Ich bin nicht sehr belastbar. Wie sage ich das in einer Bewerbung durch die Blume?

11 Antworten

Das sagst/schreibst du gar nicht!

Wenn du der Meinung bist, dass du dem normalenArbeitsalltag nicht gewachsen bist: es gibt auch Einrichtungen speziell für Leute, die dem normalen Arbeitsleben nicht klar kommen. Viel verdienen tust du da natürlich nicht!

Alternative 2: du suchst dir einen Job, in dem du trotz deiner Probleme eine Chance siehst.

Alternative 3: du gönnst dir eine "Ausszeit" und machst eine Therapie und versuchst so, die Probleme in den Griff zu kriegen.

Falls ich dich falsch verstanden haben sollte und du meine Vorschläge für übertrieben hällst: schreib doch mal näher, was du mit nicht besonders belastbar meinst oder nenn ein Beispiel.

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Zu Alternative 2: Wie finde ich einen solchen Job. Im folgenden beschreibe ich meine Herausforderungen noch einmal genauer.

Gerade habe ich ein duales Studium angefangen. Das heißt jeden Tag entweder 8 Stunden Betrieb oder 7 Stunden Hochschule. Mit den Hausaufgaben und Klausurvorbereitung bin ich (und nicht nur ich!), dann oft bis nachts in einem Lernraum der FH. Ich denke ich man kann auch objektiv sagen, dass es viel ist, was ein duales Studium von einem abverlangt.

Das war jetzt mehr eine Quantitative Seite. Ich fühle mich aber auch schnell von bestimmten Aufgaben überfordert. Insbesondere wenn ich noch nie einen Lösungsweg dafür gesehen habe. In der Schule war ich in Mathe z. B. immer sehr gut, weil ich das Schema kannte, nachdem ich die Aufgabe lösen musste. Wenn ich hingegen ein Computer-Programm schreibe und es tritt ein Fehler auf bzw. es funktioniert nicht so wie es soll und ich muss googeln. Dann hasse ich das absolut.

Ich würde gerne schon immer (oder zumindest in den häufigsten Fällen) den Lösungsweg kennen für die Aufgaben, die ich bewältigen muss.

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@slobad

Ok, dannn habe ich dich komplett falsch verstanden! Dachte du hättest ein (evtl sogar krankhaftes) Problem mit Alltagsproblemen umzugehen. So wie du es schreibst, klingt es eher nach "fehlende Motivation" und "fehlende Bereitschaft dich in neue Dinge reinzuhängen". In dem Fall solltest du dir überlegen, ob ein Studium das richtige ist oder ob du nicht lieber einen Job willst, in dem man möglichst wenig denken muss und immer wieder das gleiche macht.

P.S.: ich habe selber berufsbegleitend studiert, ich weiß also dass es nicht immer einfach ist. Aber wenn du den Abschluss willst musst du dich schon reinhängen.

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Das merkt man schon in der Probezeit. Was willst du denn in die Bewerbung schreiben. Ich bin nicht besonders belastbar? DAnn werden dir deine Bewerbungsunterlagen sofort zurückgeschickt.

Und was heißt das, dass du nicht belastbar bist. Der Arbeitgeber erwartet von dir eine normale Belastbarkeit. Rücksicht wird nicht auf dich genommen.

Ich würde es also nicht erwähnen und nur hoffen und alles dafür tun, dass ich ausreichende Leistung bringe.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das sagst du gar nicht!

Such dir lieber nur eine 30 Stunden Stelle. Nicht jeder Job ist anstrengend, aber wenn du direkt bei der Bewerbung anklingen lässt, dass du Stress nicht verträgst, wirst du keine Chance haben

Glaub mir die Anderen kochen auch nur mit Wasser, da kannst du dir schon etwas mehr zutrauen. ...wenn es dir wirklich zu viel werden sollte, merken sie es noch zeitig genug.

LG

Nymphus

Grundsätzlich steht nichts negatives im Bewerbungsschreiben, gelogen wird aber auch nicht. Also am besten weglassen. Spätestens in der Probezeit werden sie es aber erfahren.

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