Hündin ging auf einen Welpen los?

14 Antworten

Dass Hunde fremde Welpen nicht mögen, ist nicht ungewöhnlich. Die Reaktion des Schäferhundes finde ich allerdings alamierend.

Mir fallen nur drei Möglichkeiten ein:

1. Der Hund ist schlecht sozialisiert worden, kennt also keine Welpen und hat nicht gelernt, Konflikte mit Artgenossen angemessen zu regeln

2. Der Hund ist gut sozialisiert, aber Deine Freundin hat sämtliche Stufen, die ein Hund vor einer Eskalation zeigt, immer wieder gezielt unterbunden (z.B. ein Abbruchsignal gegeben, wenn der Hund knurrt oder droht). Der Hund hat deshalb gelernt, sofort in die Vollen zu gehen.

3. Der Hund hat einige/ alle Vorstufen gezeigt, aber Deine Freundin hat es nicht gesehen und deshalb nicht angemessen reagiert. Hier ist ein Schaubild, auf dem Du die (möglichen) Vorläufer zum Angriff siehst: http://www.easy-dogs.net/typo3temp/pics/6f6e3c8e7f.jpg

Gab es schon andere Vorfälle mit dem Hund?

So oder so würde ich mir ganz zügig einen Trainer suchen, der sich den Hund ansieht. Und zwar keinen aus der "Schäfer- Szene", sondern einen, der gewaltfrei arbeitet und ohne Alphawurf und den ganzen Driss auskommt. Parallel würde ich abklären, ob es gesundheitliche Probleme (Schmerzen o.ä.) gibt. Bis dahin würde ich den Kontakt zu anderen Hunden unterbinden.

Ich kenne sie seit ein paar Tagen daher kann ich nicht viel dazu sagen. Ich werde heute noch mit ihr Reden. Denke mal das die Hündin nie Kontakt zu Welpen hatte

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@Base2

Denke mal das die Hündin nie Kontakt zu Welpen hatte

Das allein ist noch keine Begründung für das Verhalten der Hündin. Hunde sollten in den ersten Lebenswochen und Monaten lernen, wie sie angemessen mit unbekannten Situationen, Lebewesen und Dingen umgehen. Wenn Bindung und Vertrauen zwischen Hund und Halter stimmen, suchen Hunde in solchen Momenten die Führung des Menschen bzw. "fragen mit Blicken" nach, was sie tun sollen. Das scheint die Hündin Deiner Freundin ja nicht getan zu haben.

Ich würde da aber auch nicht orakeln, sondern einen Fachmann zu Rate ziehen. Und bis dahin würde ich an Deiner Stelle auch gut darauf achten, wie es zwischen Deinem Hund und der Hündin läuft.

Wie lief der Vorfall mit dem Welpen denn genau ab? Waren die Hunde an der Leine? War es das Terrain der Hündin? War der Welpe verletzt?

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@Naninja

Also mein Rüde und die Hündin kommen sehr gut klar miteinander.

Dieser Park befindet sich genau vor dem Haus der Freundin also wirklich nur 2 Meter Entfernung. Der Welpe war im Park, angeleint.  5 minuten bevor die Freundin kam haben sich mein Rüde und der Welpe sich kennengelernt und gespielt. Meiner ohne Leine. Ich sah nur kurz dasss die Freundin die Gartentür aufmacht und die Hündin rast direkt auf den Welpen los. Ich war geschockt. War natürlich ein riesen Fehler von der Freundin.

Hier im Ausland nimmt man leider weder Erziehung noch die Leine noch Kotentfernen ernst, leider.

0
@Base2

Na da haben wir doch den Grund.

Die Hündin hat gesehen, daß Deiner mit dem Welpen spielt, konnte das
aber nicht kontrollieren, weil sie ja hinterm Gartentor war. Und wie es
so schön heißt - wehren fördert das Begehren. Logisch, daß sie dann
losschießt, wenn sie die Möglichkeit bekommt.

Aber das hätte die Besitzerin der Hündin erkennen und voraussehen
können und müssen. Sie hätte ihre Hündin anleinen müssen, BEVOR sie das
Gartentor öffnet.

3
@Berni74

Berni war schneller.

Meine Idee ging auch in Richtung Kontrolle/ Ressourcenverteidigung (Rüde als Ressource). Hinzu kommt noch, dass die Situation aus Sicht der Hündin auf ihrem Territorium stattgefunden hat.

Die Halterin hätte schon am Gartentor erkennen müssen, was mit ihrem Hund los ist, und hätte ihn nicht ohne Leine rauslassen dürfen.

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@Naninja

okey jetzt habe ich es verstanden... Ihr Territorium und ihr "Hundefreund" obwohl der Welpe erst 4 Monate jung war, das war ihr wohl egal

Leider hat die Hündin überhaupt keine Erziehung "genossen" aber da ist die Halterin schuld und nicht das arme Tier

Danke

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Deine Frage läßt sich schwer beantworten, ohne die Hündin zu kennen und zu wissen, wie sie sonst so drauf ist.

Wie schon geschrieben wurde, gibt es keinen Welpenschutz außerhalb des eigenen Rudels. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Welpe männlich oder weiblich ist.

Daß die Hündin quasi aus dem Nichts den kleinen angegriffen hat, klingt für mich eher danach, daß sie nicht sonderlich gut sozialisiert ist. Dazu gehört auch, daß sie wahrscheinlich nicht gelernt hat, mit Welpen umzugehen, möglicherweise auch mit kleinen Hunden umzugehen. Kann gut sein, daß sie bei kleinen Hunden ähnlich reagiert und diese eher als Beute als als Artgenossen ansieht.

Dazu kommt, daß DSH leider eine relativ niedrige Reizschwelle haben und sehr häufig auch nicht gut mit Streßsituationen (dazu gehört auch, wenn ihnen eine Situation unbekannt ist, denn auch das verursacht Stress) umgehen können.

Wäre ich an der Stelle Deiner Freundin, würde ich die Hündin nicht mehr von der Leine lassen und unbedingt am Gehorsam arbeiten. Eventuell (je nachdem, wie die Hündin in anderen Situationen reagiert) würde ich mir einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer suchen, um das ganze in "geordnete Bahnen" zu lenken.

Auch, wenn es keinen Welpenschutz gibt, muß sie sich nicht einfach auf fremde Welpen stürzen. Sie könnte sie ignorieren oder zumindest abrufbar sein.

Auch, wenn es keinen Welpenschutz gibt, muß sie sich nicht einfach auf
fremde Welpen stürzen. Sie könnte sie ignorieren oder zumindest abrufbar
sein.

Das abrufbar sein liegt nicht an der Hündin sondern am Halter und ignorieren tun nur sichere Hunde und auch die semmeln wenn der Hund weiter nervt drüber...

Und aus dem Nichts passiert sowas sicher nicht, vermutlich wieder Halter zublöd um die Anzeichen zu deuten...

bei uns rennt einer rum, sein Hund fixiert und proviziert extrem jeden anderen hund, er denkt: ohh schau mal wie sie sich freut, sie schaut zu schön...

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@MiraAnui

Drum schrieb ich:


Deine Frage läßt sich schwer beantworten, ohne die Hündin zu kennen und zu wissen, wie sie sonst so drauf ist.

und


Wäre ich an der Stelle Deiner Freundin, würde ich die Hündin nicht mehr
von der Leine lassen und unbedingt am Gehorsam arbeiten. Eventuell (je
nachdem, wie die Hündin in anderen Situationen reagiert) würde ich mir
einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer suchen, um das ganze in
"geordnete Bahnen" zu lenken.

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