Flucht aus der DDR in die BRD über die Berliner Mauer?

16 Antworten

Hallo SweetyLea,

wenn man von der Berliner Mauer spricht, dann denkt man immer als erstes an die Mauer, die Ost-Berlin von West-Berlin getrennt hat. Das ist auch soweit richtig, nur war ganz West-Berlin von einem Zaun und eben dieser Mauer umgeben. Es gab ausgewiesene Transitstrecken und einen Luftkorridor, die West-Berlin mit der BRD verbunden haben.

Leute, die nun aus Ost-Berlin oder auch aus dem Umland nach West-Berlin geflohen sind. Und dabei sind nicht unbedingt alle über über die teilende Mauer geflohen, konnte recht ungehindert über die Transitstrecken oder besser per Linienflug aus West-Berlin in die BRD fliegen.

Hoffe das hilft Dir ein wenig weiter. Sonst sieh Dir mal die Seite hier an: https://www.berlin.de/mauer/verlauf/der-aussenring/

Viele Grüße
DatSchoof

Es gab eine Grenze mit Zaun und Stacheldraht zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland.

Und es gab eine Mauer zwischen Ostberlin/der DDR und Westberlin. Westberlin war bis zum 2. Oktober 1990 kein Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland, sondern wurde von den drei Westalliierten Großbritannien, USA und Frankreich verwaltet. Die Westberliner hatten einen behelfsmäßigen grünen Personalausweis, in der Bundesrepublik war er grau. Die Reisepässe waren identisch.

Jeder Bürger der DDR hatte in Westberlin/der Bundesrepublik automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft und bekam sofort einen Ausweis und/oder Reisepass.

DDR-Bürger, die nach Westberlin geflohen waren, konnten nicht unmittelbar die Transitstrecken in die Bundesrepublik benutzen, sondern mussten sich ins Flugzeug setzen, um sicher nach Westdeutschland zu gelangen.

Was verwirrend ist, ist deine Darstellung. Menschen haben aus dem ostdeutschen Teil Berlins aus versucht, Mauer und Todesstreifen zu überwinden, um  in den westdeutschen Teil Berlins zu kommen, der sozusagen die westliche Insel im Osten war.  So kann man es in einem Satz ausdrücken.

Warum du im Internet nichts findest, kann nur an deiner Suche liegen, das Netz ist voll davon, z.B.
http://www.chronik-der-mauer.de/grenze/

http://www.planet-wissen.de/geschichte/ddr/die_berliner_mauer/pwiespektakulaeremauerfluchten100.html


usw. usf.

Es gab KEINEN"westdeutschen" Teil Berlins, sondern nur drei westliche Zonen, die "ihrer" jeweiligen Besatzungsmacht unterstanden: Bis zum Mauerfall mußte JEDE rechtliche\gesetzliche Regelung, die der (West-)Berliner Senat treffen wollte, von den zuständigen Hochkommissaren unterzeichnet werden! Was die "Regierung" der Halbstadt betraf, war sie von den Besatzungsmächten(GB,F und USA) abhängig: OHNE deren Zustimmung ging absolut NICHTS. Die Sowjets überließen die Regierung ihrer Zone den Behörden der DDR und duldeten nur "zähneknirschend", dass sich westliches Militärpersonal OHNE offizielle "Begleitung" weitgehend frei in der "Ostzone" bewegen durfte. Diese merkwürdige Situation war immer wieder Anlass  Spielfilme zu drehen: Alfred Hitchcock: "Der zerrissene Vorhang" Oder, besonders zu empfehlen, weil wirklich saukomisch: Eins, zwei,drei". von Billy Wilder. Da einige Szenen direkt am (tatsächlich unzugänglichen) Brandenburger Tor spielten, ließ Wilder es in München nachbauen.

1

Was möchtest Du wissen?