Homöopathie - Gibt es Tierversuchs-Studien? Kein Nocebo-Effekt?
Nun streiten sich die Menschen wohl seit Jahrhunderten, ob Homöopathie nun wirkt oder nicht. Der Grundsatz "weniger ist manchmal mehr" stimmt zwar, aber irgendwie wird auch damit übertrieben.
Manche Studien würden es beweisen, manche nicht.
Manche Leute bemerken etwas. Die einen sagen das es eben wirkt, die anderen sagen, dass es nichts weiteres ist als Placebos.
Meine Frage daher, gibt es irgendwelche Tierversuche über Homöopathie? Schließlich kann mandann nicht unbedingt sagen, dass diese Geschöpfe an einen Placebo-Effekt gedacht haben?
Desweiteren frage ich mich warum es keinen Nocebo-Effekt gibt, wenn man ließt, dass manchmal Stoffe drin sind wie Krebszellen, Blei, Quecksilber, Cyanid oder alles zusammen ?
8 Antworten
Es gibt anscheinend auch Homöopathie für Tiere, und bei denen soll das auch helfen (musst mal "Homöopathie für Tiere" googeln, das scheint richtig viele Anbieter zu geben)
Allerdings ist ja nicht ausgeschlossen, dass es bei Tieren einen Placeboeffekt gibt (vielleicht fühlen sich die Tiere schon besser, nur weil man sie ausgiebig streichelt etc.).
Hmm, weil's nicht gleichzeitig Placebo und Nocebo sein kann, fällt der Nocebo-Effekt eben weg? Aber das Zeug ist ja so extrem verdünnt, von den einen Inhaltsstoffen ist doch eh fast gar nichts mehr übrig...
Das will ich gar nicht bezweifeln. Nur ist meine Frage ob dieses auch mit Labormäusen getestet worden ist, so wie man es sonst mit Medikamenten macht.
Die Homöopathen testen ihre Produkte nicht an Tieren, sondern direkt am Menschen (in der Regel wohl an sich selbst). Ich nehme an, es gibt Studien mit Versuchstieren, die zeigen wollten, dass Homöopathie nicht wirkt, aber direkt bekannt ist mir keine.
Wenn's den Placeboeffekt aber sogar nachgewiesen bei Tieren auch gibt, wären die Versuche sowieso nicht sehr aussagekräftig?
Naja das Problem ist, dass in keiner Studie(in keiner richtigen, also Doppelblind) am Menschen bewiesen werden konnte, dass Homöopathie eine Wirkung hat, abgesehen vom Placebo- Effekt. Da man aber an Ratten auch schon einen Placebo Effekt beobachtet hat, kann man auch mit denen Studien machen, das Ergbnis wäre aber, dass die Kügelchen als Placebo wirken. Die Homöopahten bräuchten also ein Versuchobjekt, bei dem kein Placebo Effekt möglich ist, um die Wirkung ihrer Mittel zu beweisen.
Die Homöopahten bräuchten also ein Versuchobjekt, bei dem kein Placebo Effekt möglich ist, um die Wirkung ihrer Mittel zu beweisen.
Die Homöopathen müßten lediglich in einem Doppelblindversuch zeigen können, dass sie ihre Globuli anhand ihrer Wirkung von Zuckerpillen und deren Placebowirkung unterscheiden können.
Ist diese Unterscheidung nicht möglich dann gibt es logischerweise auch keinen Unterschied zwischen Globuli und Zuckerpillenplacebos....
Meine Frage daher, gibt es irgendwelche Tierversuche über Homöopathie?
Nein, Homöopathen machen keine Tierversuche sie verwenden bloß ganze Tiere zum verdünnen, was sie potenzieren nennen.
Acromyrmex octospinosa - von fünf ganzen Blattschneiderameisen
Apis mellifica - lebende Honigbiene. Zubereitung: 1T lebende Tiere wird durch Zufügen von 1T Ethanol 94% getötet. Nach Zusatz von 1T Ethanol werden die Tiere zerkleinert. Der Ansatz wird mit 8T Et62% versetzt und 14 Tage lang unter 3maligem Umschütteln pro Tag stehen gelassen
Cimex lectularis - Bettwanze, lebend zerrieben
Coptotermes formosanus - lebende Termiten
Blatta Americana - Amerikanische Kakerlake, zermahlen
Cepea hortensis - ganze Gartenschnecke (unklar ob zerrieben oder anderweitig zerkleinert...)
Gryllus campestris - Feldgrille, lebend zerrieben
Helix pomatia - Weinbergschnecke, lebend zerquetscht
Latrodectus hasselti - Witwenspinne, lebend zerrieben
Latrodectus mactans - Schwarze Witwe (Spinne), weibliches Tier lebend zerrieben
Macrothylacia rubi - Brombeer-Spinner (Schmetterling), ganzes weibliches Tier mit Gelege
Pholcus phalangoides - Zitterspinne, lebend zerrieben
unser hund hatte schlimme arthrose mit hammer schmerzen. er bekamm Zeel und ist wieder der alte :-) keine schmerzen mehr etc. hatte eine rippenzwischennerventzündung und bekamm traumeel ( nach drei tagen wie weg geblassen ) als teenager hatte ich schlimme fußwarzen und jeder der fußwarzen kennt weiß wie ätzend die weg zu bekommen sind und nach drei jahren kampf den warzen bekamm ich die dann mit Thuja weg ....also entweder meine selbstheilungskräfte sind dermaßen stark oder die stoffe der homoöphatie die bestimmte bereiche im körper mobilisieren sind wirklich ihr geld wert. also auch wenn die meihnungen die stark auseinander gehen ist es doch immer erst besser auf natürliche als auf chemische mittel zu greifen