Extreme Angst vor dem ungewissen (Angst vor dem Tod)?

14 Antworten

Hallo Julian,

eine gewisse Angst vor dem Tod zu haben, ist völlig normal. Doch in Deinem Fall geht diese Angst weit über das normale Maß hinaus. Dennoch gibt es keinen Grund dazu, wie Du gleich noch sehen wirst.

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6).

Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen... zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird!

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Hallo Julian,

in deinem Alter macht man sich Gedanken und es ist eine Horrorvorstellung wenn man an den eigenen Tod denkt. So war das auch bei mir in diesem Alter.

Jetzt bin ich alt und bin dankbar für jeden Tag den ich noch lebe, habe aber überhaupt keine Angst vor dem Tod. Es ist so und es erwischt jeden irgendwann. Bedenke, schon mit der Geburt gehst du täglich deinem eigenen Ableben entgegen, es ist so als ob du auf einem Berg steigst und irgendwann geht's halt auch wieder abwärts.

Mache dir bitte nicht soviel Gedanken, damit verlierst du deine Lebensqualität. Lebe einfach.

Mit zunehmendem Alter wirst du eine andere Sicht auf die Dinge des Lebens und des Todes bekommen.

Wenn es zu arg wird solltest du vielleicht mal einen Psychiater konsultieren aber ich bin überzeugt, den braucht du nicht. Alles Gute für dich.

Der Tod ist nicht ungewiss, er betrifft alle gleichermaßen und er tritt bei allen ganz sicher ein.

Danach ist es wie vor der Zeugung: Du weißt von nichts, du siehst und hörst und riechst und schmeckst und fühlst nichts.

Der Tod ist nichts zum Fürchten, er gehört wie die Geburt zum Leben dazu. Unsere Sache ist es, die Zeitspanne des Lebens so zu gestalten, dass wir anderen in guter Erinnerung bleiben.
Solange sich noch andere an einen erinnern, solange lebt man.

Ich habe halt einfach so angst vor dem nicht existieren... So sehr

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@Julian1204672

Das muss doch nicht sein! Das Leben bietet so viel Schönes, genieße es! Genieße die Gemeinschaft mit Menschen! Sprich auch mit ihnen über deine Angst, sie können dir helfen, diese zu überwinden!

Offensichtlich bist du noch ziemlich jung, du hast noch sooo viel vor dir, was es zu erleben und zu entdecken gibt!

Ich habe die längste Zeit schon hinter mir, wenn´s gut geht noch 10 Jahre, dann bin ich Erinnerung, hoffe ich wenigstens bei einigen.

Aber Angst fühle ich nicht, warum auch Angst vor etwas, was schon milliardenfach geschehen ist?
Eher Zufriedenheit darüber, dass ich Freunde und Familie habe, Menschen, die mir nahestehen und denen ich nahestehe, Menschen, mit denen ich schöne Jahrzehnte gelebt habe.

Und wie bei allem Schönen: Es muss einmal zuende sein, gerade weil es so schön war.

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@OpaAlfons

Sie habe ja recht ich habe nur so angst nicht zu existieren garnichts mehr sehen etc ich kann nur weinen

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@Julian1204672

Du musst dir sagen, jetzt ist das Leben, was danach kommt, das wirst du sehen (erstmal noch viel mehr Leben!).

Wie wird das Wetter morgen? Keine Ahnung, ich werde es erleben, jetzt ist erstmal heute. Das ganze Leben besteht aus einer Folge von vielen "heute", und wenn das "morgen" kommt, dann ist es ein neues "heute".

Angst kann einem das schönste "heute" versauen! Und das lohnt sich sicher nicht!

Bestimmt hast du Menschen, mit denen du reden kannst, über alles, auch über deine Angst. Rede mit ihnen! Und sie werden dir helfen, die Angst abzulegen, unterste Schublade, wo man nie wieder nachgucken muss.

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@OpaAlfons

Ich hoffe das es kein nichts gibt nach dem Tod ich hoffe und bete für ein Leben im Himmel...

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Wie würdest du den gerne nach deinem tod, was noch lange lanhe zeit hat, vorstellen. Ich sehe mich in einer zweiten Haut z.b als Adler (wollte ich schon immer sein) oder vlt ein schutzengel für deine lieben. Ich sehe ein riesiges Paradies und immer wenn 7ch amgst vor dem tod bekomme denke ich an meine positive vorstellung. Wir wissen das es irgendwann zuende geht und daran können wir nichts ändern das ist der narürliche kreislauf. Aber versuch einfach deine Angst zu aktzeptieren es ist vollkommen normal angst vor dem umgewissenen zu haben aber du kannsr doe angst schöner gestalten, was wärst du den gerne ein tier, ein engel, ein neuer mensch?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir Angst vor dem Ungewissen haben.
Du bist 16 Jahre jung und solltest deine Zeit nicht damit verschwenden, daran zu denken was dich erwartet. Verbringe deine Zeit sinnvoll mit Dingen die du gern machst. Du sollst irgendwann auf dein Leben zurückschauen und sagen können das du alles nochmal genau so machen würdest und das wirst du sicher nicht sagen wenn du weißt, dass du nur an den Tod gedacht hast.

Mit 16 solltest du andere Dinge im Kopf haben und dich noch nicht so ausgiebig damit beschäftigen schließlich hast du dein ganzes Leben noch vor dir :)

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