Hund tötet Katzen auf SEINEM Grundstück

12 Antworten

Ob "sein" Grundstück oder nicht, ist hier egal. Da hätte sich ja auch aus weiß Gott welchem Grund ein Mensch plötzlich auf eurem Grundstück rumtreiben können - trotzdem darf der Hund den noch lange nicht anfallen - du würdest dann ne Anzeige bekommen und dein Hund würde wahrscheinlich als gefährlich eingestuft werden, was bedeuten würde Maulkorb und Leinenzang... vielleicht würde man dem "Opfer" noch ne Teilschuld zusprechen, da der ja Mitschuld trägt dadurch dass er das Grundstück betreten hat.

Allerdings hat man laut Gesetz Katzen auf seinem Grundstück zu dulden. Deine Wohnung dürfen sie nicht betreten, draußen ist aber alles "erlaubt". Da Tiere ja in dem Sinne vor Gesetz als "Sache" gelten wär das also - wie ich es sehe - Sachbeschädigung. Dein Hund hat Eigentum (die Katze) eines anderen beschädigt.

Es ist völlig normal, dass ein Hund sein Grundstück verteidigt. Außerdem gibt es bei "Katz und Hund" immer schon ein Problem... Das heißt nicht, daß er jedem Menschen anfällt - außerdem rennt man nicht einfach in fremde Gärten rein.

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@Ginger1970

Das ist egal, ob man das tut oder nicht. Man muss davon ausgehen dass es jemand könnte, ohne direkt zerfleischt zu werden. Hatte mich letztens schon gefragt, bei diesen Schildern an Gärten "Vorsicht bissiger Hund" - darf man das so selber von seinem Hund sagen? Ich meine, wenn man weiß, dass sein Hund bissig ist, muss man eigentlich verhindern dass der Menschen anfällt, ggf durch einen Maulkorb. Bitte um Korrektur, aber nix a la "das ist doch bescheuert" - sondern wie es es FAKTISCH, laut Gesetz. ? Ich würde jetzt nämlich einfach mal behaupten so Sachen wie "Achtung bissiger Hund, betreten auf eigene Gefahr" sind im Gericht letztendlich bedeutungslos.

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@Ginger1970

Edit: Ginger, es ist auch völlig normal, es ist auch das völlig normalste der Welt, dass ein angstaggressiver Hund in Situationen, in denen er sich bedroht fühlt, nach Menschen beißt. Aber das wollen die einfach nicht sehen! Der Hund kriegt dann nen Maulkorb und aus welchem Grund der Hund gebissen hat, und ob das Opfer mit Schuld war oder nicht, ist in solchen Fällen einfach fast immer egal. Die Behörden befassen sich da nicht länger mit

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@Ginger1970

nein, das ist nicht normal. Ein Hund hat nix zu verteidigen! Hunde jagen Katzen aus Jagdtrieb, mit Verteidigung hat das gar nix zu tun.

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Nochmal. es ist nicht mein Hund.

Ich habe zwar einen. aber von dem ist hier NICHT die Rede.

Versteht mich hier nicht falsch. Ich habe überhaupt nichts gegen Katzen, generell mag ich alle Tiere.

Aber es kann doch nicht sein, dass man diesen Hund dafür belangt wenn Katzen an seinen Fressnapf gehen und er daneben liegt... zeig mir einen Hund der da cool bleibt.

Und noch was: zwecks Sachbeschädigung. Es ist aber andereseits vollkommen OK, wenn Katzen über ein Auto laufen und möglicherweise auf die Motorhaube kacken... aber wenn ein Hund mal irgendwo sein Geschäft verrichtet wo es VIELLEICHT jemand sieht oder auch nicht... dann wird das sofort als extrem unerhört betitelt.

Tut mir leid... aber da hab ich nen anderen Verstand wie andere. Vielleicht ist meiner falsch....

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@Cazumo

Also bei uns in der Gegend sind ständig sämtliche Gehwege von Hunden zugekackt und ich finde das einfach nur wiederlich. Das als unerhöhrt zu betiteln ist jawohl völlig normal.

Von ner Katze hingegen habe ich noch nie, wirklich noch nie ein Geschäft auf dem Gehweg hinterlassen gesehen, da sie ihre im Allgemeinen vergraben.

Einen Hund sollte man einfach vernünftig erziehen, sodass er nicht andere tiere anffällt oder irgendwo hinkackt, wo es nicht hingehört.

Und den Hund, der cool bleibt, wenn eine Katze sein Revier betritt, den gibt es sehr wohl. Um genau zu sein ist es nicht wirklich ne Seltenheit, dass ein Hund nicht direkt alles totbeißt, was sich auf "seinem Grundstück" bewegt.

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@Tagaria

Meiner Meinung nach kann ein Hund hinkacken wo auch immer er will oder muss, es liegt an dem Halter den Mist aufzusammeln und wegzuschmeißen!! Ich mach das auch, es ist nicht schön, gehört aber dazu! Und ich könnte bei jedem Halter der es liegen lässt ko*zen! Das sind Menschen die es dazu bringen das Hunde an verschiedenen Orten verboten werden!

Gehört jetzt nicht zur Frage, sorry, aber passt gerade zu den Kommentaren.

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@Cazumo
Aber es kann doch nicht sein, dass man diesen Hund dafür belangt wenn Katzen an seinen Fressnapf gehen und er daneben liegt... zeig mir einen Hund der da cool bleibt.

Ich will dir nichts unterstellen oder böses, aber ganz ehrlich, Katzen sind nicht so blöd das sie sich an fremden Näpfen bedienen und nicht merken das ein Hund daneben liegt.... Die riechen, hören oder sehen das schon...

Ach ja und der Familienhund der bei meinen Eltern wohnt schmust und frisst auch aus einem Napf mit meinen Katzen wenn er mal da ist... Nicht jeder Hund wird da gleich aggressiv...

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@Cazumo

WO liest du denn bitte heraus, dass ich davon ausging, dass es dein Hund ist?? Und selbst wenn, für dich würden genau die geichen Gesetze gelten wie für alle anderen auch - warum ist das so von Bedeutung wessen Hund das jetzt ist??

Und für das Gesetz kann ich halt auch einfach nichts, ich kann nur sagen wie es da steht. Ist doch nicht meine Schuld. Und ob Katzen auf Autos sitzen dürfen, weiß ich nicht - gut möglich dass sie das nämlich NICHT dürfen, und ich kann mir schon vorstellen, dass wenn du die Katze deines Nachbars auf deinem Auto erwischst und Beweise hast, dass sie zB Kratzer drauf verursacht hast, Anspruch auf nen Schadensersatz hättest.

Und Hunde dürfen nunmal nicht überall ihr Geschäft machen. Auf der Straße ja, das muss man dann aber verständlicherweiser weg machen - würdest du die Straße voller Haufen haben wollen oder was?? Ich hab 2 Hunde, trotzdem hätte ich da keinen Bock drauf.

Und vielleicht hab ich die Frage ja auch einfach falsch verstanden - ich dachte du willst wissen wie die Lage rechtlich aussieht. Wenn du nach verschiedenen Meinungen, oder wohl besser gesagt: Bestätigung deiner Meinung suchst, ist die Frage vielleicht besser im Forum aufgehoben?

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@Cazumo

Ich weiß ja nicht, woher du deine Kenntnisse über Katzen hast, aber Katze kacken nicht auf Autos. Katzen vergraben ihre Hinterlassenschaften.

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lol die sollen sich schön verziehen, wo sie nicht hingehören. warum sollte ein fremdes tier, welches jemandem gehört, im eigenen garten erlaubt sein? die katze zahlt ja nicht die miete. ungebetene gäste müssen draussen bleiben, so ist das nun mal und solche "gesetze" sind ja wohl total daneben.. könnte ja auch einfach meinen hund in einem fremden garten platzieren und meinen, das sei ja schon recht so. was mir bei vielen katzen aufgefallen ist, sie wollen vor allem provozieren, wenn man ihnen aber keine beachtung schenkt, legt sich das und sie verziehen sich, gut so.

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@BabyShay

BabyShay das ist aber egal, das passt vielen Leuten nicht! Okay sagen wir doch hier einfach JA, das Gesetz ist möglicherweise ziemlich daneben. Meine Katze darf fremde Gärten betreten, vor betreten der Wohnung muss ich sie aber abhalten! - Das IST auch nicht umsetzbar, aber da kann doch hier jetzt niemand was für?!

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@xxguit94

und wenn es uns nicht passen soll, wem dann? nach wem oder was richtet sich denn das gesetz? etwa nicht nach seinen bürgern und dem logischem menschenverstand? sorry, aber... man sieht, welch katastrophale umstände hier auf unserem planeten herrschen, auf ein solch ein komisches gesetz kommts dann wohl auch nicht mehr an.. wir haben echt schwerwiegendere probleme, logisch und gleichberechtigt sollten die gesetze aber schon sein, wenn man ihnen schon unterliegen muss, um in der zivilisation (über)leben zu können...

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Also wenn ein Mensch ohne Erlaubnis auf einem eingezäunten Grundstück rumrennt und von dem dort lebenden Hund gebissen wir, ist das normalerweise kein Grund den Hund als gefährlich einzustufen.

Da liegt eher der Tatbestand des Hausfriedensbruchs vor.

Bei der Katze bin ich mir nicht sicher, da sie ja auf einem fremden Grundstück war. Grundsätzlich ist es "nur" Sachbeschädigung, da Tiere vor dem Gesetz als Sache gelten. Allerdings wäre zu klären (und das durch einen Juristen) in wie weit dieser Tatbestand hier vorliegt.

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@changlebob

da irrst du dich aber gewaltig. ein Hund darf auch auf dem Grundstück nicht beißen. Selbstverständlich gibts da Ärger, wenn er Menschen beißt, egal wo. Wenn ich einen Hund habe, der möglicherweise auf dem Grundstück Menschen anfällt, darf ich ihn dort nicht laufen lassen. So ist das.

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@Bitterkraut

wenn ich verantwortung übernehmen kann, kommt es erst gar nicht zu einer beisserei. ich als hundehalter kann die "dummheit" anderer leute, die ihre katzen überall frei rumlaufen lassen, ohne mit dem gedanken zu spielen, dass diese evt. auch zu schaden kommen könnte, nicht verantworten und ist auch nicht meine aufgabe... wozu hat man überhaupt HAUStiere, wenn man nicht mal auf sie aufzupassen vermag? meine tante hatte auch freigänger, nur sind die noch nicht mal auf die idee gekommen, eingezäumtes grundstück zu betreten oder sich gar einem hund zu nähern... die waren max. für eine stunde weg, was also machen solche leute mit ihren katzen? haben die überhaupt verantwortungsgefühl? dumme frage! die welt halt.... werden ja praktisch alle dazu "gezwungen", alles und jeden zu akzeptieren und sich eben anzupassen... DAS will auch natürlich jeder...

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@changlebob

Laut Gesetzgeber dürfen Hunde auch einen Einbrecher nicht beissen, der in den Garten oder in ein Haus einsteigt. Frisst ein Hund auf dem eigenen Grundstück eine Katze, ist das dem Gesetzgeber völlig egal. Katzen haben nun mal ein hohe Sterberate, wie alle Tiere die eine hohe Population haben.

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@BabyShay
meine tante hatte auch freigänger, nur sind die noch nicht mal auf die idee gekommen, eingezäumtes grundstück zu betreten

und woher weißt du das? hast du sie permanent verfolgt?

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Das ist nicht ganz richtig, Katzen kann man nicht vorschreiben wo sie sich bewegen. Es liegt in der Natur einer Katze mal angefahren, gefressen, verletzt zu werden. Katzen und Hunde sind natürliche Feinde, das gehört nun einfach mal dazu, dass es zu solchen Situationen kommt. Das nehmen per Gesetz Hunde und Katzenhalter in Kauf. Leben ist nun mal lebensgefährlich. Freiheiten und Lebensqualität haben eben auch Risiken.

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@Goodnight

Katzen un dHunde sind nicht natürliche Feinde. Warum auch? Was für ein Käse.

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Katze mit Mensch zu vergleichen ist Mist.

Ein Hund hat ein natürlichen Jagdinstinkt und dieser trifft bei Katzen zu - bei Menschen nicht.

Die liebsten Hunde jagen Katzen.

Hier mit so Dingen zu kommen wie "wenn es ein Mensch gewesen wäre" ist an den Haaren herbei gezogen und zeigt, dass die jenigen keinerlei Ahnung von Hunden haben. Sorry

Im übringen ist es wurscht, ob eigenes Grundstück oder draussen - Hunde jagen Katzen - das ist meistens so. Nur wenige Hunde tun das nicht. In dem Moment wo eine Katze weg rennt, rennt ein Hund nun mal hinterher. Er will sie nicht zerfleischen sondern fangen - nur leider kommt es dadurch zu heftigen Verletzungen und auch oft zu Tod der Katze.

Ich habe Hunde und Katzen mein Leben lang. Meine Hunde liebten schon immer die eigenen Katzen - dennoch würden sie fremde Katzen, die weg rennen jagen. Bleibt eine fremde Katze stehen - passiert meist gar nichts. Es ist das weg rennen.

Das ganze hat mit eigenem Revier und Verteidigung rein gar nichts zu tun.

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@shark1940

shark1940 dann scheinst Du aber Steiff Hunde aber zu bevorzugen, dass was Du da schreibst über Hunde ist aber mehr als nur an den Haaren herbei gezogen!!!

Man sollte sich da mal den Ablauf von jagdlich motiviertem Verhalten ansehen nicht bei jedem Hund läuft es zwangsläufig aufs töten hinaus!!! Definitiv nicht und auch nicht bei jedem Hund läuft es aufs hetzen hinaus!

Es ist auch nicht immer das weg rennen, es gibt mehr als genug Hunde woran Katzen vorbei rennen können ohne das die mit der Wimper zucken, dass juckt die nicht im geringsten, so gibt es auch genug Hunde, die nicht nur hinterherrennen sondern eben auch die Tötungshandlung vollziehen!

...und Goodnight schon wieder einmal gute Nacht, aber Katzen sind nicht vergleichbar mit Hamstern oder Ratten oder Mäusen...

...dazu näheres im Hinblick auf das Räuber-Beute-System...Katzen haben nicht annähernd so viele Räuber im Nacken sitzen wie Mäuse oder Ratten nicht umsonst tragen sie die Augen nach vorne gerichtet, Tiere die mehr Fressfeinde haben und somit auch eine hohe Geburtenrate, deren Augen sitzen nach aussen gerichtet...

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Also, wenn die Katze wirklich so blöd ist, sich mit dem Hund anzulegen, dann fällt das wohl unter "natürliche Auslese". Ich hab auch einen Hund. Und wenn der eine Katze sieht will er auch unbedingt hin. Nachdem er mit dem Schwanz wedelt, will er vermutlich mit ihr "nur" spielen. Die Katzen in unserer Umgebung sind aber schlau genug, über den nächsten Zaun zu springen, wenn mein Hund mal unangeleint in Richtung Katze rennt. Falls mein Hund doch mal die Nachbarskatze erwischen würde, dann werde ich zu meinem Nachbarn sagen "ist halt die Natur"! Genau das hat er nämlich zu mir gesagt, als seine Katze einen Frosch aus unserem Weiher holte. (Um mit ihm zu spielen, was den qualvollen Tod des Reptils zur Folge hatte)

Von "Schuld" kann natürlich keine Rede sein und ob "man" Katzen zu dulden hat, hat für ein Tier auch keine Relevanz, weil das keine Geseztzestexte lesen kann. Katzen töten alle Nase lang Vögel und Mäuse, von Hunden die Katzen töten habe ich noch nicht gehört. Aber das kann natürlich auch daran liegen, daß sie die in der Regel nicht kriegen. Man könnte höchstens dem Besitzer falsche Erziehung vorwerfen, aber Hunde sind Raubtiere und ist es dann wirklich eine falsche Erziehung? Würde ein Hund eine Katze verschonen, wenn er ihr in der Wildnis begegnen würde? Vermutlich nicht, ebenso wie eine Katze ein unterlegenes Tier nicht verschonen würde. Das ist natürlich eine blöde Situation, denn die Katzen hatten vermutlich Besitzer, da ist Konflikt vorprogrammiert und man kann es auch verstehen. Aber solange der Hund Menschen gegenüber freundlich ist... Tiere haben vor dem Gesetz keine starke Lobby, weder Hunde noch Katzen... Ich würde eine professionelle Beratung holen und schauen, ob man dem Hund das abgewöhnen kann.

sehr schwierig den Jagdinstinkt ab zu gewöhnen.

Ich habe 2 Hunde und eine 6 Monaten alten Kater (vorher hatte ich zwei alte Katzen). Meine Hunde lieben ihre Katze und auch die davor. Der Kater wird abgeleckt, es wird mit ihm gespielt, sie fressen zusammen aus einem Napf, schlafen zusammen etc. Sie würden ihm nie im Leben was tun.

Und auch fremde Katzen, die in unserem Garten sind passiert nichts - solange die stehen bleiben. Aber sobald die weg rennen, rennen meine Hunde auch hinterher - egal ob eigener Garten oder draussen.

Ich kann beide Hunde abrufen. Sie wollen im Grunde den Katzen auch nichts tun - sie wollen sie fangen. Aber leider kann genau dabei was passieren u. auch zum Tod der Katze führen.

Dieses Fangen kann man einem Hund so gut wie nicht abgewöhnen.

Man kann aber seine Katze trainieren. Alle meine Katzen, die ich im Laufe meines Lebens hatte, kannten und mochten Hunde. Sie sind vor keinem Hund abgehauen und somit wurden sie auch nie von Hunden gejagt. Hunde, die einfach zu einer Katze rennen, bleiben meist stocksteif stehen, wenn die Katze nicht weg rennt.

Wir haben oft solche Situationen erlebt, wenn einer unserer Katzen mit auf den Spaziergang kamen. Fremder Hund sieht Katze und rennt, Katze bleibt stehen - Hund macht Vollbremsung und das war´s. Nur wenig Hunde würden dann zubeissen. Und wenn eine Katze gut ist, kann sie einen Hund in die Flucht schlagen oder diesen massiv verletzen, denn Katzen gehen immer auf die Schnauze oder Augen.

LG

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Hallo Cazumo

Gefährliche Hunde sind solche, deren Gefährlichkeitvermutet oder im Einzelfall festgestellt wird. Darunter fallen jedenfalls Hundegruppen, bei denen durch eine Zuchtauswahl eine besondere Angriffsbereitschaft, ein Beißverhalten ohne Hemm ung und eine herabgesetzte Empfindlichkeit gegen Angriffe des Gegners gefördert worden ist und denen wegen ihrer Beißkraft eine abstrakte Gefährlichkeit zugesprochen werden muss. Im Einzelfall sind gefährliche Hunde insbesondere solche, die • sich gegenüber Menschen und Tieren als aggressiv erwiesen haben, • zum Hetzen oder Reißen von Wild oder Nutztieren neigen oder • durch Zucht, Haltung oder Ausbildung eine gesteigerte Aggressivität entwickelt haben und aus diesem Grund Menschen und Tiere angreifen. Dabei gilt ein Hund als aggressiv, der einen Menschen oder ein Tier geschädigt hat, ohne dazu provoziert worden zu sein. Dabei wird durch besondere Bestimmung des Innenministeriums festgestellt, bei welchen Hunden die Gefährlichkeit vermutet wird. Gefährliche Hunde dürfen nicht für die Zucht verwe ndet werden; es ist verboten, durch Zucht andere Hunde mit gesteigerter Aggressivität zu züchten oder auszubilden. Im Übrigen bedarf es einer Erlaubnis der Kreispolizeibehörde, wenn man einen gefährlichen Hund halten will. Sie wird nur über 18-Jährigen erteilt, die sachkundig und zuverlässig sind, eine besondere Haftpflichtversicherung nachweisen sowie die für die Haltung dienenden Räumlichkeiten und Freianlagen besitzen, die eine verhaltensgerechte und ausbruchsichere Unterbringung ermöglichen, so dass die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren nicht gefährdet wird. Wird die Gefährlichkeit eines Hundes im Einzelfall festgestellt, kann die Kreispolizeibehörde dessen Haltung untersagen oder mit Auflagen genehmigen. Für gefährliche Hunde besteht Anlein- und Maulkorbpflicht.

Das ist der Auszug zur Definition gefährlicher Hunde aus der Hamburger Hundeverordnung (Quelle gdp.de/id/dp1000/$file/0010_05.pdf).

Es geht hier also nicht um die Meinungen von Hundehaltern - sondern um das geltende Recht und Gesetz in der Bundesrepublik und deren Bundesländern.

Zudem ist die Schilderung der Hundehaltung nicht idyllisch wenn vor dem Haus ein Hund in Anbindehaltung verbringen muss! Ebenfalls kommt der Hundehalter seiner gesetzlichen Pflicht zum Schutze von anderen Tieren - vor seinem gefährlichen Hund nicht nach - wenn "wiederkehrend Katzen von dem Hund (egal auf welchem Grundstück) getötet werden!

Der Hundehalter hat den eingezäunten Garten in diesem Fall komplett Katzensicher zu machen, oder den Hund ausschließlich im Haus zu halten und draußen im Garten nur unter strikter Kontrolle!

Den Katzen sind dieselben Tierrechte (Tierschutzgesetz) zuzugestehen wie allen anderen Tieren - ohne jede Ausnahme!

Fazit: Nachdem sich das "wiederholt" sollte dem Hundehalter die Haltungserlaubnis von Hunden komplett entzogen werden!

Zuständig für Anzeigen: Ordnungsämter, Tierschutzvereine, Polizeidienststellen, Veterinärämter

tadaaaa.......!

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katzen kann man als katzenhalter/In schlecht beaufsichtigen und so schleichen sie halt auch in fremden gärten herum. aus eigener erfahrung erlebe ich wie hunde katzen jagen, egal wo die sich befindet, dass hat aber keinen zusammenhang damit, dass der hund genauso auch menschen überfallen würde. allerdings, wenn ein hund an der schnur oder kette hängt, selbst auf einem gemütlichen stuhl, hat er klar den auftrag zu wachen und diesen kann er sehr ernst nehmen, bis auf menschen beissen. mein hund darf nicht einmal bellen wenn menschen an die haustüre kommen, er verhält sich souverän ruhig und lässt mich machen. wehe es kommt aber ein ungebetener gast, erst kürzlich erlebt, dann geht er aber los wie nachbars katze und das mit gebell. alles eine sache der erziehung.

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