Meine Hündin rammelt ständig an meinen Arm. Was kann ich tun?

7 Antworten

Bevor angenommen wird das ein Hund kein Hund mehr sein darf. :

Welpen ,Junghunde.....wie Sanktionieren ?

Die Gruppe hat sich der Erziehung nach dem Rudelprinzip verschrieben.
Was heißt das ? Die Instinkte des Hundes und unsere Regeln müssen unter einen Hut gebracht werden.Der Urinstinkt des Hundes ist einfach:
Fressen,in der Rangfolge des Rudels noch oben kommen,damit man als erster ans Futter kann und sich Fortpflanzen darf. Das wars,Punkt. Da kann der Welpe noch nicht auf seinen Beinen stehen,schon kriecht er ohne Rücksicht auf seine Geschwister zu den Zitzen.Alle anderen Verhaltensweisen sind von uns anerzogen. Bestes Beispiel ist das spielen, Welpen spielen nicht,das ist einem Hund vollkommen fremd.Beim herumtoben mit seinen Geschwistern übt er für spätere Rangkämpfe. Der knabbert ja nur an meinen Füssen und will spielen,ist völlig falsch am Platz. Der hat mich so lieb ,der beisst ja nicht richtig, ist Menschendenken. Wie ist das im Rudel?
Ganz klare Rangfolge und absolut harte Diktatur, Wer gegen die Regeln verstösst wird bestraft.
Beim Welpen zuerst die Mutter,nerven die Kleinen werden sie weggestoßen oder sie wendet einen Schnauzengriff an oder sie legt den Welpen auf den Rücken.Mit etwa 5 -6 Wochen geht es unter den Geschwistern weiter,schon etwas härter,da wird schon mal gezwickt und gebissen.Nach dem Säugen ist er kein Welpe mehr sondern ein Junghund, der jetzt auf sich gestellt,seinem Instinkt folgt,und anderen Junghunden ans Leder will. ( Instinkt ) Das ist etwa der Zeitpunkt wo er zu uns kommt, neues Rudel, was macht er kaum das er sich eingewöhnt hat ? Er will noch oben und versucht andere Rudelmitglieder ( Familie ) mit seinen Zähnen zeigen was er für ein toller Hecht ist. In seinem alten Rudel würde er jetzt tägl. geschubst,umgerannt,angeknurrt,unterworfen und weggebissen. Dadurch findet er seinen Platz im Rudel und lernt die Regeln.Er ist deshalb nicht nachtragend oder gar beleidigt.Er wird es immer wieder mal Versuchen und entweder verlieren oder gewinnen.Alles nach dem Prinzip des Stärkeren.Beispiel ,er ärgert einen anderen Junghund den er schon vorher genervt hat,der beisst ihm Blitzschnell dahin wo er ihn gerade erwischt oder er wirft ihn mit Schwung um. Darum machen wir es genau so,die natürlichste Art einen Hund zu Sanktionieren.Ich kann ihm nämlich nicht erklären,in diese Hand darfst Du mich nicht beissen,das tut weh.Der versteht keine Menschensprache,er verbindet nur unsere Laute mit bestimmten Handlungen.Aber diesen Zusammenhang muss er erst lernen,am besten mit o.g. Sanktionen ,die kennt er nämlich schon. Aua,Wegsperren,Ignorieren kann man so oft machen wie man will, er wird nie wissen was gemeint ist.Es mag eine Zeitlang gutgehen,spätestens wenn er in die Pupertät kommt beginnen die Probleme und es wird hier gefragt,der war doch die ganze Zeit so brav und plötzlich hat er die Ohren auf Durchzug. Der war nicht brav,sonder unsicher,das legt er jetzt ab weil er Erwachsen wird.

Gewöhne den Hund daran, daß nur draußen die Post abgeht und daß die Wohnung nur zum Fressen, Schlafen/Dösen und Schmusen da ist. keine wilden Spiele mehr in der Wohnung. Das wäre meine 1. Empfehlung, um den Hund mehr Orientierung zu geben. Wenn du keine Action mehr in der Wohnung machst, wird es dort auch nicht mehr zum Übersprung und zum Rammeln kommen.

Trainiere ein Abruchsignal, das du einsetzt, wenn der Hund trotzdem rammelt, beim Schmusen z.b. Schieb den Hund energisch weg, sag das Abbruchsignal dazu und steh auf, so daß der Hund gar nicht an dich ran kommt. Wenn er wieder ruhig ist, geht das Schmusen weiter, aber nicht, solange er aufdreht.

Im Moment ist es bei euch offenbar so, daß der Hund spielt oder auffordert, wann er will, das geht aber nicht, gespielt wird wann und vor allem wo du willst - und das sollte nur draußen sein. In der Wohnung soll der Hund entspannen und nicht gepuscht werden.

Die Dominanztheorie ist seid über 10 Jahren belegt. Es gibt sie nicht, ist nur noch nicht angekommen in der heutigen Hundeerziehung.

http://www.hundehirn.de/dominanzbeziehung-zwischen-mensch-und-hund-irrtum-oder-tatsache/

Wenn der Hund den ganzen Tag beschäftigt ist, meinst du nicht das überfordert den Hund? Mehr Ruhe rein bringen, dein Hund hat vermutlich Stress, ist auf geregt und angespannt . Da kann es ganz schnell zu Übersprungshandlungen kommen, wie das aufreiten. Dein Hund will nicht die Weltherrschaft an sich reißen , sondern verstanden werden von dir. Beschäftige dich mal mit der Körpersprache von Hunden, was teilt dir dein Hund wenn es dazu kommt.

natürlich machen wir Pausen und sie schläft ein paar Stunden, wenn sie dann aber spielen will und raus will gehen wir mit ihr raus und toben mit ihr

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Ich denke ihr solltet euch mal einen Trainer vor Ort anschaffen. Der euch den Hund in der Situation sieht. Der ohne Gewalt arbeitet und sich richtig gut mit der Körpersprache von Hunden auskennt. Der den Hund gut lesen kann.

So wie ich das vermute ist euer Hund restlos überfordert, und gestresst. Spielen und toben pusht Hunde sehr schnell hoch. Sowas kann schnell in Überforderung umschwingen. Weiß der Hund nicht mehr weiter wird er Signale senden, bringt das auch nichts kommt es zu Übersprungshandlungen.

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Die Dominanztheorie ist seid über 10 Jahren belegt

widerlegt, wolltest du sagen, nehme ich an.

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Ups :-) ja das meinte ich. Man hat ein Wort im Kopf und schreibt doch was anderes.

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@Einafets2808

das kenn ich, bei mir stehen manchmal Wörter da, wo ich schwören könnte, daß ich die nicht geschrieben hab. Nur gedacht.

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Hast du mein Kommentar nicht gelesen? Ich habe geschrieben dass wir sie NATÜRLICH NICHT die GANZE Zeit beschàftigen, wir machen zwischendurch mehrstündige Pause aber wenn sie dann ankommt und spielen will spielen wir mit ihr ist doch klar!!! Dass heişt nicht dass sie 24 Stunden am Tag beschàftigt wird und überfordert ist sie dann ja wohl nicht wenn sie zwischendurch mehrere Stunden am Stück hinlegt und kuschelt!

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@cira06

wenn sie dann ankommt und spielen will spielen wir mit ihr ist doch klar!!!

es scheint, als ob bei euch der Hund die Struktur vorgibt, das soll nicht sein. Gespielt wird nicht, wenn der Hund will, sondern wenn es in die Tagesstruktur, die ihr vorgeben müßt, paßt.

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Ich spiele mit meinem Hund , wenn mir danach ist. Nicht wenn er ankommt und nach Aufmerksamkeit bettelt.

Wie oft ist dein Hund alleine? Wie lange wird er ausgeführt pro Tag?

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