadratkilometer Fläche Wald wurden vernichtet. Dabei sind Bäume: Unsere Lebensgrundlage. Ist nicht jedem klar.

Offenes Auges....

Oder?

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Die Entwicklung ist ziemlich exakt in den 60er-und dann in den 80er-Jahren prognostiziert worden. Das wurde halt immer abgestritten. Damals hat man bereits darauf hingewiesen, dass die Folgen der industriellen Revolution mit großer Verzögerung eintreten, dann aber mit Macht und nur ganz allmählich verlangsamt werden können.


sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 06:17

Und was besagt uns diese "Verlangsamlichkeit" ?

Oder?

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Hardy3  19.07.2023, 12:07
@sinarium841

Das bedeutet, dass sich das nicht so schnell ändert, sondern auf alle Fälle noch eine Weile schlimmer wird. Das ist wie bei einem Containerschiff, das gut 2 km weiter fährt, wenn man stoppen will und die Schraube rückwärts laufen lässt, ehe es allmählich zum Stehen kommt Also höchste Zeit, den Rückwärtsgang einzulegen.

Da die Menschen das nicht mitmachen sondern allenfalls das Tempo drosseln, geht alles so weiter. Deshalb betont jetzt selbst Habeck, dass wir uns verstärkt auf die Änderung unserer Lebensbedingungen einstellen müssen. Dazu sind die Leute aber auch nicht bereit, klammern sich an solche Chimären wie "das ist nur momentan, das Wetter hat schon immer Kapriolen geschlagen, wir Menschen haben daran gar keinen Anteil und was dergleichen Strohhalme mehr sind.

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sinarium841 
Beitragsersteller
 19.07.2023, 17:59
@Hardy3

Ja, es sind die "Strohhalme". Bereit: Für was? Noch geht's ja -einigermaßen. Trotzdem der Trend eindeutig erkennbar ist. Ich geb es auf.

Oder?

Zumal ich "nur noch" höchstens 20 Jahre lang das mitmachen muß. Und ich hoffe: In Frieden -anderes Thema.....

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Hardy3  19.07.2023, 19:52
@sinarium841

Ja, eine spannende Herausforderung, mit der sich übrigens zahlreiche Autoren von Zukunftsromanen schon vor über 50 Jahren beschäftigt haben.

Und ein interessanter Aspekt der Religionswissenschaft: Nicht nur das Alte Testament (und sein Vorbild, das Gilgamosch-Epos) sondern auch zahlreiche Mythen unterschiedlicher Religionen weltweit thematisieren Natur-oder Klimakatastrophen wie die Sintflut. Regelmäßig bleibt eine kleine Gruppe "guter" Menschen übrig, die anderen fallen ihrer Hybris zum Opfer.

Däniken (und vor ihm der Franzose Charroux) hat seinerzeit unerklärliche Überreste hoher Kulturen äußerst populär dem Besuch und Einfluss Außerirdischer zugeschrieben. Das wurde verlacht, aber inzwischen halten manche Wissenschaftler es nicht für unmöglich, dass die Menschheit doch schon mehr erlebt hat, als die die geradlinige Entwicklung vom keulenschwingenden Steinzeitmenschen zu uns heute. Archäologische Funde verschieben das Alter der Menschheit immer weiter nach hinten.

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sinarium841 
Beitragsersteller
 21.07.2023, 07:28
@Hardy3

Nun "schwingst du in Sphären", die ich nicht mehr nachvollziehen kann:

Ich beziehe mich auf das jetzt, hier und heute: Die Realität.

Oder?

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Hardy3  21.07.2023, 09:36
@sinarium841

Du und dein Oder 😊. Meine Ausführung ist nur ein Anstoß, im etwas größeren Rahmen zu denken. Aus der Realität kommt man nicht raus, wenn man sie als unabänderlich einstuft.

Ozonloch und sauren Regen haben wir in den Griff gekriegt, weil wir konsequent und radikal (nahezu weltweit!) Treibgase, teilweise auf Null, reduziert haben.

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sinarium841 
Beitragsersteller
 22.07.2023, 11:59
@Hardy3

Nur zur Erklärung: Ich bin nicht zwiegespalten: Mein ewiges "Oder?" dient nur zur Aufforderung einer Antwort - so einfach ist das. Dann stell mir deinen "größeren Rahmen" dar, außer Der meiner Realität verläßt.

Dein zweiter Satz bleibt ohne Konsequenz. Was soll das?

Verstandenes: Oder?

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Hardy3  22.07.2023, 12:18
@sinarium841

Denk mal drüber nach, vielleicht kommt dann das Verstehen. Aber lassen wir das.

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Ist der Dominoeffekt der Kipppunkte des Klimas!

https://www.youtube.com/watch?v=oWHGtvMchOQ


sinarium841 
Beitragsersteller
 21.07.2023, 08:23

Nehmen wir mal an, es wäre so. Wer ist der Verursacher? Das wird auch aus deinem Videobeitrag ersichtlich. Es ist der Mensch - in seiner Anzahl. Nur wird in keinem Wort erklärt, diese "Ursache" zu vermindern - was ja hilfreich wäre - Die Menschen - auf ein Maß einzugrenzen, was die Erde verträgt. Darauf geht der Kommentator nicht ein - kann er auch nicht: Denndarauf hat er noch nicht einmal einen Lösungsvorschlag. Was alles passieren kann: Darüber kann jahrelang erklären und diskutieren. Aber eine Lösung jetziger Probleme - wirklich eine effektive: Gleich Null.

Oder?

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