Hundefriseur. Welche Anforderungen?

6 Antworten

Ich kann dir nur ans Herz legen, dass du die nächsten Jahre noch durchbeißt und deine Ausbildung abschließt.

Du kannst nachher immer noch bei einem Hundefrisör anfangen. Aber du wärst dann dort eine besser Angestellte als du es jetzt wärst. Jetzt könntest du sicher diverse Hilfsarbeiten erledigen.

Aber in deiner aktuellen Ausbildung lernst du auch, was noch alles zu einem Geschäft dazu gehört außer einfach anwesend zu sein und, in deinem Fall, Hunde zu waschen.

Dir ist schon klar, dass du als Hundefriseur zwar Hunde frisieren darfst, aber auf die Meinung/Laune des Besitzers angewiesen bist/aushalten musst ?

Wenn du jetzt in einem normalen Bürojob überfordert bist, ist es mit Sicherheit keine Lösung, dir als Alternative einen Job auszusuchen, wo du glaubst, mit Tieren zu tun zu haben, im Endeffekt aber eine Dienstleistung für den Menschen erbringen musst.

Zum Verdienst wurde ja genug gesagt.

Also ich würde mir das gut überlegen, ob du bei einem geringen Verdienst täglich mit schlechter Laune, möglicherweise unerzogenen oder panischen Hunde etc. zu tun haben möchtest.

Man vergisst bei Jobs mit Tieren immer wieder, dass eigentlich nicht das Tier der "Kunde" ist, sondern der Mensch. Und so wie sich die Menschheit gerade entwickelt, muss man in solchen Berufen sehr leidensfähig sein, weil man eben nicht immer im Sinne des Tieres, sondern oft im Sinne des Menschen, des Geldes seine Dienstleistung erbringen muss.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich arbeite momentan nich im Büro sondern in der Filiale. Also bin ich launische & unhöfliche Menschen gewohnt. Mich überfordert eher die Ware und der Druck den man mir immer macht

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@WolfGirl24

In der Regel arbeiten aber die meisten Hundefriseure selbstständig... DAS ist auch Druck und zwar ohne Netz und Sicherungsseil.

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Ich würde nur einen Hundefriseur akzeptieren, der zunächst einmal eine ganz normale Friseurlehre am Menschen gemacht hat. Wie der Verdienst ist, weiß ich nicht.

Ich war einmal mit meinem langhaarigen Mischlingshund beim Hundefriseur. Er ist aber auch Ausbilder in diesem Beruf und Menschen-Friseurmeister. Er macht das mit den Hunden hauptberuflich und kann davon leben. ER kann das. Die Hundebesitzer der ganzen Gegend rennen ihm die Bude ein, und er hat eine Wartezeit, ehe man einen Termin bekommt.
Ich war zuvor mit meinem Mix nie beim Friseur. Ich sagte, dass er ihm einfach die Haare kürzen solle für den Sommer. Und dass es nicht hässlich aussehen solle. Mehr erwartete ich nicht. Ich bekam auch gleich einen Schreck, weil er eine große Menge Haare an Kopf und Rücken nahm und praktisch mit der Heckenschere abschnitt. Du lieber Himmel. Dann badete er den Hund und fing an zu schneiden. Und danach zu fönen.
Ich habe einen Schrei ausgestoßen, als ich den fertigen Hund so. So was Schönes steckte unter meinem Wuschl. Er hatte alle Vorteile des Hundes herausgearbeitet. Der Hund hätte glatt sofort bei der großen englischen Hundeshow mitmachen können. Er sah nun aus wie ein reinrassiger Basset de Vendeen und nicht mehr wie ein verzotteltes Schaf.
Von da an, ging mein Hund regelmäßig zu diesem Friseur. Der konnte sein Handwerk. Aber er hatte es auch sichtlich gelernt. Erst man Menschen, dann bei Hunden.

Wenn du also Hundefriseur werden willst, solltest du erst eine Friseurlehre in einem normalen Salon machen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hundefriseur ist doch kein Beruf von dem man leben kann.. das kann man höchstens zu seinem eigentlichen Beruf ein bisschen nebenher machen...

lerne was solides.. das Leben ist teuer

hundefriseur/groomer ist kein anerkannter Ausbildungsberuf.

Man verdient gerade soviel, dass man davon Leben kann. Mehr auch nicht.

Wenn du dich selbstständig machen möchtest, dann musst du einen sehr grossen, regelmässigen Kundenstamm haben, anstonsten übersteigen die Betriebs und Lebeskosten deine Einnahmen massiv.

Mach eine normale, anerkannte Ausbildung. Das ist definitiv sinnvoller. Was du danach machst steht dir offen. Aber einen ordentlichen Abschluss zu haben ist nie falsch.

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