Fleisch kurz anbraten und dann in den Backofen oder nur in der Pfanne braten?

6 Antworten

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"Niedertemperaturgaren" heißt das Zauberwort: Fleisch bei sehr hoher Temperatur in der Pfanne anbraten, bis sich eine Kruste bildet (nein, es werden KEINE "Poren" geschlossen; Fleisch hat keine Poren), dann 20 Minuten lang bei etwa 100 °C in den Backofen. Dann wird das Fleisch fein zart und richtig saftig.

Wichtig: Du musst hochwertiges Fleisch (kein Billigfleisch aus dem Supermarkt) nehmen, das leichte Fettmarmorierung aufweist. Dieses Fett verschwindet komplett beim Braten und sorgt dafür, dass das Fleisch nicht zäh wird. Sehnen und Muskelhäute (die superdünnen Häutchen am Rand) MÜSSEN komplett entfernt werden - daraus entsteht das eklige "Lipplapp" am Fleisch; das kommt NICHT vom Fett.

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Warum sollten jetzt die Staeks aus dem Supermarkt minderwertig sein, die kaufen unter Umständen beim gleichen Erzeuger wie Dein Metzger. So ein Quatsch.

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@ingridshaus

Supermärkte müssen große Mengen kaufen, können also nicht vvom gleichen Erzeuger stammen wie mein Metzger der selbst schlachtet...

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also ich brate immer sehr heiß und scharf an (bis es fast schwarz ist, das macht bei Steak aber nichts!). Dabei ist wichtig, dass die Pfanne bereits am Anfang sehr heiß ist und man es nur ein einziges Mal umdreht. Danach entweder im Ofen nachgaren lassen oder in Alufolie einpacken, das reicht oft auch, je nachdem wie durch man es will.

Ein Steak ist ein kurzgebratenes Fleisch. Hier ist es wichtig, dass Du das Fleisch in heißes Fett legst und nur kurz (max. 5 Minuten) von beiden Seiten anbrätst.

Was auch eine Rolle spielt ist, ob Du das Fleisch als Bückware kaufst oder an der Fleischtheke. Ich sag mir "lieber einmal weniger, dafür aber gut". Ich hasse es, wenn ich erst einmal das Wasser aus dem Fleisch braten muß, ehe es bräunt.

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Ja, für mich klingt das nach schlechter Fleischqualität in Verbindung mit zu langer Bratzeit.

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