Ich lasse mir doch nicht erlauben, was mir keiner verbieten kann. --> deuten?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist ein schöner Wortwitz, der allerdings nicht so unrealistisch ist, wie er klingt.

Man nehme das in Deutschland gern gebraucht Wort "Selbstmord". Hier soll im Wortausdruck bereits etwas verboten werden, wozu der Verbietende nur unter bestimmten Prämissen - die natürlich nicht genannt werden - ein Recht besitzt.

Mord bedeutet, dass ich mir widerrechtlich Verfügungsgewalt über das Leben eines Anderen nehme, die ich nicht habe (z.B. nur, wenn ich auf Leben und Tod angegriffen werde, habe ich ein Selbstverteidigungsrecht, was das Töten eines anderen einschließen kann).

Das Wort "Selbstmord" besagt also, dass ich auch keine Verfügungsgewalt über mein eigenes Leben habe. Wer, bitteschön hat sie dann. Dahinter steckt das christliche Weltbild, wonach nur der Schöpfergott eine Verfügungsgewalt über mein Leben hat und ich selbst nicht. Was aber, wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin und an diesen Schöpfergott gar nicht mehr glaube? Mit der Bezeichnung "Selbstmord" mischt sich also der christliche Glaube immer noch in meine Lebensentscheidungen ein, obwohl ich ihm längst die Tür gewiesen habe! Und über die "christliche Rechtsprechung" wird mir noch christlicher Zwang angetan, was vielen gar nicht bewusst ist.

Darum z.B. lehne ich die Bezeichnung "Selbstmord" strickt ab und spreche nur von "Selbsttötung" denn: Ich lasse mir doch nicht erlauben, was mir keiner verbieten kann.

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Ich finde auch, dass der Mensch das Recht hat, seinem Leben ein Ende zu setzen, wenn es nicht mehr lebenswert ist.

Was manche Mediziner da - auf Kosten der Allgemeinheit - veranstalten, ist eine Form von Tierquälerei. Und woanders wird am Notwendigsten gespart...

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es edeutet das man rücksicht auf andere nimmt denn man will die meinung des anderen hören obwohl du es tun kannst möchtest du die erlaubnis des anderen so drücken manche ihre gefühle für einander auses ist so: wenn du etwas unternimmst wie in einen club zu gehen und du fragst um erlaubniss auch wenn du es nicht musst dann willst du wissen was der andere von deinem vorhaben denkt wenn er/sie es nicht gut finden dann liegt es an dir ob du seiner/ihrer meinung bedeutung schenkst oder nicht aber du würdest nicht fragen wenn sie nichts bedeutet und somit an deiner entscheidung etwas ändert das ist meine meinunglg jay

Eigentlich verbotene Dinge sind langweilig und reizlos, wenn sie plötzlkich erlaubt wären...

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