Erschafft das Bewusstsein die Wahrheit?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Nein 70%
Ja 30%

8 Antworten

Jein.

Das 1Bewusstsein das geteilt überall drin ist, ist bei den denkenden Menschen darauf angewiesen, dass sie sich einfühlen und geben wollen zum edelsten Gelingen, statt Mist, Müll zu fühlen, denken, reden und zu tun, was ja auch Schöpfer, Erschaffer, Manifestierer ist.

Deine Antwortmöglichkeiten sind leider in ihrer Dichotomie zu ungenau. Kein Mensch kann behaupten, eine klare Antwort darauf geben zu können. Denn bei beiden Antwortmöglichkeiten müsste der Antwortende zuerst wissen, was Wahrheit überhaupt ist. Doch ist das ein Thema, worüber sich die Menschen seit mehreren tausend Jahren die Köpfe zerbrechen. Schau dir dazu gerne einmal das Gettier-Problem an. Auch ein Blick auf die überlieferten Ursprünge dieser Frage, die antike griechische Philosophie, könnte hilfreich sein. Gerade Sokrates Gedanken dazu, könnten hier unterstützend sein. Einen kurze Einführung zu dem Paradoxon „Ich weiß, dass ich nichts weiß”, was er so übrigens nie gesagt hat, findet sich in der Apologie des Sokrates.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium der Philosophie und eigene Arbeiten zu dem Thema

kaempferdersonne 
Fragesteller
 04.04.2024, 22:34

Wenn du die Wahrheit kennen würdest würdest du anders denken und reden.

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Ja

Ich glaube schon, dass wir aus unserem Bewusstsein heraus leben und die Welt träumen.

"Normal" ist aber in der weltlichen Täuschung, diese als real anzuerkennen.

Manchmal erlebe ich Gefühle der Derealisation und ich denke, spirituell betrachtet ist das eine kurze Realisation dessen, dass die Welt ein Traum ist, den man selbst erschaffen hat aus dem eigenen Bewusstsein heraus.

Dennoch ist es für den mentalen Zustand hier auf Erden besser "geerdet zu sein"

Aber im Grunde genommen ist alles ein Traum und eine Projektion des Bewusstseins, das aus der Alleinheit mit der Göttlichkeit entsprungen ist.


kaempferdersonne 
Fragesteller
 04.04.2024, 22:36

Du musst in 2 Welten existieren.

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Ja

Ohne Wesen mit Bewusstsein sind die Dinge zwar auch, wie sie sind (also uneingeschränkt "wahr", wenn man so will), aber erst das Bewusstsein bietet die Möglichkeit für Fehlinterpretationen, erschafft also die Unwahrheit. Damit wiederum wird der Wahrheitsbegriff überhaupt erst sinnvoll. Also ja.

(Falls man sich die Welt komplett einbildet, sowieso. Aber dafür spricht weniges.)


kaempferdersonne 
Fragesteller
 04.04.2024, 22:37

Das hängt vom Bewusstsein ab wie weise es ist.

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Von Experte DianaValesko bestätigt
Nein

Radikaler Konstruktivismus (Wissen wird vom Bewusstsein erzeugt. Objektive Realität existiert unabhängig vom Menschen nicht).
Philosophischer Skeptizismus (Die Möglichkeit Wissen zu erlangen wird infrage gestellt. Die Existenz einer objektiven Realität wird bezweifelt).
Es gibt keine endgültige Antwort darauf.


kaempferdersonne 
Fragesteller
 04.04.2024, 22:39

Die objektive weltsicht muss erst erkannt und verstanden werden.

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