Hund hat Angst vorm Krallen schneiden?

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8 Antworten

Beim Abzwicken von Krallen wäre ich vorsichtig und würde mich wirklich nur mm-weise vorarbeiten, wenn dein Hund dunkle Krallen hat, wo die Blutgefäße nur sehr schwer zu erkennen sind. Das kann furchtbar schmerzhaft für den Hund werden und blutet auch.

Ich persönlich lasse es beim TA machen, da mir das Risiko einer Verletzung zu groß ist, besonders dann, wenn der Hund eh schon traumatisiert und ängstlich ist.

Eine Alternative, die ich bei unserem vorherigen Hund gemacht habe, wäre die Krallen zu feilen. Da muss der Hund aber brav und freiwillig die Pfote geben, ruhig halten und länger vertrauensvoll aushalten als beim Abzwicken.

Vielleicht könntest du ihm das spielerisch (mit Belohnung z.B.) beibringen, keine Angst mehr zu haben wenn er die Pfote gibt und sie länger bei dir lässt?

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Das Problem habe ich bei meinem Tashi auch.

Beim Tierarzt lässt er sich die Krallen schneiden. Bitte nicht Du an Deinem Hund mit Zwang arbeiten.

Abfeilen, während man Entspannungssignal übt wäre eine gute Möglichkeit. Das kann aber dauern.

Eine Sedierung zum Krallen schneiden wäre die Kapitulation, aber allemal besser als den Hund zu traumatisieren weil er zwangsweise festgehalten wird.

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Kommentar von beglo1705
01.02.2016, 23:26

Es war mir ein Graus bei meinem Alano die Krallen zu stutzen, ich glaube ich war durch den einmaligen Fehltritt an einer Kralle von ihm selber traumatisiert. Das verfolgt mich heute noch.

Ist dir das auch schon mal passiert?

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Kommentar von ninak
02.02.2016, 10:19

Ja, dann ist Tierarzt wohl besser, obwohl er vor Panik sich weigert die Praxis zu betreten. Ist immer ein großer Akt. Allerdings mußten wir ihn schon öfter festhalten, z.B. um ihm Augentropfen zu geben. Mußte auch mit Maulkorb sein, das läßt er dann über sich ergehen.

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Ich schneide alle krallen von meinem hund. Er mag es auch nicht besonders aber mittlerweile akzeptiert er es. Version such es mit ganz viel Leckerlies. Und ich denke daheim statt Tierarzt ist immer besser, da man dem Hund die fahrt erspart und er da schon weiß ohweh da passiert was. Aber daheim denkt er nichts böses.
Man braucht nicht viel kraft beim abschneiden (kann ich aber nur bei einem kleinen Hund beurteilen)

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Ich würde es unbedingt beim Tierarzt machen lassen, weil man das Leben sehr verletzen kann, wenn man zu viel abnimmt. Mein Hund ist auch sehr ängstlich was das betrifft. Er beißt zwar nicht aber hat panische Angst. Was du probieren könntest ist den Hund alleine mit dem TA ins Zimmer lassen. Oftmals tut die Angst die man selber hat dem Hund noch schwerer. Und der Maulkorb an sich ist ja nicht schlimm. War anfangs bei meinem zur Sicherheit auch dran und jetzt klappt es tadellos

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Lass es unbedingt erstmal beim Tierarzt machen. Wenn du nicht erfahren bist, kannst du deinem Hund weh tun und dann hat er noch mehr Angst. Lass es dir vom Tierarzt zeigen und leg dir dann eine gute Krallenschere zu. Wenn dein Hund häufig Angst hat, solltest du mit ihm einen guten Trainer aufsucben, damit er gelassener leben kann.

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Versuche es bei einem Hundefrisör, wenn du dich nicht traust, die Krallen zu schneiden. Der hat Erfahrung mit sowas. Allerdings würde ich dem Hund vorsichtshalber den Maulkorb anlegen.

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Kommentar von ninak
01.02.2016, 17:56

Doch ich traue mich die Kralle zu schneiden, darum gehts nicht. Ich frage, was für den Hund die bessere Erfahrung wäre, wenn es Frauchen macht oder der Tierarzt. Angst hat er auf alle Fälle.

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Kommentar von Windlicht2015
01.02.2016, 18:00

Zu dir hat er größeres Vertrauen! Probiere ob du es schaffst, ansonsten kannst du noch immer die andere Möglichkeit wählen.

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festhalten ist immer sch...bedeutet hund kann in panik kommen u.in der panik lernt kein lebewesen, da wird nur noch reflexartig erlernte abwehrverhalten gezeigt...schade das ihr bis jetzt verpasst habt dem hund beizubringen das anfassen überall u.in jeder situation von euch aus positiv ist...und das geht eigentlich ganz einfach, hund streicheln, in jeder situation knuddeln...setz dich zu ihm und kraule ihn, auch am bauch, an den beinen, kannst auch mal beim kraulen die zähne angucken oder ohren, pfoten anschauen und immer wieder loslassen, BEVOR der hund sich weigert, einfach ganz cool und ruhig als wärs das normalste der welt...mein kleiner wollte sich von welpe an nicht von fremden anfassen lassen, er flüchtete sich beim tierarzt immer auf meinen arm, hab dem tierarzt gesagt das er geduld haben muss u.zack hats funktioniert, bin dann auch mehrfach zum tierarzt ohne das er eine spritze erhalten hat, nur auf den tisch u.sich anfassen und streicheln lassen, zwischezeitlich findet ers cool u.geht sehr gerne zum tierarzt

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Kommentar von ninak
02.02.2016, 10:24

Ja ja, da sind wir bei. Er hat auch viele seiner Ängste bereits verloren. Aber durch sein Vorleben wird er immer ein ansich ängstlicher und zur Panik tendierender Hund bleiben. Und uU auch zubeißen (hat er leider zwei Jahre lang "erfolgreich" praktiziert). Daran ist leider nicht zu rütteln. Er kriegt schon Panik, wenn es mal ganz, ganz wenig beim Bürsten ziept, auch wenn er das Bürsten ansich zumindest hinzunehmen akzeptiert hat. Ist leider so.

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Hallo ninak,

das mit den Krallen schneiden fängt schon viel früher an. Wir haben seit dem Welpenalter bei unserem Hund darauf hingearbeitet, dass wir und jegliche andere Personen die z.B. Pfoten einfach festhalten dürfen. Das bedeutet, dass der Hund selbst die Pfote gibt, man diese dann kurzzeitig festhält.

Sowas geht nicht von jetzt auf gleich und es dauert, wie so häufig bei der Hundeerziehung, relativ lange, jedoch  wirkt es wahre Wunder.

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Kommentar von ninak
01.02.2016, 17:54

Das ist mir schon klar.Hätten wir ihn als Welpen bekommen, hätte ich das auch trainieren können. Wir aber haben einen Hund mit schlechter Vorgeschichte übernommen, der praktisch nichts kannte und vor allem Angst hat. Ich kann nicht mehr wochenlang Krallen schneiden über, die Kralle muß JETZT ab, sonst wächst sie ins Fleisch.

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