Ich hab nie verstanden, wie das mit dem Öl funktioniert?

6 Antworten

Es gibt viele Staate wo das Erdoel selbst in Staatsunternehmen foerdern wie Saudi Arabien , Iran und finazieren ihren so Staatsahaushalt.

Andere Staaten wie auch Deutschland finazieren sich durch Oel ,auf jeden Liter Benzin od. Diesel sind schon mal 85 ct Mineraloelsteuer, dann kommt der eigendliche Preis noch hinzu und denn 19 % Mwst das ist der Preis an der Tankstelle.

Auch ist die Wirtschaft , Mobilitaet , Industrie , fast alle Plastiksorten egal ob Plastiktuete, od Zahnbuerste ist aus Plastig was aus dem Grundstoff Erdoel gewonnen wird.

Auch Dachpappe od Bituen enthaelt Erdoel.

So ist unser komplette Industreigesellschaft abhaengig vom Erdoel.

Zahnbürsten werden aus Öl gemacht? noch nie soviel unsinn gelesen =D Nur am rande --> Öl ist flüßig

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@AKKrakenklauer

Das ist kein Unsinn , Plastig ist eine Kohlenstoffverbindung welches aus Erdol gewonnen wird.

Hast Du eine Holzzahnburste ist sie natuerlich nicht aus Erdoel , aber bei eine Plastigzahnbuerste ist es moeglich .

Google Kohlenstoffpolymer .

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@AKKrakenklauer
noch nie soviel unsinn gelesen

Dann solltest du dich vielleicht mal mit der Kunststoffherstellung beschäftigen. Die meisten wachsen nicht auf Bäumen.

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Das weiß ich, aber was hat die Politik damit genau zu tun, was macht sie? Wie bekommt die Wirtschaft sein Öl?

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@oivil11710

Vielleicht startest du mal den eigenes Hirn, statt hier die Leute zu examinieren. Wie kommen wohl Waren von A nach B?

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@Bitterkraut

Beim Öl geht es nicht von A nach B.

Wir reden nicht von Gastronomie.

Wie kommt das irakische Öl bitte in die USA, dass sie deswegen Krieg führen?

Ich glaube nicht, dass sie deswegen Krieg führen würden.

Belehre mich eines Besseres.

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@Bitterkraut

Ich will wissen, wie das Öl einer Quelle im Irak in die USA kommt, und was die Regierung damit zu tun hat.

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@Bitterkraut

das kann ja kein Geheimnis sein. Es arbeiten bestimmt hunderte Leute in diesem Bereich.

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@oivil11710
Ich will wissen, wie das Öl einer Quelle im Irak in die USA kommt, und was die Regierung damit zu tun hat.

Das Interesse der USA Öl aus dem Irak zu importieren ist sehr gering, in 2017 waren es nur 6% vom Gesamtimport in die USA, 2019 ist es sehr wahrscheinlich deutlich geringer.

Seit diesem Jahr ist die USA Öl-Netto-Exporteur, also lass dir nicht solchen Schmarrn erzählen.

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Die Wirtschaft bekommt das Oel in dem es auf dem Weltmarkt gekauft wird.

Es sollte nicht zu teuer aber auch nicht zu billig sein.

Durch die Ukreien Kriese geht der Preis nach oben , ebenso durch die Iran sanktionen.

Da die BRD viel Oel aus Russland bezieht konnte es bei einer Ausweitung der Ukrein Kries Probleme geben .

Auch verkanappt sich das Oel auf dem Weltmarkt -

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Saudi-Arabien – Seit Jahrzehnten wichtigste internationale Stütze des US-Dollars

Das 1932 gegründete Saudi-Arabien ist nicht nur wegen seiner riesigen Erdölvorkommen einer der weltweit wichtigsten Verbündeten der USA. Es ist seit der Mitte der Siebziger Jahre einer der Eckpfeiler des vom US-Dollar beherrschten globalen Finanzsystems.

Nach der Aufhebung der Gold-Dollar-Bindung 1971 und dem Ende der festen Wechselkurse 1973 geriet die Rolle des US-Dollars als Weltwährung Nr. 1 in Gefahr. Zwar hatte er seinen Status als Leitwährung seit der Konferenz von Bretton Woods (1944) bis in die letzten Winkel der Erde durchsetzen können, doch seine Entkoppelung von einem festen Wert – dem Gold – hatte ihn zu einer „Fiatwährung“ (einer ungedeckten Währung) und damit zu einem schwer kalkulierbaren Risiko fürs globale Finanzsystem gemacht.

Um diesen Zustand zu beenden, schlossen die USA Mitte der Siebziger Jahre ein historisches Abkommen mit Saudi-Arabien: Dessen Herrscherhaus wurde von den USA verpflichtet, innerhalb der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) dafür zu sorgen, dass Öl – die weltweit meistgehandelte Ware – nur noch in US-Dollar gehandelt wurde (der sogenannte „Petro“-Dollar). Außerdem sollte es die eigenen Dollar-Überschüsse fortan als Staatsanleihen in den USA investieren. Im Gegenzug garantierten die USA dem Herrscherhaus von Saud Schutz vor seinen Feinden (im Ausland insbesondere vor Israel, Syrien und dem Iran, im Inland vor den eigenen Untertanen) und unbegrenzte Waffenlieferungen.

Für die Finanzelite der USA war es in dreifacher Hinsicht ein lukrativer Deal: Erstens sorgte die Bindung des Öls an den US-Dollar dafür, dass ihm neben seiner Rolle als globale Leitwährung auch noch die – viel wichtigere – Rolle der globalen Reservewährung zufiel. (Da sämtliche Länder der Erde auf Öl als Energieträger angewiesen sind, müssen seither fast alle über ausreichende US-Dollar-Reserven verfügen.) Zweitens spülten die Käufe von Staatsanleihen durch das Haus von Saud Billionenbeträge in die US-Staatskasse, die zur Führung weiterer Kriege (z.B. in Afghanistan, Pakistan, Somalia, Libyen, Syrien, Jemen) genutzt werden konnten. Und drittens erhielt die US-Rüstungsindustrie durch den Pakt einen ihrer zahlungskräftigsten Dauerkunden.

Wer am Ölhahn sitzt hat also (noch) eine riesige Macht. Darum auch die ganzen Kriege im nahen Osten.

Der bürgerliche Staat sorgt dafür, dass seine (Erdöl)Konzerne Ölfelder als auch Raffinerien vor Ort erhalten, oder günstige sonstige Konzessionen bekommen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

Erstens glaube ich nicht, dass amerikanische Firmen Öl in fremden Ländern abschöpfen, ohne dafür einen Cent zu bezahlen. Das wäre nämlich die schlimmste Form von Kolonialismus, und das würde weite Wellen schlagen.

Zweitens müsste ja dann, in deinem beschriebenen Fall, eine totalle 100%ige Zusammenarbeit zwischen Staat und Konzernen bestehen - von der man in der Öffentlichkeit überhaupt nichts mitbekommt.

Aber so ein riesieger Vorgang kann doch nicht verborgen bleiben. Wieso wird darüber nicht berichtet? Ich will wissen, wie das genau abläuft.

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@oivil11710

Ob du es glaubst oder nicht, dass ist nicht der Maßstab. Es ist auch weniger die Frage ob die Ölkonzerne kostenlos an die Ölfelder und Raffinerien kommen oder nicht, maßgeblich ist, dass sie beim Erwerb/Kauf bevorzugt werden bzw. sind. Schon ein Vorkaufsrecht ist zuweilen von großem Vorteil. Dann gibt es bekanntlich Schleuderpreise, swo wie es bei der Treuhand ja war, wo westdeutsche Firmen gleichfalls für nen Apfel und nem Ei ostdeutsche Firmen sich unter den Nagel reißen konnten, sofern diese für sie interessant waren.

Die engeZusammenarbeit und Verbandelung zwischen Staat und den Konzernen ist weltweit bekannt, wenn auch sehr viel weniger in Deutschland, wo der tapfere Bundesbürger ziemlich im Dunklen tappt. Aber auch dort kennt man die Fotos von Bagdad, wo das Ölministerium von US-Truppen geschützt wurde, während das Nationalmuseum mit all seinen Kostbarkeiten ungeschützt der allgemeinen Plünderung ausgesetzt wurde. Davon mal abgesehen, weiss so ziemlich jeder Linker, dass es eine enge Verquickung zwischen Staat und Konzernen gibt, so was wird Staatsmonopolkapitalismus (Stamokap) genannt.

Gehst du in Trikontstaaten, z.B. dem Orient, da weiss bereits ei n12-jähriger einfacher Bub von all diesen Dingen, wie ich bei meinen Orientreisen erstaunt feststellen mußte.

Schulen und mainstream Zeitungen betätigen sic hals wahre Nebelwerfer, damit nur ja der "gute" (hiesige) Staat als neutrales Organ dastehe.

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Es geht dem Staat der USA nicht darum Ölquellen selbst zu besitzen. Es ist egal ob die Scheichs die Besitzer sind oder die Quelle einem Amerikaner oder einem Chinesen gehört. Wichtig ist nur, dass die Person nicht plötzlich den Hahn zu dreht weil dann die amerikanische Wirtschaft auf dem Trockenen sitzt. Denn so bald die Wirtschaft ohne Öl da steht, sprudeln auch keine Steuergelder mehr und das Militär sitzt dann auch auf dem Trockenen. Aus diesem Grund werden die Amerikaner alles dafür tun, dass ihnen das Öl nie ausgeht.

Hatte denn jemals wirklich ein Öl-Staat vor, den USA den Hahn zuzudrehen?

Aber abgesehen davon, wie läuft das dann? Die US-Regierung muss ja dann sehr eng mit den Energieversogern zusammenarbeiten. Wie läuft der Transport? Wer gibt das Öl an wen weiter?

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@oivil11710

Die Saudis haben viele Ölfirmen. Die gehören zum Teil dem Staat, zum Teil der königlichen Familie, zum Teil gehören sie Aktionären. Sie alle unterliegen in ihrer Preispolitik dem Staat und der OPEC. Wenn die saudischen Firmen ihr Öl an amerikanische Firmen verkaufen, dann füllen die das Öl in einen Tanker und schippern damit über den großen Teich.

Die OPEC wurde vor Jahrzehnten gegründet um dem Westen den Preis des Öls zu diktieren. Inzwischen ist die OPEC jedoch zu einem zahnlosen Tiger geworden, weil zu viele Spieler auf dem Feld stehen. Da sind die Russen, die ganz viel Öl fördern und die Amerikaner haben selbst genug Öl und Gas. Im Moment gibt es eher zu viel Öl und so kann es sich niemand erlauben den Hahn zu zu drehen. Es ist eher so dass zum Beispiel der Iran von den Amerikanern boykottiert wird.

Zudem gibt es immer mehr erneuerbare Energien. Ganz wird man das Öl nicht ersetzen können. Aber es wird der Punkt kommen, an dem mehr pflanzliches Öl verwendet wird als Erdöl. Auch wenn es bis dahin noch lange dauern wird.

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@Fuchssprung

"dann füllen die das Öl in einen Tanker und schippern damit über den großen Teich."

und an wen? Das Weiße Haus wird ja wohl kaum einen großen Öl-Behälter haben.

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@oivil11710

Entweder verarbeiten sie das Öl selbst zu Benzin, Kerosin, Diesel oder zu Plastik, oder sie verkaufen es noch während sie damit auf dem Atlantik sind an die verarbeitenden Betriebe in den USA. Normalerweise übernehmen die großen Firmen jedoch die gesamte Produktionskette. So bald es in den USA ankommt, wird Benzin daraus gemacht und dann wird es in den eigenen Tankstellen verkauft.

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@oivil11710

Natürlich nicht! Der Staat hat da überhaupt nicht die Finger drin. Die Schiffe gehören den verschiedensten Reedern. Die können in Hamburg sitzen, die Schiffe sind jedoch in Panama registriert. Wer den Ölfirmen ein gutes Angebot für den Transport macht, der bekommt den Zuschlag und darf das Öl über den Atlantik transportieren. In den USA übergibt der Kapitän das Öl an den Käufer. Das kann zum Beispiel ESSO sein. ESSO bringt das Öl in die Raffinerie und macht Benzin daraus. Der Staat hält nur die Hand auf und kassiert die Steuern.

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@Fuchssprung

Also der Staat sorgt dafür, dass den heimischen Firmen das Öl verkauft wird? Muss man deswegen Krieg führen? Warum sollte ein Land das nicht wollen, wenn es Geld einbringt?

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@oivil11710

Aus ideologischen Gründen wird der Hahn zu gedreht oder weil man dem anderen Staat schaden will, weil der gerade dem Feind hilft, weil er ihm Waffen verkauft, weil der Präsident oder der König gerade schlecht gefrühstückt hatte. Die Liste der Gründe kann man ins Endlose weiter führen. Aber es geht natürlich auch ohne Krieg. China macht es uns ja vor.

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Die Länder, die über Erdöl verfügen vergeben Schürfrechte gegen viel Geld an Förderfimen oder gründen/beauftragen selber welche. Und sie sind in Form von Steuern und Zöllen am Handel beteiligt.

Also du meinst, die USA (jetzt nur ein Beispiel) würde die dortigen Regierungen zwingen, mit ihnen Zusammenzuarbeiten und/oder ihnen Schürfrechte für US-Firmen zu geben? Das hieße, dass in diesen Ländern US-Firmen das Öl abschöpfen? Bin mir nicht ganz sicher, ob ich das glauben soll. Wieso habe ich davon noch nichts konkretes gehört. Man hört nur, die USA führen Krieg wegen Öl. OK. Aber wie läuft das genau ab? Wie kommt das Öl in die USA, und vor allem, wer bekommt das Öl?

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@oivil11710

Nein.Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Die USA haben mit dem Öl in anderen Staaten nix zu schaffen, allerdings findet der Ölhandel in Dollar statt. Die USA hat eigenes Öl. Bei Streit geht es um Preise und Fördemengen, um Konkurrenz.

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@Bitterkraut

Nein, das stimmt nicht. Die Behauptung, die USA führen Krieg im Nahen Osten wegen Öl ist weder ein Geheimnis noch eine Verschwörungstheorie. Ein US-Politiker hat neulich gesagt, da die USA jetzt selbst einer der größten Öl-Produzenten sind, können sie sich langsam aus dem Nahen Osten zurückziehen und ihr Engagement dort beenden. Ich will nur wissen, wie das zusammenhängst, dass die US-Armee im Irak ist und ein US-Bürger die Heizung anmachen kann. Ich dachte selbst immer, dass es eine Verschwörungstheorie ist, aber die USA leugnen das ja mittlerweile nicht mehr und rechtfertigen das mit US-Interessen. Wie so vieles. Trump hat ja auch den Klimavertrag abgelehnt wegen US-Interessen.

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@oivil11710

Die Amerikaner haben im Nahn Osten ihren Einfluss gesichert, aus geopolitischen Gründen und auch, um immer Öllieferanten zu haben. Oder um Routen zu sichern. Natürlich kaufen sie Öl im nahen Osten, wie alle. Aber sie führen keine Krieg, um Bohlöcher zu erobern.

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@Bitterkraut

OK, das haben wir geklärt, aber wie kommt denn nun das Öl in die USA? Wer übernimmt die Aufgabe? Und wie kommt es in die Heizung der alten Mrs. Smith im Suburb von L.A.?

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@oivil11710

Das Öl oder die Porodukte daraus kommen mit Schiffen in die USA. Das kannstdu dir doch denken. Von selber fließt es nicht hin.

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@Bitterkraut

Wem gehören die Schiffe und wo bringen sie das Öl hin? Eine Ganze Nation hängt da dran, muss also einen ganz bestimmten Vorgang haben.

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@oivil11710

Es gibt große amerikanische Ölkonzerne. Die wollen das Öl natürlich möglich billig, und die Ölförderländern natürlich möglichst teuer verkaufen. Die Länder, die über Öl-Reserveren verfügen vergeben Konzessionen an die Ölkonzerne, die entweder in in staatlicher Hand ist, oder eben vom Ausland kommen. Damit bekommt der Staat das Geld von den Konzernen. Natürlich spielt auch die Fördermenge eine große Rolle.

Die USA haben einerseits wegen den amerikanischen Ölkonzernen und andererseits wegen den öl abhängigen Industrien ein großes Interesse, dass der Ölpreis eben stabil bleibt

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