Ich habe einen Hund aus Notwehr erstochen...

28 Antworten

Lass dir nichts einreden, du hast alles richtig gemacht, Stichtwort instinktiver Exzess. Und ich hasse Hundehalter-Gutmenschen-"Der spielt nur"-Typen, die das herunterspielen wollen ;-) Wenn ich mit Pfefferspray/Messer/Stock mich verteidigen muss, denk ich mir auch immer "Ich will doch nur spielen".

Wenn man das alles hier so liest hier, glaubt man man träumt. Ich antworte so spät, weil ich selbst seit 10 Tagen am Tod meines eigenen Hunds knabbere und jetzt mich langsam erst wieder konzentrieren kann.

Wenn es so war, wie du geschrieben hast, dann nimm dir einen Anwalt. Wenn du kein Geld hast, gibt es Hilfe dafür - die musst du hier in der Großstadt z. B. beim Amtsgericht beantragen. Wie es in kleinen Gemeinden ist, weiß ich nicht.

Es gibt ein kosmisches Gesetz, dass du das anziehst, was gerade gedanklich in dir vorgeht. Sprich: hinter allem was wir erleben, steht unser bewusstes und unbewusstes Denken. Sprich mal mit einer Beratungsstelle oder einem Therapeuten. Das ist keine Schande, sondern hilft dir, dein Inneres zu sortieren und künftig weniger Negatives anzuziehen.

Alles Liebe! Spaßbremse1

Gab es keinen anderen Weg als den Hund direkt zu ermorden?

Kan verstehen wenn der Hundebesitzer reagiert hat würde jemand meinen Hund angreifen würde ich explodieren.Natürlich ungeleihnt war nicht okay.

Aber den Hund direkt töten nein,verletzen wäre doch auch möglich gewesen oder?Es war die Schuuld des Besitzers nicht des Hundes.

Ich denke, der Tritt ins Gesicht steht dann in keinem Verhältnis mehr zu dem Schaden, den er erlitten hat. Das war nämlich ne gefährliche Körperverletzung, auf die ne Mindeststrafe von 6 Monaten Freiheitsstrafe steht. Eine Anzeige dürfte deshalb nicht mal notwendig sein, die Polizei hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

DIR dürfte in keinem Fall passieren. Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz scheidet aus, daß es für die Tötung des Hundes einen Grund gab. Bleibt noch eine einfache Sachbeschädigung, die aber aufgrund des Anlasses in jedem Fall zu einer Verfahrenseinstellung führen sollte. Entweder, weil es kein strafbares Handeln war oder wegen Geringfügigkeit. Kannst Dich also wohl zurücklehnen und abwarten...

Der andere Hundehalter könnte zwar versuchen, von Dir Schadenersatz zu fordern. In einem Zivilverfahren müßte er seine Behauptungen aber beweisen können. Und das dürfte wohl unmöglich sein, wenn es keine weiteren Zeugen gab.

Es gab keinen Grund den Hund zu töten, wo lebst du denn???

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@YK1972

Natürlich gab es den. Ich lebe in der Welt von Menschen... Und da muß man nicht warten, bis ein Tier ein zweites Mal sonstwas beißt... Da gelten etwas andere Spielregeln als für Menschen. Und das ist auch gut so.

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Hast Du diese Aussage:

Ich habe für solche Fälle vorgedacht und immer vorsorglich einen etwa 5 cm langen und dünnen Schraubenzieher bei mir

auch bei der Polizei gemacht?

Nun gut letztlich ist es nur eine Sachbeschädigung, den erforderlichen Straftatbestand des Vorsatzes könnte ein Staatsanwalt hieraus sehen. Wie das ganze letztlich ausgeht bleibt abzuwarten.

Eine weitere Wertung der Sache verkneife ich mir.

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