Habe nächste Woche eine MPU wegen Alkohol.

6 Antworten

Ohne Vorbereitung kannst Du Dir die MPU sparen - Deine Antworten müssen überzeugend wie aus der Pistole geschossen kommen - musst Du nur eine Sekunde überlegen, hast Du schon verloren.

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musst Du nur eine Sekunde überlegen, hast Du schon verloren.

nanana, jetzt übertreibe mal nicht so:-)

die Gutachter bauen sogar "goldene Brücken" wenn du einen Hänger hast, kein Problem

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@keulenman

Oh nein - zum Glück nicht aus eigener Erfahrung - schlechte Erfahrungen sammelt man am Besten durch die Erfahrung anderer - z.B. Freunde, Bekannte, Kollegen etc. :-))

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@bodyguardOO7

Ich hab nicht dich gemeint sondern @ginatilan, War aber eher scherzhaft gemeint.

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Ohne Vorbereitung? Keine Chance.

Du sagst Du bist sauber, hast aber keine Abstinenznachweise - damit fällst Du sicher durch

Bleibt also kontrolliertes Trinken (KT). Das hast Du aber weder eingeübt noch kannst Du es belegen (z.B. Trinktagebuch).

Du hast dich auch nicht auf das Gespräch mit dem Gutachter vorbereitet. Nur als Beispiele ein paar Fragen, die auf dich warten:

  • Was waren die äußeren und inneren Motive für den Alkoholkonsum?
  • Hat der Betroffene sein Fehlverhalten erkannt?
  • Wurde das Fehlverhalten aufgearbeitet?
  • Hat er wirklich aus seinen Fehlern gelernt?
  • Wurde das neue Verhalten geübt?
  • Hat der Betroffene Vermeidungsstrategien für "Gefahrensituationen" entwickelt?
  • Wurden diese eingeübt?
  • Wie ausgeprägt ist seine Willensstärke?
  • Liegen ausreichende Fähigkeiten zur Selbstbeobachtung und Selbstkritik vor?
  • Hat sich sein soziales Umfeld verändert?
  • Kann der Betroffene seine Verhaltensänderungen nachvollziehbar glaubhaft machen?

Meine Empfehlung: Sag den Termin ab.

Dann überlegst Du dir, ob Du wirklich abstinent leben willst. Also dein ganzes restliches Leben niemals wieder Alkohol konsumierst - und das auch dem Gutachter glaubhaft zusichern kannst.

Oder vielleicht ist doch eher KT die richtige Entscheidung: Damit ist zumindest ein gewisser sozialadäquater Alkoholkonsum möglich. Nicht öfter als 10-12 mal im Jahr, nur zu besonderen Anlässen, niemals spontan und nicht über 0,3‰.

Beide Verhalten müssen eine längere Zeit (min. 6 Monate) eingeübt und dokumentiert werden. Ansonsten bist Du bereits durchgefallen, bevor Du mit dem Gutachter das erste Wort wechselst.

Auf das Gespräch solltest Du dich gründlich vorbereiten, die o.g. Fragen sind nur ein kleiner Bruchteil dessen, was auf dich zukommt. Hier git es vom Selbststudium über Gesprächsgruppen bis hin zur verkehrspsychologischen Bertung (teuer, aber effektiv) sehr viele Möglichkeiten.

Ich verweise dich mal an zwei Foren, die auf das Thema spezialisiert sind: mpuforum. de und verkehrsportal. de. Dort findest Du weitere Infos.

Hallo Hitjam,

du hast zwar schon Antworten von meinen Kollegen bekommen, trotzdem möchte ich noch etwas anfügen:

Eine MPU mit knapp 2 Promille ist grundsätzlich durchaus mit KT* zu bestehen. Wichtig ist dabei natürlich deine Trinkhistorie, sprich dein Trinkverhalten im Vorfeld. Was waren die Gründe, wie hoch der Konsum etc.

KT = kontrolliertes Trinken ist bei der MPU schon seit langer Zeit kein gängiger Begriff mehr. Es geht eher um den "risikoarmen Umgang mit dem Alkohol".

Eine Gutachterin schrieb mal dazu:

Es bedeutet nicht, dass man maximal zu 12 Anlässen im Jahr Alkohol trinkt und Buch darüber führt. Vielmehr bedeutet es die Trinkmengen zu beschränken und im Sinne einer vorausschauenden Verhaltensplanung zu überlegen, wann und unter welchen Umständen eine Menge Alkohol OK ist, die dich nicht außer Gefecht setzt. Der Sinn dahinter: Wer zu viel trinkt, merkt es nicht mehr und kann nicht mehr klar entscheiden, dass das Auto stehen bleiben muss.

Zu erwähnen ist dabei noch, dass Leberwerte heutzutage bei der MPU keine Bedeutung mehr haben (nur die, die bei der Begutachtung selbst gemacht werden), ansonsten gehen die MPI jetzt fast durchweg dazu über, auch bei einer "KT-Angabe" eine Haaranalyse zu fordern, die das moderate Alk.trinken "belegen" kann.

Gruß Nancy

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