Induktionskochfeld und Herd anschließen (unklarheit)?

...komplette Frage anzeigen Kabel - (Elektronik, Kochen, Küche) Beschilderung - (Elektronik, Kochen, Küche)

5 Antworten

so wies jetzt ist könnte man das ganze so anschließen, dass die 3 blauen von herd und Kochfeld gemeinsam an den blauen aus der Wand (N) kommen, die beiden schutzleiter gemeinsam mit dem aus der wand verbinden, und für herd und Kochfeld je eine der beiden Phasen, schwarz, braun oder schwarz verwednden...

es kann sein, dass es auch möglich ist, das Kochfeld auf 400 Volt (2 Phasen) zu betreiben. dazu müssten am kochfeld baun und schwarz aufgetrennt werden. ob das geht, sollte in der anleitung des Kochfeldes oder auf dem Typenschild ersichtlich sein...

lg, Anna

Was bauen die denn da für einen Krempel, haben die sie noch alle? Hattest du vor dem Kauf entsprechende informationen über diese Anschlussleistungen und Anschlüsse erhalten?

Normal kannst du dieses Kochfeld gar nicht bedienen, denn 7 KW Leistungsaufnahme bei 230 Volt bedeuten einen Strom von rund 30 Ampere. Das kann dein normaler Küchenwandanschluss garnicht bedienen. Die Sicherungen sind jeweils drei 16 Ampere Automaten, liefern also maximal die Hälfte der benötigten Leistung.

Auftrennen kannst und darfst du die vorgefertigten Anschlüsse des Kochfeldes auch nicht. Damit verlierst du jegliche Garantieansprüche weil du Eingriffe in die vorgesehene Technik gemacht hättest.

Genau genommen hat man dir Murks teuer verkauft! Denn du kannst den Herd nicht uneingeschränkt nutzen! Du hast nur für die Hälfte der 7 KW Strom zur Verfügung und ohne Umbauten der Elektrik im Haus kannst du nur die Hälfte des Herdes nutzen.

Mich ärgern solche Spielchen die sich verschiedene Dienstleister so leisten, bzw den Käufern aufnötigen. Für mich wirkt dein Problem so ähnlich als hätte man dir einen 300 PS starken Schlitten verkauft und erst als du die Schlüssel überreicht bekamst, siehst du auf dem noblen Gefährt sind nur Notfahrreifen aufgezogen.

Ich hätte die Küche sofort wieder abbauen und abholen lassen, wenn du nicht bereits vor dem Kauf auf solcherlei Murks der Elektrik des Herdes hingewiesen worden wärest. Selbst wenn man dich darauf hingewiesen hat, ist das ein Witz, weil es diese Anschlüsse für E-Herde in der nun geforderten Art nicht üblich gibt.

Mich erinnert diese Vorgehensweise irgendwie an das Konzept der geplanten Obsoleszens. Soll mir kein Herdhersteller erzählen, es wäre nicht möglich die neuen Kochfelder gemäß üblicher Herdanschlüsse zu konstruieren.

Was dich betrifft, auf dem rechten Bild ist doch eindeutig ersichtlich was wie anzuschließen ist! Die üblichen Bezeichnungen mit L, N, und Erdungssymbol sind doch eindeutig erkennbar. Welche Kabelfarben das Kabel hat, interessiert doch dann überhaupt nicht mehr.

Wieso haben die Küchenbauer den Kram nicht angeschlossen?

230 V sinds schon seit einigen Jahren.^^

Ja, der Herd kann auch mit 230 V betrieben werden - kein Bauteil eines Haushaltsherdes benötigt 400 V.

Allerdings gibt es bei einphasigem Anschluss schon Leistungseinschränkungen, - außer es wurde ein 10 mm² Kabel verlegt und mit 50 A abgesichert. Meist aber sind in dem Fall nur 4 mm² verlegt, welche mit max. 25 A abgesichert werden dürfen. D. h.: vom Kochfeld können u. U. nur 2 Platten gleichzeitig benutzt werden.

Auf dem Bild scheinen die jeweils 2 Adern zusammen zu schalten: Blau/Grau für Neutralleiter (N) und Braun/Schwarz für Phase, um so die Strombelastbarkeit des Kabels zu erhöhen - aber ehrlich gesagt: mit grauts davor, an so was nur zu denken, denn wenn da mal eine Ader defekt ist und es wurde hoch abgesichert, dann gibts "Lagerfeuer" in der Bude... Zulässig ist das sicher nicht. Abgesehen davon, dass der Graue nur als Außenleiter (Phase) verwendet werden darf.

Allerdings ist das bei dir nicht nötig, denn du hast ja 3 Phasen (Außenleiter) aus der Wanddose kommend. Wäre also kontraproduktiv, den Herd nur an einer Phase anzuschließen. Und würdest du die Adern in der Wand einzeln auflegen und am Herd so wie auf dem Aufkleber am Kabel, rummst es gut: ein satter Kurzschluss plus Phasenschluss wäre die Folge.

Also Bild 2 schnell wieder vergessen.^^

Und ja, der Graue ist der Ersatz für den 2. Schwarzen, ergo Phase.

Und zum Prüfen, was zwingend erforderlich ist, empfehle ich dir einen 2-poligen Spannungsprüfer (z. B. Duspol), ein Phasenprüfer, auch Lügenstift genannt, reicht dazu nicht aus!

ACHTUNG!!!
Grau ist nicht die dritte Phase, sondern wird in diesem Fall als Null-Leiter genutzt.
Bekommt Grau eine Phase, ist das Kochfeld nur noch Schrott.

Es ist nach Schaltbild vorzugehen, also Schwarz/Braun auf eine der drei Phasen.
Grau/Blau auf den Nullleiter und Grün-Gelb dürfte klar sein.

Einige Kochfelder benötigen keine 3 Phasen, sondern nur zwei oder wie in deinem Fall nur eine.
Dass aber 7 KW dort fließen, scheint mir zweifelhaft.
Wäre noch interessant, welche Sicherung vorgeschaltet ist.

Gruß DER ELEKTRIKER

Das Kochfeld wie hier dargestellt ist fest auf einen Anschluss an 230 V (einphasig) verdrahtet. Eigentlich sollte es dazu in der Beschreibung eine Angabe geben, welche Belastung bei diesem Anschluss gegeben ist. Normalerweise kann man den braunen und schwarzen voneinander trennen und an getrennte Außenleiter anschließen.

Ich kann mir außerdem nicht gut vorstellen, dass das ab Werk so verdrahtet war, den löten in Hauptstromkreise ist eigentlich tabu.

wollyuno 06.03.2014, 18:19

dem bild nach ist es verpresst nicht gelötet

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