Grau und gelbes Kabel zum Anschließen einer neuen Deckenlampe?

 - (Computer, Technik, Technologie)

10 Antworten

Diese Installation verrät mir schon sehr viel. Es wurde Bergmannrohr eingesetzt, das ist ein Blechrohr das innen mit Teer getränktem Papier ausgekleidet wurde (x Schichten davon unter Druck verpresst, dadurch wirkt das wie dicke Pappe) zur elektrischen Isolierung. Außen wurde es verbleit damit es nicht durch den Verputz anfängt zu rosten. An den Auslässen wurden Kragen aus Porzellan eingesetzt damit die Isolierungen der einzelnen Adern nicht durch das scharfkantige Blech beschädigt werden. Für 90° Winkel gab es entsprechende Winkel die man wie die heute üblichen Stangenleerrohre einfach zusammensteckte, für andere Winkel musste man mit einer entsprechenden Zange das Rohr Stück für Stück biegen. Das gibt ein charakteristisches Muster auf dem Rohr. Eingesetzt wurden diese Rohre bis etwa Mitte der 1950er, und sie sind steckkompatibel mit den heute immer noch benutzten Stangenleerrohren. Bergmannrohr nach dem Rohrhersteller Bergmann, also so wie Tempo bei Papiertaschentüchern hatte sich das damals so durchgesetzt.

Die Adern selbst sind ebenfalls aus diesem Zeitraum. Und das sieht man auch an der Farbgebung, der damaligen Zuordnung hat da einfach jemand das benutzt was da war. Wie halt so üblich nach dem Krieg. Ich habe auch so eine Konstellation mit alten Bergmannrohren. Bei mir im Gästeklo waren da z.B. schwarz und violett, sonst überall schwarz und rot, schwarz als Außenleiter und rot als Nullleiter (PEN).

L1: gelb

L2: grün

L3: violett

schwarz oder grau: Schutzerde

schwarz oder grau mit weißen Querstreifen: vereinigte Schutz- (PE) und Betriebserde (N)

Es gab bis 1966 kein einheitliches Farbsystem bei den Adern in Deutschland. Das kam erst mit der Einführung der VDE 0298 im November 1966. Dauerte trotzdem noch bis ca. 1970 bis sich das durchgesetzt hat.

Man kann sich bei so einer alten Installation nur auf eines verlassen: Du kannst dich auf nichts verlassen! Zudem ändern solche Adern gern ihre Farbe im Laufe der Jahrzehnte, zum Beispiel wird aus schwarz dann grau. Also immer messen und prüfen was da Sache ist. Wenn das Haus dir gehört würde ich empfehlen neue Adern einzuziehen. H07V-U ist der richtige Typ dafür, die bekommt man auch im Baumarkt. Wenn du die alten Adern rausziehst, wirst du feststellen das die Isolation nur bei Teilen so gammelig ist die sich außerhalb des Rohres befanden. Die Teile die im Rohr liegen sehen noch aus wie frisch aus der Fabrik.

Hallo, aus meiner Decke kommt ein gelbes und ein graues Kabel. Meine neue Leuchte dagegen verlangt blau und braun. Wo kommt das denn rein. Ich hatte schon gegoogelt, aber die Kombination gelb/grau fand ich nirgends.

Dein Haus ist wohl aus den 1960s (oder älter) ... veraltete Farb-Kodierung

der Eine ist Phase (an Braun), der andere Neutral (an blau) ... da hilft nur messen (mit 2-Pol Spannungsprüfer) & kennzeichnen danach ... Neutral führt zu Erdung fast keine Spannung während Phase dich mit der vollen 230V Power Zap-t

Keine Erdung vorhanden ! = Du darfst keine Metall-Lampen verwenden !

die angeschlossene Lampe hat möglicherweise USA-Farbkodiereung

5 Sicherheitsregeln beachten und vernünftigen Spannungsprüfer auftreiben.

Grau und Grüngelb? Was das denn für eine "wilde" Kombi?

Sicher, dass da nicht eine Ader deckenbündig abgebrochen ist? Ich vermute: Es wurde mal ein PE nachgezogen (um die klassische Nullung loszuwerden) und später ist die Phase abgebrochen, so dass Grau und GrGe zurückgeblieben sind.

Wenn sicher, dass es die einzigen beiden Adern sind:

Wenn die Farben stimmen, hättest du zwei Nullleiter und keine Phase, was unsinnig wäre. Naja, Einzeladern halt... einer von beiden hat eine falsche Farbe xD.

Du musst rausfinden, welche Ader die Phase (spannungsführend) ist. Am besten die Farbe der Phase mittels schwarzem Isolierband korrigieren.

Wenn deine Leuchte schutzisoliert ist (dieses Zeichen trägt: http://deacademic.com/pictures/dewiki/83/SymbolSchutzklasseII.png), dann ist kein Schutzleiter erforderlich.

Falls jedoch ein Schutzleiter benötigt wird, muss klassisch genullt werden. Das heißt: Wenn die Schaltung vor 1973 (West) bzw. 1990 (Ost) errichtet wurde, in dem Raum grundsätzlich die klassische Nullung angewendet wird, darf dieses durchgeführt werden (Bestandschutz). Ansonsten lässt sich die Leuchte nicht anschließen. Das ist aber nur für Fachleute zu empfehlen.

(Ich habe auch mal so einen Kandidaten, wo 3x grüngelb aus der Decke kam xD)

Die Adern sind so alt wie die Installation, dürfte aus der Zeit kurz nach dem Krieg bis Mitte der 1950er stammen. Da hat man das genommen was da war. Ich hatte in meinem Gästeklo schwarz und violett. Bei Dreiphasenwechselspannung war gelb eigentlich L1, violett war damals L3. Korrekterweise müssten die Adern schwarz und rot sein. Schwarz als Außenleiter und rot als Null (PEN).

Da kommt wieder mein alter bekannter Spruch: Bei so alten Installationen kann man sich nur auf eines verlassen: Man kann sich auf nichts verlassen! Da muss man immer messen und prüfen! Und am besten wäre, man reißt den alten Mist da raus, geht in den Baumarkt und holt sich entsprechende Mengen H07V-U in verschiedenen Farben und zieht das mit einer Einzugspirale (z.B. Kati-Blitz) ein.

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@germi031982

Ich hätte da einfach eine NYM eingezogen, damit das vernünftig isoliert ist. Scheint ja dick genug zu sein.

Das sieht nämlich nach Bergmannrohr oder einer recycelten Gaslaternenleitung aus. Und das ist zusammen mit Einzeladern effektiv SK0, wenn die nicht doch irgendo zuverlässig auf PE ist (was ich nicht glaube) -.-

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@Franky12345678

Mit NYM kommst du da nicht um alle Ecken rum, in der Regel sind das Rohre mit einem Durchmesser von 16mm, die größeren sind 20mm.

Das sind eindeutig Bergmannrohre und die sind innen isoliert, ebenso wie die passenden Abzweig- und Gerätedosen. Aus dem Grund MUSS man da auf Einzeladern zurückgreifen die eine dickere Isolierung haben (eben die genannten H07V-U), eben um zu verhindern das wenn die Isolierung minimal beschädigt werden sollte beim Einziehen das nicht direkt unsicher wird. Eine 1,5mm² Ader H07V-U ist vom Außendurchmesser so dick wie eine 2,5mm² aus einer NYM-Leitung. Nicht umsonst ist H07V-U bis 750V zugelassen und NYM "nur" bis 500V. Und nur bei diesem Typ ist es erlaubt ihn ohne Mantel in ein Leerrohr einzuziehen.

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