Denke ich zu optimistisch/naiv?

10 Antworten

Hi, natürlich schaffst Du das ABI.

Mich hat eine trennung vor 20 Jahren total Runtergerissen. 10 Jahre zusammen. Dnn Prüfung und Trennung.

Ich hatte alles andere im Kopf nur nicht Prüfung.

Eben und all mit 4,5 bestanden. Ich hatte vorher in allen Fächern eine einz.

Die Trennung hat mich meine Note gekostet. Man kann da nicht mehr klar denken.

Aber das leben geht weiter.

Mario

Generell sollte man sich von der Idee distanzieren, dass Erfolg ein Resultat von guter Bildung ist. Dem ist überhaupt nicht so.

Erfolg ist die Zusammenarbeit zwischen dem Willen, etwas verwirklichen zu wollen, und der Nachfrage in einem bestimmten Bereich;

Eröffnest du neben 5 Dönerbuden eine weitere, so sinkt die Nachfrage nach Döner, da der Markt gesättigt ist. Bietest du aber etwas an, was alle anderen nicht anbieten, hebst du dich ab.

Bist du bei einem Bewerbungsgespräch und willst dich abheben, solltest du im Gegensatz zu anderen Personen dem Arbeitgeber mehr anbieten; wie wäre es mit Probearbeiten?

Gleiches gilt für dein Abi. Wenn du es willst, kannst du es schaffen. Und wenn du es nicht schaffen kannst, hole dir Hilfe. Wege gibt es tausende.

Das einzige, was mir bei dir sorgen bereiten würde, ist deine Psyche. Wenn dein psychisches Problem von damals heute immer noch im Hintergrund schlummert und nicht „gelöst“ ist, wirst du scheitern.
Dem gilt es vorzubeugen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich kenne eine Marktlücke. xD Tastaturen mit 3x3 cm Tasten :D xD

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@ewigsuzu

Setze sie mal um. Und wenn du dann erkennst, dass eine 3 Meter lange und 50 cm breite Tastatur auf keinem Schreibtisch passt, wirst du schnell erkennen, wie unsinnig diese „Marktlücke“ doch ist.

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@JohnnyMnemonic

Nun für Menschen mit großen Fingern wäre es aber klase. Kenn einen der eben dieses Problem hat. :D

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@ewigsuzu

Für eine Person von zig Tausenden bringt man doch keine Geschäftsidee auf den Markt.

Du willst doch nicht tausende von Euros in die Produktion stecken, damit du am Ende nur eine Person glücklich gemacht hast. Oder bist du so philanthropisch?

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@JohnnyMnemonic

Hmm naja hätte ich das Geld würde ichs machen :D Einfach nur weils ihm helfen würde :D

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Eröffnest du neben 5 Dönerbuden eine weitere, so sinkt die Nachfrage nach Döner, da der Markt gesättigt ist. Bietest du aber etwas an, was alle anderen nicht anbieten, hebst du dich ab.

...und bietest zwischen den 5 Dönerbuden etwas an, das niemand essen mag. Das kann auch sehr dumm sein.

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@fischtowndaddy

Entschuldige bitte, aber wie kommst du denn darauf, dass irgendjemand etwas verkaufen würde, dass keiner mag?

Wenn du einkaufen gehst, kaufst du da auch immer das ein, was du nicht magst?

Dein Argument ist kleingeistig. Natürlich muss es etwas sein, dass die Leute wollen. Selbst wenn es beim Dönerbeispiel auch eine schlichte Sauce ist, die besser schmeckt als bei der Konkurrenz.

Abheben tut man sich nur mit positiven Attributen. Ich dachte, dass wäre hier jedem klar...

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@JohnnyMnemonic
Natürlich muss es etwas sein, dass die Leute wollen.

Aha. Also muss man erst einmal erfinderisch sein!

Ich dachte, dass wäre hier jedem klar...

Mir schon. Ich bin seit sehr vielen Jahren selbstständig und weiss Bescheid. Aber wenn man sich die reihenweisen Schliessungen nur kurze Zeit nach der Neueröffnung ansieht, dann erkennt wirklich jeder Blinde, dass da ganz gewaltig an der Realität vorbei phantasiert wurde. Und deswegen sage ich, dass die 6 Dönerbude besser funktionieren kann, als der erste Veganer zwischen 5 Wurstbuden. Es kommt halt drauf an. Ich weiss das. Du meinetwegen auch. Aber viele ganz sicher nicht.

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@fischtowndaddy

Ja aber dein Argument ist immer noch nicht ganz schlüssig; selbst wenn es Veganer auf dem Markt gibt, ist das völlig irrelevant. Denn ich will ja mit meiner Geschäftsidee eine von mir ausgesuchte Gruppe ansprechen.
Klar ist es stumpf in mitten einer Wüste den Leuten Sand zu verkaufen. Aber du eröffnest ja keinen neuen Laden ohne dir zumindest ein Konzept überlegt zu haben, wie du dich abheben kannst.

Und ja, es muss etwas sein, dass die Leute wollen. Ich verstehe da jetzt dein „Aha!“ überhaupt nicht.
Denn ich schätze mal, dass du als selbstständiger Mensch ja auch nicht Leuten Dinge/Leistungen verkaufst, die sie nicht brauchen, oder etwa doch?

Liege ich richtig in der Annahme, dass du in der Versicherungsbranche arbeitest?

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@JohnnyMnemonic
Aber du eröffnest ja keinen neuen Laden ohne dir zumindest ein Konzept überlegt zu haben, wie du dich abheben kannst.

Ich nicht. Andere schon.

ich schätze mal, dass du als selbstständiger Mensch ja auch nicht Leuten Dinge/Leistungen verkaufst, die sie nicht brauchen

Diese 'Definition' trifft auf jede Parfümerie, H&M, Kneipe, Dönerbude und Zeitungskiosk zu. Natürlich also verkaufe ich Dinge oder Dienst, die die wenigsten brauchen.

Liege ich richtig in der Annahme, dass du in der Versicherungsbranche arbeitest?

Nein, liegst Du nicht.

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@fischtowndaddy

Die Aussage, dass du daran denkst, aber andere nicht, ist nicht richtig; jeder denkt, er habe ein zukunftssicheres Konzept, bevor er an den Start geht. Sogar ein Drogendealer denkt darüber nach, wie er möglichst viel Stoff verkaufen kann, ohne verhaftet zu werden.

Der Großteil derer, der versagt, versagt nicht deswegen, weil man sich kein Konzept überlegt hat, sondern weil das Konzept, als es nicht aufging, nicht verbessert/geändert wurde und ohne jegliche Veränderung fortgesetzt wurde.
Viele, die ich kenne, die gescheitert sind, nahmen auch nie Hilfe in Anspruch, weil ihr Stolz dies als „Schwäche“ abgewertet hat.

Und übrigens; ich war auch selbstständig. Verkaufen kann ich. Demnächst mache ich mich wieder selbstständig im Bereich hochwertige Lebensmittel.
Diesen Monat habe ich schon ca. 7 Neukunden anwerben können, die ein Produkt regelmäßig abnehmen würden, wenn ich jetzt schon selbstständig wäre.
Andere Menschen würden einfach den Laden eröffnen und auf Kunden warten. Schlaue Menschen ebnen als erstes den Boden den sie später pflastern wollen.
So macht das aber nicht jeder. Und letzten Endes ist das der Grund des Versagens; schlechte Vorbereitung, schlechte Umsetzungen und das Beharren auf unwirtschaftlichen Strukturen.

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@JohnnyMnemonic
Wir haben unterschiedliche Auffassungen.
Ist denn meine Ansicht deiner Meinung nach falsch?

Offensichtlich sind unsere Standpunkte nicht deckungsgleich.

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Aber als Antwort würde ich auch sagen, machs halt so wie du es am besten findest. Du brauchst nicht mega optimistisch sein, sei einfach realistisch reicht schon.

und achja PS dein IQ anzugeben, wirkt nur überheblich mehr nicht, lass das einfach weg. Das interessiert sowieso niemanden hier, und keiner kann was damit jetzt in dem Maße anfangen.

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Moin!

Ich bin jetzt 24 und bin in einer ähnlichen Position: Habe damals mein Abitur aufgrund von traumatischer Ereignisse plus Depressionen abgebrochen und hole es momentan auf einer Berufsschule nach.

Zwar liegt mein IQ im Durchschnitt, womit ich also vermutlich intensiver lernen müsste als du, beispielweise, aber selbst wenn man das berücksichtigt, ist es kein Zuckerschlecken.

Ich habe durch harte Arbeit und viele Tränen momentan einen Schnitt von 1,9. Wenn du das oder womöglich einen besseren Schnitt erreichen willst, musst du dir auf Gutdeutsch den Arsch aufreißen, was mit psychischen Problemen nicht gerade einfach ist, das kann ich dir versichern.

Prinzipiell finde ich deinen Optimismus super! Wenn ich bedenke, was für Chaoten noch immer in meiner Klasse sind und auch vermutlich nächstes Jahr mit mir Abi schreiben werden (In der Stufe meines Freundes war es auch nichts anderes), verstehe ich dich sogar. Natürlich kannst du es schaffen. Wenn du dir halt bewusst machst, dass du, IQ hin oder her, wirklich etwas dafür tun musst.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hi - pass auf: Du stellst viele Fragen, die gehen in verschiedene Richtungen (die ich noch nicht zusammenkriege). Wenn Du magst, schreib mir... aber so oberflächlich aus der Hüfte geschossen habe ich keine Lösung für Dich.

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