Ermahnung bekommen?
Wir haben seit 2 Monaten einen Kleingarten. Bis heute haben wir mega viel Arbeit reingesteckt. Nun haben wir eine Ermahnung bekommen mit Punkten, die uns völlig vom Hocker hauen. Komposterde hinter der Gartenlaube nicht erlaubt. Müll hinter der Gartenlaube entsorgen, aber da liegt nichts. Etwaige Kinder provozieren unseren Hund und wir sind jetzt schuld daran, dass er bellt. Rankende Pflanzen darf ich nicht mehr vor Sichtschutzzaun pflanzen, zudem habe ich noch keine Rankpflanzen. Zudem soll ich schnippig gewesen sein des Öfteren, habe Wünsche, die nicht sofort erfüllt werden. Man fragt höflich und ruhig und wird angepault. Von heute auf morgen. Gestern noch nett gequatscht und Kaffee getrunken mit der Vorsitzenden und am nächsten Tag wird man ignoriert und wenn man fragt, bekommt man eine pampige Antwort. Das sind alles extreme Widersprüche, was überhaupt nicht stimmt. Das Schlimme ist, der stellvertretende Vorsitzende zieht da mit. Das ist doch echt krank.
6 Antworten
Tja, das ist das Los als Neue im Kleingartenverein.
Ermahnung war schriftlich? Wenn ja, dann schriftlich gegenargumentieren und um einen Vororttermin bitten.
Mündliche Ermahnung? Wenn ja, dann Schlaumeierei, Grenztestung und prophylaktische Kleinhaltung.
Lies dir nochmals in aller Ruhe das hoffentlich schriftlich vorliegende Statut des Vereins durch und versuche neutral (wie außenstehend, nicht angegriffen) Schritt für Schritt durchzugehen und dann beurteile die momentane Lage selbstkritisch. Bitte um Gespräch vor Ort und Vorschläge zur Abhilfe. Stelle viele Fragen- wer fragt, der führt! Bleibe ruhig und sachlich ohne Rechtfertigung.
Dass es im Kleingartenverein wie im Taubenschlag zugeht, ist doch klar, ebenso, dass es deinen Hund verwirrt. Für gelangweilte, unerzogene Kinder ist es doch wunderbar, am Zaun entlang einen Hund zu provozieren. Erfolg für sie, wenn der Hund bellt, was wiederum die Erwachsenen stört. Diese sehen ihre Plagen beschäftigt und haben Grund zum Aufregen wegen dem Hund. Idiotisch! Trotzdem kann man mit Kindern reden und sie auf mögliche Gefahren ihres Verhaltens aufmerksam machen.
Der Hund kann erzogen werden, man verlangt dies sogar. Bei Kindern?! Also schau, dass sich der Hund nicht provozieren lässt und sein Revierverhalten abbauen kann.
Kleingartenverein kenne ich sehr gut durch meine Großeltern, später von Mutti übernommen. Oase am Rande der Großstadt, schon immer stark geregelt und trotzdem viele schöne Erinnerungen. Mir war es da immer zu eng, wenigstens war der Garten sehr hoch :)) So etwas wollte ich selber nie und bin aufs Land gezogen, später auf Eigentumsgrundstück. Da ist alles weitläufiger und trotzdem gibt es sowas wie Nachbarschaftsregeln. Habe schon immer Hunde und kann denen nicht alles durchgehen lassen. Melden ist okay, aber Gekläff, weil jemand am Grundstück vorbei geht, ist tabu. Halte seit ü. 50 Jahren große Hunde.
Kopf hoch, alles findet sich, wenn sich mal richtig ausgesprochen wird. Augen und Ohren auf, freundlich, aber nicht zu nett, Zurückhaltung und auf sich zu kommen lassen.
Schriftlich / muendlich (?)
Schaue in die Statuten, frage hoeflich ohne nach wie und was noch verbesserungswuerdig ist, du bist ja noch neu und im Aufbau / Anpassung was vom Vorbesitzer da ist ...
Ziel ist das Miteinander, besser als ein Nebeneinander
Kleingartenvereine haben ein strenges Regelwerk, pruefe ob es ueberhaupt fuer dich passt ... Gestaltungsregeln, Gemeinschaftsaufgaben, das Miteinander mit den Leuten ist in einer solchen Gruppierung wichtig ...
Das sollte eigentlich im Vorfeld geschehen, bevor man sich auf die Gruppe einlaesst, der einzelne ist da relativ stark eingeschraenkt
Das klingt stark nach: "man hat mir ein bisschen Macht gegeben und die nutze ich nun um meine Mitmenschen zu drangsalieren".
Ich würde nochmal das direkte Gespräch suchen mit den beiden Vorständen und fragen was das soll. Wenn die weiter so eine "ich Chef, du nix" Mentalität an den Tag legen würde ich kündigen und mir nen anderen Garten suchen.
Genau deshalb sagt man; nimm keinen Kleingartenverein. (is nur was für Korinthenkacker)
Diese Regeln sind tatsächlich offiziell genehmigt und auch tatsächlich überall so streng, was daran liegt dass es wirklich nur zum reinen Anbau normal einfacher Pflanzen dienen soll und sonst nichts und auch Tiere angelockt werden könnten durch einen falsch angelegten Kompost.
Ja ist richtig auch die Zaungrenze darf man nicht direkt bepflanzen.
Aber es gibt hier immernoch ein übertreiben auch vom Verein, nicht jede Regel ist so wirklich korrekt, dass muss man aber in der Vereinssatzung nachlesen, oder eben austreten und dir einen privaten Garten suchen, das geht per Pachtung, da pachtet man dann ein Grundstück was ned zwingend teuer ist.
Das ist der typisch deutsche Kleingartenverein. So ziemlich die unterste Schiene was Vereine angeht. Da meinen dann Leute die sonst nix zu sagen haben sie könnten sich aufspielen. Auf einem Niveau mit Dauercampern.
Rankpflanzen setze ich doch nicht direkt auf die Grenze. Wenn dann ca. 50 cm davor mit Rankhilfe. Und der Kompost steht nicht hinter der Laube. Die Erde habe ich dahinter verteilt.