Hundeerziehung ohne Leckerlies?

15 Antworten

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Ich habe mal mit einer 14jährigen Husky-Berner-Mix-Hündin gearbeitet, die draußen auch absolut keine Leckerlis genommen hat, weil sie das nicht kannte. Bei ihr hab ich dann mit Wiener Würstchen (gibts bei Schecker auch ungewürzt für Hunde) und mit Käsestückchen gearbeitet.

Spielt Dein Kleiner denn gern - so Zerrspiele oder mit Bällen? Wenn ja, nimm doch das, um ihn zu motivieren.

Du schreibst, die Fellnase ist gerademal zwei Wochen bei Dir. Da ist die Bindung noch nicht so stark, daß er etwas machen würde, um Dir zu gefallen. Laß einfach mal noch bissl Zeit ins Land gehen. Bau eine Bindung zu ihm auf, füttere ihn aus der Hand, spiele mit ihm, zeig ihm, wie schön das Leben ist. Gemeinsame Erlebnisse steigern auch die Bindung.

Und hab keine Angst vor der Hundeschule! Auch, wenn Dein Hund nicht mit Schema F zu erziehen ist, werdet Ihr dort trotzdem viel für Euch mitnehmen können.

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Danke für die Antwort. Ja für die Hundeschule sind wir schon angemeldet. 

Klar dauert das, aber Tipps kann man ja schon mal sammeln :D

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Zuerst einmal finde ich es schön das Du Dir so viel Gedanken machst und Dich informierst. 🌷 

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein aber wie die Erfahrung zeigt ist es das leider nicht.

Meine Hündin mag auch keine Leckerlis die für Hunde gemacht wurden und wenn man sich mal die Inhaltsstoffe ansieht ist das auch kein Wunder.

Vielleicht ist es bei Deinem Hund ähnlich wie bei meinem. Draußen frisst mein Hund noch nicht mal Puten oder Hähnchenbrust obwohl sie das sonst liebt. Schuld daran ist, das mein Hund draußen sehr unsicher ist, besonders wenn irgendwo fremde Menschen in der Nähe sind, denn vor denen hat sie große Angst. Auch ein großes Loben verunsichert sie eher.

Du schreibst ja das Dein Hund alles noch kennenlernen muß. Um alles Neue zu verarbeiten mußt Du ihm sehr viel Zeit geben und geduldig sein. Du hast ihn ja erst zwei Wochen. Mit der Zeit wirst Du sicher etwas finden was er gerne frisst auch ohne Nudeln. Bis dahin schadet es ihm nicht ihm als Leckerli Nudeln anzubieten.

Leider muß ich Dir sagen das ein Hundeklo nicht dazu geeignet ist einen Hund stubenrein zu bekommen. Ganz im Gegenteil er wird irgendwann in der ganzen Wohnung seine Ausscheidungen verteilen. Hunde sind keine Katzen und haben deshalb nicht die Veranlagung dazu immer die gleiche Stelle aufzusuchen um sich zu erleichtern.

Nach meiner Erfahrung lernt der Hund am schnellsten wenn Du am Anfang alle drei Stunden mit ihm raus gehst.

 Beobachte Deinen Hund dann wirst Du bald ein Auge dafür haben um zu sehen wann er raus muß. Die meisten Hunde fangen dann an unruhig umherzuschnüffeln. Das ist der richtige Zeitpunkt um mit ihm rauszugehen und wenn es mal blinder Alarm ist so ist das auch nicht schlimm.

Bitte sei nicht so streng mit ihm und vermeide es mit ihm zu schimpfen.

Wegen der Welpenschule musst Du Dir keine Sorgen um Leckerlis machen.

Warte mal ab vielleicht geht es nicht nur Dir so und für die Trainer dort wird es bestimmt nicht der erste Hund sein der keine Leckerlis mag.

Ich wünsche Dir noch viel Freude mit Deinem Vierbeiner.🐶

LG

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Danke für die Antwort. Das mit dem Klo wird auch täglich besser. Inzwischen merkt er, dass er oft genug raus kommt und nutzt das auch. Das Klo wird täglich mehr ignoriert. 

Geschimpft wird gar nicht. Nur gelobt, wenn er was gut macht (wie draußen einen Haufen zu machen xD). Schimpfen bringt ja im Endeffekt nix. 

Ich hab aber das Glück mit ihm, dass er sehr neugierig und aufgeschlossen ist. Wenn er etwas fremdes sieht oder hört, bellt er zwar erst einmal, aber geht dann neugierig darauf zu. 

Und ich hab auch vertrauen in die Hundeschule. Das wird schon :)

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@SvenjaF

Das glaube ich auch, Du schaffst das schon.😃                                       

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Hab auch ein Hündchen. Ich übe nicht immer mit Leckerlies sondern auch mit streicheln und einen sehr lieben Ton in der Stimme. Das ist sehr wichtig, finde ich.

Manchmal klappen einige Dinge nicht, wie man möchte und man muss geduldig sein. Gerade am Anfang. Du musst viel eher Deinen Hund kennenlernen und den Umgang mit ihm als er Dich. Er kennt Dich bereits, glaub mir.

Es ist immer gut nach Rat zu fragen, lass Dich aber nicht "überberaten" und suche mit viel Liebe Deinen eigenen Weg mit Deinem Vierbeiner. Lese und erkundige Dich (was Du sicherlich machst).

Generell kann ich als Tipp nur sagen, dass Gewalt, zu strenger Ton und schreien sich immer negativ auswirken und wirklich nichts bringen.

Wenn er gelangweilt ist oder gleich meckert mit jaulen oder so, wenn Du etwas behältst, dann ist das eben eine Herausforderung für Dich. Sehe es mal so.

Der Hund ist ein Spiegel, wie es keinen anderen gibt. Er spiegelt nämlich Dinge von Dir, die ein normaler Spiegel Dir nicht zeigt. Er zeigt Dir etwas, was Du mit Deinen Augen nicht sehen kannst. Das wirst Du merken.

Ich wünsche Dir viel Spaß und dem Hund auch. Gehe gut mit ihm um, vergiss nicht, dass Du Dich vertraut machen musst. Überlege jeden Schritt vorher, was Du machst, machst Du einen Fehler und tust dem Hund nur ein einziges mal weh - so wirst Du, wenn Du Dich eines Tages trennen musst, eine Quittung bekommen, die Du den rest Deines Lebens nicht vergessen wirst. Erspar Dir das bitte.

Gruß

Runner


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Yo, ein guter Rat und das Ganze mal richtig schön formuliert. Da macht das lesen wieder Spaß...

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