Facharbeit Thema "Sterben und Tod", was für Themen?

7 Antworten

Grüß Dich AriG99!

Es könnte noch dargestellt werden, was die Konsequenz aus dem Wissen der eigenen Sterblichkeit ist.

Einige Gedanken von mir:

Z.B. : Lebe den Tag (carpe diem) - Der Tod macht das Leben erst ernst. Oder: Wer den Tod nicht voll akzeptiert, der wünschte sich eigentlich nicht geboren worden zu sein, denn zum Leben gehört immer der Tod! Das Geborenwordensein akzeptieren wir nämlich!

Oder auch: der Tod ermöglicht das Leben. 

Werden, sich entwickeln, Wandel und Vergehen gehören zusammen. Wer an den Tod denkt, meint auch immer das Leben.

oder weiter: sich selbst Ziele setzen und verfolgen und Sinn im Leben finden. Ein sinnloses Leben ist nicht lebbar. Das Wissen um die eigene Sterblichkeit ist der Grund dafür.

Oder auch: Ein Wissen von einem Weiterleben nach dem Tod ist unmöglich.

Oder dieses: Sterben heißt Loslassen vom Leben. Darum heißt Leben lernen auch sterben können.

Bring das alles gedanklich in einen Zusammenhang und versuche Dich darin auch selbst zu erkennen.

Du kannst auch dieses Buch bestellen:

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Herzlichen Gruß

Rüdiger

Auf jeden Fall! Diese Aspekte werde ich in meine eigenen Vorstellungen mit einebingen! Lieben Dank

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Archiv des dradio, Arte hat sicherlich manche alte Sendung zur Thematik auf youtube - und womöglich 3SAT auch. 

Da findest Du dann reichlich Anregungen. 

Sterbebegleitung als berufliche Herausforderung 

Ansonsten möchte ich Dir ein Lob aussprechen dass Du im übertragenen Sinne im eigenen Haus bleiben möchtest und nicht noch auf die Idee kommst nach anderen Kulturen und ihren Religionen mit ihren speziellen Vorschriften schielen zu wollen. 

Aktive Sterbehilfe - unterschiedliche Begriffsdeutungen:

Es gibt die humanistische aktive Sterbebegleitung  und die medizinische. Es ist wesentlich hier zu unterscheiden. 

Die humanistische ermöglicht es dem begleitenden Pflegepersonal so viel Zeit als nötig zur Verfügung zu haben um jede sterbende Person nach ihrem eigenen Willen gehen lassen zu können. Das kann sehr aufwendig sein. Denn die Familien sind oft weit verstreut. Es ist aber hier und da - zum Glück - immer noch wünschenswert vor dem eigentlichen Prozess ein Gespräch zu ermöglichen. 

Dann geht es oft um die Regelung dinglicher Angelegenheiten unterschiedlichster Art. .Hier ist das Thema gesetzliche Betreuung nicht ausblendbar mit all seinen Facetten. 

Die medizinische Seite außerhalb von Hospizen ist nicht so wie sie öffentlich dargestellt wird. Wir haben auf unterschiedlichste Weise Dokumentationen von überfordertem Pflegepersonal welches entsprechend menschenrechtsunwürdig handelt, wir haben Dokumentationen von Misshandlungen und Fehlmedikationen, von Rechtsverletzungen  angeordnet von Ärzten. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen bis zum ärztlich verordneten Tod durch falsche Medikation. Alles dokumentiert. 

Wir haben zu kleine Wohnungen und Lebensumstände die viel zu menschenfeindlich sind um heute noch privat als Mehrheit Sterbebegleitung bis hin zum Tod leisten zu können. Blende diese Tatsache bitte nicht aus. 

Auf die Veränderungen der Friedhofsordnungen ging dradio in mindestens einem Beitrag ein. Nutze entsprechend das Archiv denn es lohnt. 

Vielen Dank! Sie haben sehr weiter geholfen!

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Ich finde die Herrangehensweise mit dem Ansehen in der Gesellschaft sehr gut, da gerade in diesem kapitalistischem System des Nutzendenkens der Tod als etwas trauriges angesehen wird. Dabei ist der Tod ein natürlicher Bestandteil des Lebens und etwas sehr intimes - wie die weibliche Periode oder das Masturbieren bei jungen Knaben. Der Tod ist nichts wofür man sich schämen braucht finde ich! LG Robin Pascal

Sehe ich genauso! Der tod wir einfach 'weitergegeben', z.b will die Familie nichts mit dem sterbenden zutun haben und 'schiebt ihn eine einrichtung ab'

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