Hängeschränke befestigen, darunter liegt offensichtlich ein Stahlträger

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Ich wundere mich hier über die Bereitwilligkeit aller, in einen Stahlträger zu bohren, der das Haus bzw. die Decke hält. Ich habe als Elektriker täglich mit Wandbefestigungen zu tun und es ist uns untersagt, freiliegende oder unter Putz liegende Stahlträger anzubohren, da die Stabilität und damit die bauliche Integrität des ganzen Hauses gefährdet sein kann. Der Architekt hat bei der statischen Berechnung meist keine Löcher in Trägern mit einberechnet, höchstens die Schneebelastung des Daches. Eingestürzte Gebäude, wie letztens die Schwimmhalle, hatten auch Bohrlöcher an Trägern, wo sie nicht erlaubt gewesen wären und begünstigten damit den Einsturz.
Man bedenke, das zu den Löchern auch noch die Belastung der Schränke und des Inhalts dazukommt.

Hallo keine Panik, 80 € mußt Du nicht ausgeben aber ein paar Metallbohrer brauchst Du schon in verschiedenen Durchmesser damit Du langsam die Bohröffnung erreichtst ( etwa 10 mm ) und dann gibt es günstig Gewindeschneider ( oder ausborgen ) damit kannst Du dann ein gewinde in das Bohrloch schneiden und eine Machinenschraube eindrehen. Noch ein Tipp es gibt auch noch Bohr und Schneidspray damit kommst Du sehr leicht in den Träger. Ich denke mal ausgeben müßtest Du maximal 20 €. Also viel Glück Christian.

Wenn die Wand genau an der Stelle, an der die Schrauben im Schrank sind, nicht zum Setzen von Dübeln geeignet ist, hilft es, ein Kantholz (z. B. 5cm x 8cm) über die entsprechende Stelle zu legen (in diesem Fall senkrecht), es ober- und unterhalb des Stahlträgers an die Wand zu dübeln und den Hängeschrank dann mit Holzschrauben im Kantholz zu befestigen. Nachteil: der Hängeschrank steht dann 5 cm von der Wand ab.

genau so würde ich es auch machen. Statt mich mit dem Stahlträger zu quälen, würde ich eine Unterkonstruktion machen und den Schrank daran aufhängen.

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