Fehler in der Fahrprüfung ansprechen?
Kann es in der praktischen Fahrprüfung von Vorteil sein, wenn man einen Fehler macht und ihn dann direkt selbst erkennt und dies auch laut sagt damit der Prüfer versteht, dass man weiß, dass man etwas falsch gemacht hat oder bringt das nichts?
(Natürlich sind keine allzu schlimmen Fehler gemeint, dass es da nichts bringt ist mir klar)
6 Antworten
Bringt nix, du solltest den Fehler gar nicht erst machen! Hinterher zu merken, dass er passiert ist, bringt im Extremfall den überfahrenen Menschen auch nicht zurück ins Leben!
Wenn es Kleinigkeiten sind, dann liegt es am Wohlwollen des Pruefers.
Im Allgemeinen ist aber die StVo nicht flexibel. Bei Missachtung der Vorfahrt, Rotlicht, Missachtung von Verkehrsschildern etc. ist demnach die Kulanz sicherlich nicht allzu gross.
"Oh, ich hätte jetzt nicht über rot fahren dürfen"
Nein, du hast den Fehler gemacht. Ein Fehler im Straßenverkehr kann schwerwiegende folgen haben. Einsicht ist gut, aber du darfst keine Fehler machen.
Ich würde das daher auch nicht ansprechen. Entweder der Prüfer bemerkt es oder halt nicht. Das Ansprechen wird an seiner Entscheidung vermutlich wenig ändern.
Das bringt nichts.
Entweder fällst du direkt durch - oder er bringt dich nochmal in so eine Situation.
Ganz schlechte Idee. Genau wie vor Gericht hält man die Klappe und beschuldigt sich nicht ohne Not selbst. Hoffen, dass es der Prüfer nicht mitbekommen hat. Bei mir war es bei der LKW-Prüfung so, dass ich beim ankuppeln des Auflegers einen gravierenden Fehler machte. Der Prüfer war aber zum Glück gerade in einem angeregten Gespräch - so ist ihm der Fehler durchgegangen, ich konnte ihn korrigieren und hab seitdem den Schein.