Die 2 Wendepunkte im 2. Weltkrieg?

11 Antworten

Man kann nicht einzelne Ereignisse als Wendepunkte betrachten, denn eine militärische Niederlage führte zwangsläufig zu weiteren Niederlagen.

Der erste Misserfolg trat bereits 1940 bei der "Luftschlacht um England" ein. Hier wurde der Ruf der Luftwaffe erstmals nachhaltig geschädigt. 

Dann das Desaster vor Moskau. Die als unbesiegbar geglaubte Wehrmacht musste erstmalig eine Niederlage einstecken, welche in einer heillosen Flucht mündete.

Dann natürlich Stalingrad, wo eine ganze Armee zugrunde ging.

Aber auch Nordafrika darf man nicht ausser acht lassen. Es war zwar tatsächlich nur ein Nebenschauplatz, aber die Verluste an Mensch und Material waren nicht weniger als in Stalingrad. 

Die dazwischen liegenden Erfolge der Wehrmacht darf man nicht überbewerten, das waren nur Strohfeuer, welche aber die personellen und materiellen Reserven Deutschlands nachhaltig erschöpften.

Die missglückte Offensive bei Kursk war nur mehr das Tüpfelchen auf dem i, und die Landung der Alliierten in der Normandie läutete das Ende des Dritten Reiches ein, gemeinsam mit der kurz darauf erfolgten Operation Bagration der Sowjets, welche die Heeresgruppe Mitte praktisch total vernichtete.

Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte Nazideutschland kapitulieren müssen. 

Was aber nicht geschah, mit der Folge, dass im letzten Jahr des Krieges mehr Menschen ums Leben kamen als in den fünf Kriegsjahren zuvor... 

Das wären die Luftschlacht um England um genau zu sein London und die schlacht um Stalingrad Afrika könnte man theoretisch auch dazu zählen aber du hast nach 2 Wendepunkten gefragt

lg

Der erste Wendepunkt war die Schlacht um Stalingrad. Die Wehrmacht war für den harten, russischen Winter nicht ausgerüstet, die Kälte machte sowohl den Soldaten als auch dem Kriegsgerät schwer zu schaffen, hier waren die Russen überlegen.

Der zweite Wendepunkt war der Eintritt der U.S.A. in den Krieg und letztenendes dann die Invasion beim D-Day, bei der wir Deutschen den Invasionspunkt falsch eingeschätzt hatten, mit der Normandie wurde nicht gerechnet und deshalb wurde sich auf diese weniger stark konzentriert. Den Alliierten gelang die Errichtung von Schwimmbrücken so daß sie die Flüsse im Westen überwinden und weiter vordringen konnten.

Wenn dann wäre der Eintritt der USA der erste Wendepunkt, war schließlich vor Stalingrad.

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@Zizizakg2

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Stalingrad

Das war im August 1942.

Wie kommst du darauf den Overlord vom 6. Juni 1944 vor Stalingrad zu legen?

2 Jahre Unterschied, das kann kein Irrtum sein und keiner hat es gemerkt.

Der D- Day war niemals ein Wendepunkt, er war noetig, haette allerdings frueher passieren muessen.

Diesen Lapsus hier, habe ich erst jetzt bemerkt.

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@Zizizakg2

Ab den D-Day waren allerdings erst die USA in Europa praesent, somit hast du dich falsch ausgedrueckt. Wendepunkt?

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@zetra

Inwieweit habe ich mich denn falsch ausgedrückt? Meine initiale Antwort war dass erst der US Kriegseintritt und dann Stalingrad war. Ich habe nie von den Amerikanern in Europa gesprochen.

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@baaaaaaaaaaaaaa

Warum negierst du deine eigene Antwort, hier hast du dich doch deutlich erklaert?

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Es gab nur einen Wendepunkt. Das waren natuerlich gleich welche in Reihe.

Stalingrad, Kampf um Moskau, Panzerschlacht am kurischen Bogen.

Ab hier wurde die DE-Armee unaufhaltbar zurueck getrieben.

Die geforderte Landung von Stalin, wurde, warum auch immer , nicht vollzogen.

Erst nachdem die westliche Allianz Angst bekam, die Sowjets am Atlantischen Ozean begruessen zu muessen, setzte die Landung ein.

Sie war, anders wie behauptet nicht kriegsentscheidend, denn die DE-Wehrmacht war zu dieser Zeit nicht mehr in der Lage zu agieren.

DE-Wehrmacht war zu dieser Zeit nicht mehr in der Lage zu agieren.

Das ist nun doch übertrieben. Vielleicht nicht mehr in der Lage zu gewinnen, aber zu agieren allemal. Siehe Ardennenoffensive. 

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@Zizizakg2

Das war ein letzter Versuch, allerdings stoppte dieser Angriff schon an Spritmangel.

Diese 12.Armee flutete ja ohne schwere Waffen zurueck und sollte, aufgefrischt mit den bekannten 16 jaehrigen Jungs, Berlin von den Sowjeta entlasten.

Das ging ja gruendlich in die Hose, Wenck kapitulierte In Stendal vor den Amerikanern, somit war diese Offensive ein Flop.

Anmerkung: Wenck wurde in Nuernberg verschont, er starb in den achtziger Jahren bei einem Autounfall.

Uebrigens, noch in Belgien veruebte diese Truppen Kriegsgraeul.

Wenn dich das interessiert, dann bei Google bitte. Gruss zetra.

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@zetra

https://de.wikipedia.org/wiki/Normandy_landings

Am 6.Juni 1944 starteten die Westalliierten den D-Day.

Da waren bekanntlich alle Messen gelungen.

Das Hitler den USA vorher den Krieg erklaert hat, ist eh schon nicht zu verstehen. Allerdings was war damals eigentlich normal?

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Das mit den "Wendepunkten" ist so eine Sache. Nahezu jeder Historiker hat da so seine eigenen Definitionen, die - jeder für sich betrachtet - auch völlig richtig ist.

Gemeinhin werden werden folgende zwei Ereignisse als wesentliche militärische Wendepunkte des WK II bezeichnet.

Die Schlacht um Midway vom 4. bis zum 7. Juni 1942 führte zur Zerstörung wesentlicher Flottenverbände der japanischen Streitkräfte. Die war die letzte grössere Offensivaktion des Kaiserreichs.

Die Schlacht von Stalingrad (Herbst/Winter 1942 bis Januar/Februar 1943) führte zur Vernichtung der deutschen 6.Armee und weiterer Verbündeter Truppen (insbes. Rumänen und Italiener). Sie gilt als psychologischer Wendepunkt auf dem Europäischen Kontinent.

Wiederum andere betrachten die politischen Wendepunkte und führen hierbei den Überfall auf die Sowjetunion (Bündnissbruch des Hitler Stalin Pakts) und den Überfall auf Pearl Harbor (Kriegseintritt der USA) an.

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