Ideen für kreative Darstellung von einer Textstelle?

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5 Antworten

Hei, HeLovesGina, wie wär´s mit einem Comic? Oder wie wär´s mit einer Funkreportage: Der Reporter berichtet: "Seit Stunden füllt sich der Platz vor dem Gerichtsgebäude. Inzwischebn sind es wohl tausend. Alle wollen den Angeklagten sehen, der seit drei Jahren durchs Land zog und dubiose Lehrern verkünden. Wir habe  einige Stimmen aus der Menge eingefangen."Jetzt Frauenstimme: "Wissen Sie was. Es ist skandalös, dass der Mann vor Gericht steht. Seine Lehren sind mir ja egal, aber er hat so vierl Gutes getan..." Hier mischt sich eine Männerstimme ein:  "Gutes getan, Gutes getan.... Was denn wohl?!"  Eine dritte Stimme: "Die meint das mit dem Lazarus... ich sage Ihnen, reine Scharlatanerie!"  Reporter: "Meine Damen und Herren, Sie hören selbst. Die Stimmung hier auf dem Platz ist angespannt. Und der Zustrom von Menschen hält an. Sie hören am Stimmengewirr, dass das Ereignis des Tages, ach was sage ich, der Woche, des Monats, ja des Jahrzehnts, seinem Höhepunkt entgegenstrebt. Inzwischen sind alle Hohepriester versammelt. Ich versuche einmal einen. von ihnen zu erreichen.... Und sofort. Grüße!´tschuldigung, ich bin bei Markus 15:11 gelandet. Aber so in diesem Stil geht doch was. Oder?
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Sehr kreativ wäre es, auch das Schlachttier (je nach Bibelübersetzung mal Schaf, mal Mastkalb) mit auftreten zu lassen, wobei dieses Tier dann sprechen kann und dann erklärt, was es selbst unter Berücksichtigung seiner Lebensumstände von dieser Art "Liebe" hält.

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Lieber Fragesteller, ihr behandelt im Unterricht die Erzählung (eigentlich Gleichnis) vom verlorenen Sohn, das dem aktuellen "Außerordentlichen Jahr der Barmherzigkeit" der katholischen Kirche als Vorbild dient. Jetzt geht aus Deiner Frage leider nicht hervor, welcher Konfession der Unterricht zugehörig ist, ich tippe aber auf katholisch, auf jeden Fall passt das Evangelium ja zum Jahr der Barmherzigkeit, was zur Zeit ja des öfteren durch die Medien geht. Vielleicht wäre es eine Idee, einen Zeitungsartikel zu schreiben, vielleicht auch als Polizeimeldung, die über das Verschwinden berichtet, aber am Ende aufklärt, dass der verlorene Sohn von selbst wieder zurück kam.

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Nach dem ganzen "Vorspiel", wo der jüngere Bruder sein Erbteil verprasst und dann reumütig zurückkehrt, wonach ihn der Papi faktisch auch noch belobigt für seine Ausschweifungen, kommt die entscheidende Frage des älteren Bruders:

"...Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre....Er (der Vater) sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allzeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden." (lk 15, 29ff.)

Moral von der Geschichte:

Sündige, wie es Dir passt, Dein Vater (Gott?) wird Dir verzeihen!

Bleib schön zu Hause und sündige nicht - und Du wirst als Dödel dastehen!

Hallelujah!

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Kommentar von Palatinus
26.09.2016, 12:31

Moral von der Geschichte:

Sündige, wie es Dir passt, Dein Vater (Gott?) wird Dir verzeihen!

Bleib schön zu Hause und sündige nicht - und Du wirst als Dödel dastehen!

Hallelujah!

Eben nicht. Dabei warst Du nah dran. "Dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden worden."

Es geht hier schlicht und ergreifend um Reue, die der Sohn verspürt, nachdem er alles verprasst hat und gemerkt hat, dass man mit Geld nicht immer, eigentlich nie weiterkommt, zumindest in moralischer Hinsicht und um die Liebe des Vaters zu seinem Sohn und die Barmherzigkeit die er ihm gegenüber zeigt. So deutet sich dieser Teil des Evangeliums. Dein Ausspruch "Sündige, wie es Dir passt" lässt sich schon durch das Zitat im Evangelium der Ehebrecherin, Joh 8ff widerlegen. "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr." [Joh 8,11]

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Ich finde den Rat von abundumzu ganz ausgezeichnet.

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