In welchem Alter seid ihr im Leben angekommen?

21 Antworten

Eine konkrete Antwort mag ich nicht nennen, weil das bestimmt von Mensch zu Mensch verschieden ist.

Bei Sorgen um die Zukunft würde ich versuchen, darauf zu achten, nicht zu weit in die Zukunft vorzugreifen, denn deine Sorgen von heute müssen nicht die Sorgen von Morgen sein. Damit meine ich, dass es nicht nur die Möglichkeit gibt, deine Sorge loszuwerden, keine Familie zu gründen, indem du eine Familie gründen wirst, sondern eventuell wird es auch so sein, dass es gar nicht mehr dein Wunsch sein wird, eine Familie zu gründen.

Wenn es dein Wunsch ist, jetzt eine Familie zu gründen, ist das etwas anderes. Da musst du halt dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt (Menschen kennenlernen usw.)

Selbst wenn du einen guten Beruf hast, eine Ehefrau und mehrere Kinder kann es immer noch so sein, dass du im Leben nicht angekommen bist. Diese Dinge klingen zwar toll aber daran knüpft sich viel Arbeit, Verzicht, Verantwortung, Kompromisse, möglicherweise finanzielle Schwierigkeiten und zwischenmenschliche Probleme. Du kannst nicht vorhersagen wie sich ein Partner über die Zeit entwickelt, wie sich Kinder entwickeln, wie die Beziehungsdynamik verläuft. Da kannst du dich auch schnell in einer existenzbedrohenden Situation wiederfinden. Es hat alles seine Vor- und Nachteile im Leben.

Es muss jeder seinen eigenen Weg finden der für ihn passt. Du bist gerade mal 18 Jahre alt. Du hast mit dem leben noch gar nicht richtig angefangen. Setze einen Schritt nach dem anderen und sinniere nicht über Gegenheiten die vielleicht irgendwann mal passieren oder nicht passieren. Vielleicht kommts auch ganz anders als du denkst.

Mit 29 hatte ich das Gefühl angekommen zu sein. Wieso?? Weil ich mich befreit habe von der Gesselschaft und von dem was die von mir erwarten. Ich lebe jetzt für mich und nicht für die Gesselschaft. Was die von mir denken ist mir egal geworden. Früher habe ich mich immer angepasst selbst wenn ich es nicht wollte Hauptsache niemand redet über mich. Was eine Zeit Verschwendung:-) Freunde habe ich auch aussortiert da ich gemerkt habe das ich besser dran bin wenn ich bestimmte Leute nicht mehr in meinem Leben habe. Und sieh einer an :-) Ich hatte recht mir geht's besser :-) Die Frage mit Kinder und Mann musste ich mir nicht stellen da sich das mit 20 bereits geklärt hatte bzw weil ich das Glück hatte meinen Mann in dem Alter zu begegnen. Mein Leben ist jetzt viel glücklicher weil ich das tue was mich glücklich macht. Ich bin wer ich bin und nicht wer die Leute wollen das ich bin.

passt für mich nicht ganz zusammen die aussagen - bzw sind für mich zwei unterschiedliche aspekte

  • da wo ich hin will -> familie (frau/kinder), haus etc. fehlt mir noch. mit 16 dachte ich mal des hätte ich dann iwann mit mitte 30 erledigt... aber es leben is halt nicht immer wie man es versucht zu planen
  • angekommen im leben -> vor etwa 8 jahren (also mit etwa 27). da bin ich in ne neue whg gezogen in der ich mich das erste mal "zuhause" gefühlt hab. ab da bin ich dann auch nimmer am we zu meinen eltern sondern nur noch alle 4-6 wochen. davor wars so ein hin und her zwischen eigenständiges leben (job, whg usw) und "kind" am wochenende.

Der erste Schritt war als ich meine erste Ausbildung in der Tasche hatte, damals dachte ich, ich sei beruflich angekommen. Was Partner, Kinder und zu Hause betrifft, bin ich Mitte dreißig angekommen, was die Arbeit angeht, da bin ich nie angekommen, immer wenn ich etwas erreicht habe, habe ich mir wieder neue Ziele gesetzt. Letztes Jahr dachte ich, ich sei beruflich angekommen, doch dann kam das Leben dazwischen, war lange Zeit schwer erkrankt und musste mir nun etwas anderes suchen. Irgendwie kommt man nie so richtig an im Leben, man erreicht nur ab und zu wieder ein Ziel, und danach geht es wieder weiter zur nächsten Etappe, und ab und zu kommt was unvorhergesehenes dazwischen.

"Leben ist dass was passiert, während du dabei bist andere Pläne zu schmieden."

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