Gibt es Tricks, wie man einen Mann zu mehr Mitarbeit im Haushalt bewegt?

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7 Antworten

die einzige Möglichkeit ist, wie bikerin99 schon schreibt, nach Vereinbarung bzw. Ansage seht konsequent seinen Kram nicht mit zu machen.

Wenn er Bier will, muss er das selber kaufen, wenn er saubere Teller will, muss er die selber in die Maschine tun, die Maschine anstellen und danach die Teller wieder raus räumen, wenn er saubere Wäsche will, muss er die selber waschen, wenn er essen will, muss er selber kochen...

Das Ganze ist ein Nervenkrieg und der funktioniert nur, wenn keine Kinder oder anderen Personen mit betroffen sind, und auch nur, wenn sie ein eigenes Badezimmer, eigenes Schlafzimmer, eigenes TV, eigenen Kuehlschrank, eigenes Geld, quasi eine eigene Wohnung hat, bei der sie die Tür zumachen kann wenn er sein Zeug liegen lässt wie er will.

Der Schuss kann auch nach hinten losgehen, (z.B. kauft er sich dann einfach aus gemeinsamer Kasse jeden Tag ne Pizza, die gemeinsame Wohnung koennte fuer sie unbewohnbar werden, etc.).

Vorher sollte Deine Schwester auf jeden Fall mit ihrem Partner reden und ihn fragen, ob er eigene Ideen hat, wie er sich selbst zu mehr Mitarbeit ohne dauerndes Drauf-Ansprechen motivieren koennte.

Männer wollen gebauchpinselt und gelobt werden, damit sie freiwillig helfen.

Sie sollte ihn nicht bitten, sondern sagen, was er machen soll - und dies auch dann nicht selbst machen, wenn er es nicht macht, auch wenn sie genervt ist und der Abwasch z. b. tagelang rumsteht.

Eine Freundin hat Vereinbarungen mit Mann getroffen. Wenn er es nicht erledigt hat, dann hat sie es nicht für ihn erledigt. Sie hatte auch eine unheimliche Ausdauer. Eine Variante ist auch, z.B. seine Wäsche nicht waschen, die Dinge, die ihm wichtig sind, nicht erledigen und auch vergessen. Es ist meist ein Machtkampf, leider.

Na klar, Liebesentzug. Noch ein paar mehr Beziehungsprobleme bitte? Liebesentzug ist totaler Schwachsinn - außer man möchte richtig viel Stress und vielleicht sogar eine Trennung. Wenn dann würde ich eher das Gegenteil empfehlen, vielleicht ist ja gerade Sex oder eben andere Dinge das, was fehlt und ihn so unmotiviert machen? Aber nicht nach dem Motto "Räum das auf, sonst gibts keinen Sex!" denn er wird sich einfach denken "Okay." oder es artet einfach in größeren Dingen aus.

Einfach mal die ganzen Geräte ausstellen vor denen er sich breit macht und ein ernstes Wort mit ihm reden, dass es so ja irgendwo nicht gehen kann, schließlich leben sie in einer Beziehung und da sollte man auch so etwas teilen. Oder öfter mal was zusammen unternehmen, auch wenn man ihn quasi dafür zwingen muss, denn so was kurbelt im Idealfall auch etwas mehr an Dinge, so eben auch Haushalt, gemeinsam zu erledigen.

Loben, auch wenn es schwer fällt. NIE schimpfen, weil er etwas falsch gemacht hat. Ist ein bisschen wie bei Hunden ;)

Und: klare Regeln. Bei uns ist beispielsweise mein Mann für den Müll zuständig. Das heißt, dass ich den Müll zur Not auch konsequent stapel, ich bringe ihn nicht raus. Wenn die Mülltonnen nicht rausgestellt werden, sein Problem.

Und ein Drittes: sich dran gewöhnen, dass alle Arbeiten jedes Mal erneut angefordert werden müssen. Das heißt: Tätigkeit einfordern (z.B. am Tag vorher schon ankündigen) und nicht drüber ärgern, dass man es tun muss.

Vorsichtig einen Wettkampf anleiern, suggerieren .. Nach dem Spülen: "Yeah! Das ging jetzt ruckzuck!" .. paar Tage später: "Ich werd' immer besser!" - "Hä?" -" Ja, schneller." .. Irgendwann, wenn's paßt bei einem wer oder was ist besser-Thema, wie es immer mal wieder vorkommt, wenn's um was geht - "Ich spüle alles schneller weg, als Du [zB] einen Reifen wechselst!" ..

Und dann umgekehrt zum Vergleich, wer "insgesamt" besser, schneller ist .. und dann regelmäßig abwechselnd um einen kleinen Einsatz [nur Spülen, kein Reifenwechsel] ..

Eh voilla !

verwöhne ihn oral falls er mal ordentlich geholfen hat

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