Führerschein im EU Ausland machen

3 Antworten

Es ist richtig , dass er einen EU Führerschein machen, er musssich jedoch an einige Auflagen halten.

Die aussagen manch Personen hier das der Führerschein in der BRDnichts wert sind, ist Schlichtweg falsch.

Zum einen darf er kein Fahrverbot / Führerscheinsperre mehr habenbei Ausstellung des EU Führerschein.

Des Weiteren muss er sich nachweislich 186 Tage in dem Land inwelchem er einen Führerschein neu macht aufhalten, die Ausstellung kann vorhererfolgen jedoch ist er nur dann gültig wen er die 186 Tage einhält.

Sollte er vor diesen 186 Tagen das Land wieder verlassen ist derFührerschein Ungültig.

anhand der erneuten Prüfung hat er seine Eignungszweifelausgeräumt und es bedarf keiner MPU .

Es gibt darüber schon genügend Urteile , nicht nur irgendwelchehalbfertigen Gesetzestexte einschreiben sondern wen das Ganze und auch dieUrteile dazu.

Sollte er jedoch wieder auffallen wird er in der BRD eineNutzungsuntersagung erhalten .

wer das nicht glaubt sollte einfach zu einem Fachanwalt gehen .

Das dir die Ämter etwas anderes erzählen wie auch aufmanchen MPU Seiten ist klar den es gibt in der EU nur 3 Länder bei denen eseine MPU gibt und diese Geldmacherei betreiben.

Kluge Antwort. $28 ist ungültig ein legal erworbener fs ist unter Einhaltung der regeln gültig und anzuerkennen. nur dann nur noch mit max 0.49 sonst ist ende

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Hallo

EU-Richtlinie 2006/126/EG zur Zuständigkeit für Führerscheinmaßnahmen der Einzelstaaten

"Außerdem sollten aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Straßenverkehrs die Mitgliedsstaaten die Möglichkeit haben, ihre innerstaatlichen Bestimmungen über den Entzug, die Aussetzung und die Aufhebung einer Fahrerlaubnis auf jeden Führerscheininhaber anzuwenden, der seinen ordentlichen Wohnsitz in ihrem Hoheitsgebiet begründet hat."

und eine MPU ist so eine innerstaatliche Bestimmung

Nein, damit darfst Du in Deutschland nicht fahren.

Aus der Fahrerlaubnisverordnung: 

§ 28 Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum

(1) Inhaber einer gültigen EU- oder EWR-Fahrerlaubnis, die ihren ordentlichen Wohnsitz im Sinne des § 7 Abs. 1 oder 2 in der Bundesrepublik Deutschland haben, dürfen - vorbehaltlich der Einschränkungen nach den Absätzen 2 bis 4 - im Umfang ihrer Berechtigung Kraftfahrzeuge im Inland führen.

 (4) Die Berechtigung nach Absatz 1 gilt nicht für Inhaber einer EU- oder EWR- Fahrerlaubnis,

3.denen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist, denen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt worden ist oder denen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist, weil sie zwischenzeitlich auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben,

(5) Das Recht, von einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis nach einer der in Absatz 4 Nr. 3 und 4 genannten Entscheidungen im Inland Gebrauch zu machen, wird auf Antrag erteilt, wenn die Gründe für die Entziehung oder die Sperre nicht mehr bestehen. Absatz 4 Satz 3 sowie §  20 Abs. 1 und 3 gelten entsprechend.

Im §20 Neuerteilung einer Fahrerlaubnis FeV steht:

(3) Unberührt bleibt die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung nach § 11 Abs. 3 Nr. 9.


Eine ausländische Fahrerlaubnis wird also selbst dann wenn sie rechtmäßig erworben wurde [Wohnsitzprinzip] in Deutschland nicht anerkannt solange die MPU nicht positiv nachgewiesen wurde.

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