Ich liebe es traurig zu sein (weinen)?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Früher habe ich einfach so angefangen im Bett zu weinen, weil mich die Schule richtig gestresst hat.
  • Höchstwahrscheinlich hast Du die Erfahrung gemacht, dass Dir das Weinen sehr geholfen hat!
  • Dass sozusagen der belastende Angst-machende Stress, stets durch die vergossenen Tränen Deinen Körper verlassen hat!
  • Dieses wunderschöne erleichternde (Glücks)Gefühl verbindest Du mit dem Weinen - und das ist ganz tief in Dir "abgespeichert"!

Alles Gute für Dich!

Hi! Weinen ist ja auch eine Form, Dinge mal rauszulassen. Und ich finde spannend, dass Du das gleich mit Deinem ruhigen Alltag zusammen bringst - es klingt wie eine Gegenform: nicht mehr ruhig sein, sondern mal Unruhe zulassen, richtig bewegt werden, gehen lassen, laufen lassen...

Wir haben natürlich im Alltag alle zu tun. Umfelder, die uns beschäftigen, Herausforderungen, die nicht immer gleich zu lösen ist. Weinen ist eine von Kleinkindsein an geübte Form von Ausgleich. Das ist etwas, indem man ohne Nachdenken Druck rauslassen kann und das von Eltern im Grunde bearbeitet wird, indem man lieb gehabt wird. Weinen kann deshalb auch eine Form von Sich-Selbst-Lieb-Haben sein. Eine unglückliche Form, da man als Erwachsene vermutlich neue Lösungsmuster dafür erwartet. Das nennt sich in Fachkreisen dann regressives Verhalten, wenn Erwachsene kindliche Muster brauchen, um wieder zu sich zurück zu finden.

Es ist doch egal, ob das "normal" ist. Emotionen sollte man immer rauslassen und nicht unterdrücken. Du machst alles richtig :)

Immer wenn ich glücklich bin, werde ich traurig

Mir passieren nur selten Momente, in denen ich richtig glücklich bin. Zum Beispiel als meine Schwester nach langer Zeit zu mir kam, da war ich so glücklich, weil ich sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen habe. Aber nach 10 Minuten wurde ich plötzlich traurig und musste weinen ohne Grund. Das waren aber keine Freudentränen sondern die, wenn man total traurig ist. Oder als ich endlich in meine neue Schule kam (extra für Asperger-autisten), wo alle so waren wie ich, und es so schön war. Gleich am ersten Tag wurde ich wieder traurig obwohl es keinen Grund dazu gab. Ich weiss nicht, ob es was mit dem Autismus zutun hat oder mit etwas anderem. Ich habe einige Auffälligkeiten, die vielleicht andere als komisch empfinden, aber bei dieser fühle ich mich nicht gut. Kennt vielleicht jemand das Problem? (Also kann es was mit AS zutun haben?)

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