F=m*a und F=p/t Unterschied?

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8 Antworten

Also wann verwende ich welche oder geht prinzipiell immer jede?

(1.1) F = m·a = m·dv/dt = m·d²s/dt²

(erste und zweite Zeitableitung, d.h. die Änderung in einem sehr kurzen Zeitabschnitt) oder besser

(1.2) F = m·a = m·dv/dt = m·d²x/dt²

(Fettdruck bedeutet Vektor, also gerichtete Größe)

gilt »immer«, solange die Relativgeschwindigkeiten, mit denen man es zu tun bekommt, nicht zu groß werden (v≪c). Definitiv immer gilt

(2.1) F = dp/dt,

keinesfalls aber

(2.2) F = p/t,

das nur dann gilt, wenn man z.B. den Zeitnullpunkt in einer ganz bestimmten Weise setzt (nämlich dass p(t=0) = 0 ist) und F zeitlich konstant ist.

Willst Du eine Beschleunigung wissen und darfst Du Newtonsch rechnen (wie gesagt, v≪c), dann ist (1.2) zu verwenden und kann eventuell zu (1.1) vereinfacht werden.

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F = m * a gilt immer.

F = p / t nur, wenn wir entweder eine konstante Kraft haben oder wenn wir Durchschnittswerte betrachten, und beides nur, wenn der Körper zum Zeitpunkt t=0 in Ruhe ist.

Wenn du F = dp / dt (Zeitableitung) betrachtest, sind beide Formeln äquivalent.

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Je nachdem, welche Größen du gegeben hast.

Möchtest du den Impuls ausrechnen, ist die Formel F = m*a natürlich totaler Schwachsinn, denn du kannst dort ja nirgends nach dem Impuls umstellen.

Wenn du allerdings die Masse eines Körpers suchst, und die Kraft und die Beschleunigung gegeben hast, musst du natürlich F = m*a verwenden.

Es kann natürlich auch vorkommen, dass du Impuls, Zeit und Beschleunigung gegeben hast, und die Masse suchst.

Dann musst du die Formeln gleichsetzen: m*a = p/t
und nach m auflösen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG Willibergi

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F=m*a sagt, daß die Kraft F benötigt wird, um die Masse m mit der Beschleunigung a zu beschleunigen. Diese Formel zu verwenden ist dann sinnvoll, wenn eine Masse beschleunigt wird und der Zusammenhang zwischen Kraft, Masse und Beschleunigung das ist, was man untersuchen will.

F=p/t sagt, daß die Kraft F einem Impuls p geteilt durch eine Zeit t entspräche. Das ist nicht gut ausgedrückt. Richtig ist: Wo eine Kraft F einen Körper beschleunigt, da wird diesem Körper Impuls zugeführt. Je größer F um so größer der Impulsstrom. F ist sozusagen die Impulsstromstärke. In einem Zeitabschnitt Δt fließt dem Körper die Impulsmenge Δp zu. Der Zusammenhang ist:

F=Δp/Δt

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Kommentar von Sommerwind99
12.04.2016, 17:59

Kann ich mir das theoretisch so merken dass F=m*a verwendet wird wenn man Kraft aufbringen muss z.B. Und F=p/t also jeweils mit dem delta verwende ich wenn eine Kraft auf einen Körper wirkt?

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Der Unterschied liegt in den Größen, über die die Kraft beschrieben wird. Welche Du davon verwendest, hängt natürlich davon ab, was Dir gegeben ist und was Du ausrechnen möchtest.  

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p=m•v und a=v/t 

also 

F= p/t = m•v/t = m•a                      das heißt beide Formeln beschreiben das gleiche und je nachdem welche Größe du suchst und was du gegeben hast macht eine Formel mehr Sinn

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F=m*a gilt an sich immer

was sollen denn p und t bei der zweiten Formel sein? Die kenne ich nicht.

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Kommentar von Sommerwind99
12.04.2016, 17:46

p steht für Impuls und t für Zeit

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F = die Kraft (N)
m = Masse (Kg)
a = Beschleunigung (s/t^2)
p = Leistung (Watt)
t = Zeit (Sekunden)

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Kommentar von lks72
12.04.2016, 17:49

p ist der Impuls

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Kommentar von Ratvoller
12.04.2016, 17:49

Kann aber genauso Leistung sein. Bin mir nicht mehr sicher, ob groß P oder klein p

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Kommentar von Willibergi
12.04.2016, 17:50

p ist der Impuls - P ist die Leistung.

Mit P würde auch die Formel F = P/t keinen Sinn ergeben.

LG Willibergi

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Kommentar von Ratvoller
12.04.2016, 17:51

Ja, das war mir irgendwie klar. Ich habe mich grad so erinnert gehabt. Auch schon wieder ein Jahr her oder so

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Kommentar von Ratvoller
12.04.2016, 17:52

Welches Gesetz? 1.,2.,3.,...? Interessiert mich grad :)

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Kommentar von Willibergi
12.04.2016, 18:10

Das zweite.

LG Willibergi

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