Gibts beim Menschen anatomisch was, was auf Kiemen hindeutet?

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5 Antworten

Die Mandeln, die Thymusdrüse und weitere Teile des Halses und Mittelohres bei Menschen sind wahrscheinlich homolog zu den Kiemen bei Fischen, da sie sich aus den gleichen embryonalen Anlagen (den Schlundbögen) entwickeln. Die bei manchen Menschen auftretenden Halsfisteln werden außerdem oft als Atavismen gedeutet, da ihre Entstehung ähnlich wie bei Kiemen abläuft.

Nicht nur die Vorfahren der Menschen, sondern aller Landwirbeltiere lebten im Wasser. Die Anlagen für Kiemen existieren auch bei allen anderen Landwirbeltieren, auch wenn daraus nicht zwingend die gleichen Organe hervorgehen wie bei Menschen.

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Vier Wochen nach der Befruchtung ähnelt der Embryo äußerlich mehr einem Fisch als einem Menschen:   Er besitzt dann mehrere Kiemenspalten und einen Schwanz. Beide Merkmale sind bis zur sechsten Woche wieder
verschwunden. Diese Eigentümlichkeiten, die Zoologen schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts aufgefallen waren, gilt für alle Wirbeltiere:
Egal ob sie im Wasser oder an Land leben, als Embryonen machen sie diese Kiemenphase durch.

Quelle:    http://www.mare.de/index.php?article_id=2277&setCookie=1

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verwirrtesmausi 27.09.2016, 23:06

ja, weil das leben ursprünglich im Wasser entstanden ist

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Misterblue75 27.09.2016, 23:08

Ich meine bei z. B. bei erwachsene Menschen wie Blinddarm, den man nicht braucht. Ob es anatomisch irgendein Überbleibsel von Kiemen gibt.

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Während der Schwangerschaft, also der Entwicklung des Kindes, sollte es kurze Zeit Kiemen haben, hab ich gehört.

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Sämtliches Leben auf dem Planeten Erde stammt aus dem Wasser. Ich glaube dass in einem bestimmten Embryonalzustand so etwas wie Kiemen sichtbar sind aber 100%ig sicher bin ich mir nicht.L.G.

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